Martins Rock´n´Roll Site


  "Crossroads [Unplugged Live]"                           Künstler: Calvin Russell

Musikrichtung: Texas Blues
Label: Last Call (Fenn Music Service)
ASIN: B0000542JH

   

Der Künstler:
Er ist angeblich erst Anfang 50, sieht aber aus wie Mitte 60, das Gesicht ist so zerfurcht und ausgedörrt wie die trockensten Ecken der texanischen Wüsten. Glaubt man den Pressemitteilungen seines Labels, ist Calvin Russell so etwas wie der kleine Bruder Charles Bukowskis oder Townes Van Zandts. Im Gegensatz zu ihnen trinkt er jedoch immer noch seinen Whiskey und steht nach wie vor auf der Bühne, um seine in regelmäßigen Abständen erscheinenden Alben live vorzustellen.
Nach eigenen Angaben kommt Russell am 1. November 1948 in Austin, Texas als sechstes von neun Kindern zur Welt. Sein Vater ist Koch, seine Mutter Kellnerin, seine Kindheit verbringt erst unter, später am Tresen verrauchter Kneipen. Das unvermeidliche geschieht: Wegen kleinerer Delikte wandert er in Jugendanstalten, später immer wieder in den Knast. Zwischendrin verdient er sich sein Brot als heimatloser Tagelöhner oder -je nach Quelle - als einsamer Abenteurer auf seiner Harley.
Der Schritt zur Musik erfolgt 1985 während eines Gefängnisaufenthaltes. Russell greift zur Gitarre und beginnt, Lieder zu schreiben, mit denen er nach Freilassung durch die Kneipen Austins tingelt. Mit seiner Band „Characters“ und ihrem an ZZ Topp angelehnten Sound veröffentlicht er 1988 sogar eine Platte bei einem Hamburger Label.
Während die aussagelose Combo in der Versenkung verschwindet, trägt die Verbindung nach Europa Früchte. Ein französisches Underground-Label nimmt sich seiner an, auf das Solodebüt "A Crack In Time" (1990) folgen in fast jährlichem Abstand neue Aufnahmen. Es sind jedoch seine Liveauftritte, die ihn bekannt machen. Mit wenigen Akkorden, brüchiger, dürftiger Stimme, speckigem Cowboyhut und verknautschtem Gesicht singt er von den Schattenseiten des Lebens und präsentiert sich als Gesamtkunstwerk.

Die CD:
Legt man die CD in das für sie vorgesehene Fach, schließt die Augen und macht sie wieder auf, hat man totaly immediately das Gefühl sich irgendwo in Texas in eine der leidlich schäbigen Spelunken verirrt zu haben, wo ein dazu passendes Original seine schönsten Songs präsentiert.
Ihr kennt sie doch diese Läden - wo einem beim Öffnen der Tür schon der liebliche Duft von Kippen, Bier und Rock’n’Roll in den Arm nimmt. Die Augen brauchen einen kurzen Moment um sich an das schummerige Licht zu gewöhnen. Wir machen einen Schritt vorwärts und tauchen ein in eine ganz eigene Welt, und ich frage mich was die beiden mattschwarzen 45ger Colts an meiner Hüfte machen. Und, wo zum Teufel kommen die beiden diagonal über die Brust gekreuzten Patronengurte her? Fragen mit denen wir uns später beschäftigen können!
Über die alten, hölzernen Dielen die bei jedem Schritt ein leise Knarren und Stöhnen von sich geben, schreiten wir durch die vom Rauch geschwängerte Luft zum Bar, dem besten Ort in einer Bar wie dieser. Jede zweite Lampe über dem Tresen scheint schon vor langer Zeit das Leben ausgehaucht zu haben, und das vorhandene Licht reicht bei Weitem nicht aus, Licht ins Dunkel zu bringen. Das Gesicht des Barkeepers scheint, egal wo er steht, sich immer in einem Schatten zu befinden.
One Bourbon, one Scotch one Beer! Finstere Gestalten treiben sich hier rum, langhaarige, tätowierte Typen – und wie sollte anders sein, schöne Frauen, ein Klassiker.
Auch die Bühne ist schwach beleuchtet…
Rau, aber mit kraftvoller Stimme singt Calvin Russell auf seinem zweiten Live-Album die bekanntesten seiner autobiografischen Songs. Die erzählen von Knast, Alkohol und Drogensucht, den Schattenseiten seines Vagabundenlebens. Ohne Begleitung, bar allen dekorativen Zierrats und lediglich vom schroffen Sound seiner Gitarre untermalt, entwickeln Songs wie "Soldier", "Sam Brown" oder auch eine Cover-Version des alten Harold-Arlen-Songs "Somewhere Over The Rainbow" ihre spröde Schönheit.
Die Aufnahmequalität ist absolut 1A. Man meint Russel sitz mit seiner Gitarre zwischen den Boxen im Raum. Calvin singt sehr gut, seine Stimme klingt fast wie die von C.C.Cale, nur kräftiger, nach zwei Liter Jack Daniels, und durch eine rostige Gieskanne gesungen. Auch die akustische Gitarre spielt er eindrucksvoller und mit mehr Power, in etwa so, wie er aussieht: Zerfurcht wie der Grand Canyon!

 

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Es mutet vielleicht ein wenig seltsam an, dass wir hier jetzt mal ein paar kleine Flash-clips in den CD-Rezensionen unterbringen, aber es gibt einfach Dinge über die geredet werden muss, und die zwingend notwendig unter das Volk gebracht werden müssen. Und glaubt uns, dass machen wir nicht nur, weil wir unter fortgeschrittener Einfallslosigkeit in Bezug auf unsere Freizeit leiden, oder hier gar nur ein paar Zeilen nieder bringen wollen, nein, ganz im Gegenteil!!! Viel mehr befürchten wir, dass wenn Ihr dieses Material von alleine entdecken würdet, in der Zukunft unsere Kompetenz, was das Thema Unterhaltung betrifft, in Frage stellen würdet. Ja, wir fühlen uns unserer Familie, unseren Mit.- und Ohnegliedern, unseren Rittern und Prinzessinen, also Euch gegenüber,  verantwortlich. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, hinterhältige Angriffe von der bösen, niederträchtigen "Langen Weile" in Form eines R´n`F-Onlineschutzschildes abzuwehren. Hinfort Du böses Mädchen, lasse sie sich nieder bei ihrem Spießgesellen "Geistige Verwahrlosung" und verführe sie nicht die unter unserem Schutz stehenden!!!                                          Aber wir müssen auch Vorsicht schalten und walten lassen. Achtung ihr Lieben, dass von uns hier dargestellte Material, enthält ganz schlimme Wörter aus dem Bereich der Fäkalsprache!!! Solltet Ihr unter gefühlten Achtzehn sein, oder vielleicht denken, dass Humor ein Gericht ist was sich nur auf der Speisekarte eines ukrainischem Restaurant finden lässt, dann solltet Ihr versuchen den Enterfinger unter Kontrolle zu halten und ihm keinen freien Lauf lassen. Wenn Ihr aber der Überzeugung seid, dass die einfachen Worte "Humor" und "Witz" etwas mit Kreativität und Facettenreichtum zu tun haben, wenn Euch die Bedeutungen von Situationskomik und Wortwitz bekannt sind, dann...dann lasst Euch gehen und genießt!!! Aber, Achtung Indianer, es wird Schmerzen geben!!! Mundwinkel und Bauchmuskulatur werden auf jeden Fall in Mitleidenschaft gezogen!!! Nun aber los!!! Noch viel mehr von diesem "Zeug" gibt es übrigens hier zu sehen:

 
Unbedingt rein schauen!!!

 

 

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 "Space Night Vol. V"                                       Künstler: Various Artists

Musikrichtung: Chill Out                                      Label: Elektrolux (Intergroove)                        ASIN: B00002DEIR                                                       
     


Die Idee:                                                                                                                 Die "Space Night", hochdekoriertes und kultiges Nachtprogramm des Bayerischen Fernsehens ist längst zu einer Institution der deutschen TV-Landschaft geworden. Untermalt mit atmosphärischer elektronischer Musik führender internationaler Künstler aus den Bereichen Ambiente, Elektro und Trance, begeistert die "Space Night" ihre riesige Fangemeinde Nacht für Nacht mit atemberaubenden Impressionen aus dem Orbit. Am 1. Juni 1994 startete auf dem BR erstmals als Ersatz für die schnöden Testbilder, welche bis dahin zur „Unterhaltung“ in der Nacht gezeigt wurden, „Space Night“. Die Idee entstand dadurch, dass der deutsche Satellit ASTRO-SPAS stundenlange Aufnahmen im Weltraum gemacht hat. Der Bayerische Rundfunk bekam diese Aufnahmen, schnitt diese Sequenzen zusammen und unterlegte sie mit sphärischer Musik.                                                   

Da man nicht 7 Tage in der Woche dieselben Bilder senden wollte, wandte man sich an die NASA, die ESA und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR. Diese hatten faszinierende, stundenlange Aufnahmen von Sequenzen die dem Zuschauer eine einzigartige und schwerelose Perspektive auf unsere Erde – nämlich aus eben dem Weltraum,  vermitteln.  

Space Night wurde schnell zum Kult! Auf Raves Mitte der 90er war es nicht unüblich, dass auf TV-Screens die Bilder von Space Night gezeigt wurden. Nach den Raves am frühen Morgen wurde, und wird, Space Night oftmals zum Chill-Out verwendet, zumal ab 1996 der Sound von Space Night, durch die musikalische Beratung von Alex Azary, einem europäischen Chill-Out-DJ und Labelchef (Elektrolux), sehr elektronisch wurde. Dies war ein logischer Schritt, der von Alex Azary ausging. Er führte den Club XS in Frankfurt, wo ab 1990 Chill-Out-Nächte starteten, welche mit sphärischer Musik unterlegt waren. Dazu liefen die Bilder von Space Night, allerdings etwas weniger schnell abgespielt. Diese Bilder passten gut zu dem damals neuen Musikstil, und Alex Azary war der Meinung, er müsse dies den Leuten beim BR zeigen. Es kam zu einem Meeting in München, wo er sie überzeugen konnte, etwas Neues zu wagen. Nebenbei entstand eine der besten und erfolgreichsten Ambient-Compilation-Serien überhaupt.

Die CDs:                                                                                                                   Ein wichtiger Bestandteil der dokumentarischen Space-Opera ist die klug ausgewählte Musik zwischen Ambient und Dub, Electronic-Listening, Trip-Hop und vielem anderen. Die Doppel-CD Space Night Vol. 5 bringt 25 Stücke von Acts wie Aural Float, Massive Attack und Nightmares On Wax, den Saafi Brothers und Move D., Sven Väth, Sofa Surfers, Future Sound Of London und vielen anderen. Ein 140-minütiger Trip ins musikalische Nirvana, eine Chill-Out-CD auf höchstem Niveau. Egal, ob beim Chillen am Beach, oder bei Eurem nächsten Blick aus Eurem Fenster des Hotels auf dem Mond, fallen, gesättigt von den wunderschönen Bildern und der spacigen Musik, irgendwann, ganz von alleine, die Augen zu, schwebt Ihr zurück in die Hängematte oder ins Bett und träumt von einem Planeten, den Ihr am liebsten erobern würden. Gleich morgen!            

Mittlerweile gibt es aus der Serie 12 Cds, wobei unserer Meinung nach die "V" die Beste ist. Deswegen haben wir ihr auch gleich drei burning Fingers verpasst, und noch einen R´n´F-Scull oben mit drauf gelegt. Unabhängig davon haben aber auch die Space Night Vol.2, 6, 7,und Vol.8 einen extrem hohen Abhängigkeitsfaktor. Aber Achtung!!! Alles sind Sammlerstücke, und die haben auch ihren Preis. Eine neue CD bekommt man teilweise nicht unter 100€. Dafür bekommt man aber bei Amazon schon sehr gut erhaltene, gebrauchte ab 30€.                     

Space Night Vol.5 - Aural Float "Freefloat" 

Die Serie des Bayrischen Fernsehens vollzieht dabei  als audio-visuelles Gesamt-kunstwerk einen einmaligen Spagat zwischen Dokumentation und wohltuend unaufdringlicher Unterhaltung. Zuschauerinteresse und überschwängliche Kritiken sprechen für sich, die "Space Night"-Idee hat nach all den Jahren nichts von ihrem Reiz verloren - ganz im Gegenteil. Mit der Veröffentlichung von "Space Night: Best Of Earthviews" geht nun ein von den Fans der TV-Serie lange gehegter Wunsch in Erfüllung. Elektrolux präsentiert die besten und beeindruckendsten Szenen aus 4 Earthview Folgen in komprimierter Form als DVD. Das ultimative "Space Night"-Sammlerstück, das selbst die treuesten Anhänger der Sendung aufs Neue begeistern wird. Die DVD "Space Night: Best Of Earthviews" ist ein absolutes Highlight in der Geschichte der legendären Serie. Die logische Konsequenz aus vielen erfolgreichen Jahren "Space Night" und ein Muss für alle Fans - und die, die es noch werden wollen!

      

 "Space Night - Best of Earthviews"                     Künstler: Various Artists                     

Studio: Warner Vision Germany                                Bildseitenformat: 4:3                                               Produktionsjahr: 2001                                             Spieldauer: 150 Minuten                                                ASIN: B00005S04F


Hörbeispiele, mit sich bewegenden Bildern, vom BR: 

 Space Night Earthviews 7, Part 2.

Space Night Earthviews 7, Part 3.

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  "Rip it hard"                                                  Künstler: Michael Katon

Musikrichtung: Dirty Roadhouse Boogie             Label: Mascot Rec (Rough Trade)                 ASIN: B000006ZU3

      

Der Künstler:                                                                                                       Seine Fans nennen ihn den "Boogieman" aus der Hölle. Michael Katon stammt aus dem kleinen Ort Hell (Hölle), Michigan USA, und steht für den Roadhouse Boogie-Stil, eine Art Rock`n`Roll-Rockabilly und Countrymix, der mit einer gehörigen Portion Druck gespielt wird. Little-Michael begann 1965 mit dem Gitarrenspiel. Nachdem er ein paar Akkorde gelernt hatte, brach er auf, um die Arbeit der "großen" Rock`n`Roll-Pioniere seiner Zeit zu studieren. Er kaufte sich eine Telecaster, den lautesten Verstärker den er bekommen konnte, und spielte seinen rauhen Blues und Rock`n`Roll wo immer ihm eine Möglichkeit geboten wurde. Seine grössten Inspirationen erhielt Michael von Musikern wie Otis Rush, Albert, B.B. und Freddie King, Jerry Lee Lewis und Elmore James. 1974 zog es ihn nach Los Angeles, wo er herausfand das die Menschen, im Gegensatz zu seiner Spielweise, mehr eine Art von Disco-Boogie bevorzugten. Michael passte seinen Stil etwas an und trat in jedem Blues-Club auf, den er an der kalifornischen Küste finden konnte. 1977 kehrte er in seine Heimat - das Boogie Land im Mittelwesten - zurück und gründete eine Band, um sein erstes Album aufzunehmen. Nach einigen Aufnahmestunden in Chicago musste man sich von dem Produzenten trennen, der es niemals schaffte den gewünschten rauchigen M.K.-Sound wirklich aufs Band zu bringen. Um seinen Sound zu bewahren, kam Michael zu dem Entschluss seine Platten selbst zu produzieren. Mit einem Taschengeldbudget kaufte er ein gebrauchtes Aufnahmegerät und das Nötigste, um ein kleines "Homestudio" einzurichten, und legte los. 1984 veröffentlichte Michael auf seinem eigenen Label "Wild Ass Record", "Boogie all over your Head". Das Album bekam hervorragende Kritiken in den amerikanischen Zeitungen. Ein Bericht Cub Koda`s vom Goldmine Magazin weckte das Interesse der Schwedischen Plattenfirma "Garageland Records", die das reine Boogie und Rock` n`Roll Album im Europäischen Raum veröffentlichte. Das 1994 erschienene Album "Rip it Hard" war noch härter als seine Vorgängerscheiben (falls das möglich ist), und half ihm, sich in der Szene der harten Bluesgitarristen weiter zu etablieren.

Die CD:                                                                                            2002 habe ich M.K. in der Bluesgarage, einem kleinen Club in der Nähe von Hannover gesehen,... und was ich da gesehen habe, war definitiv von einem ganz anderem Planeten. Michael kam direkt vom R´n´Blues Stern zu uns. Man muss dazu sagen, dass schon der Eintritt in die Bluesgarage einem Raum-Zeit-Sprung sehr nah kommt. Der Besitzer hat sich eine Halle in einem Industriegebiet gekauft, und kurzer Hand ein Haus im Haus aufgebaut. Mit dem Betreten des Clubs ist man sofort mitten im Nirgendwo in Texas...und dann kam Mr. Katon rein. Lange Haare, Pilotenspiegelbrille und Cowboystiefel... das Michigan-Höllen-Program eben. Was dann kam war der Hammer!!! Offensichtlich hatte Herr Katon es sich bis heute nicht nehmen lassen, auf dem oben erwähnten lautesten Verstärker den es mal gab, noch ein paar Marshalls oben drauf zu legen. Man strafe mich lügen, aber ich bin der festen Überzeugung, dass das der Tag war, an dem mein genetisch bedingter Haarausfall stark beschleunigt wurde. Die Scheibe muss man aber auch einfach laut hören. Der gleichnamige Song "Rip it hard" geht dermassen nach vorne los, dass man vor lauter enthusiastischer Fusswipperei mehr Bier in die Hosentaschen anderer schüttet, als in seinen Genuss zu kommen. Andere Songs wie "Lucky, Lucky, Lucky" sind so, wie wir uns den Blues vorstellen, nur dass wir uns jetzt nicht zum weinen auf einem Strohballen am Mississippi wiederfinden, sondern endlich zum Bier trinken kommen...und egal welcher Song, die Gitarre hört sich immer so an, als hätte sie sich die letzten 25 Jahr ausschliesslich von Jack Daniels ernährt, und ihr Korpus besteht  eher aus etwas, was an eine rostige Giesskanne denn an eine Gitarre erinnert. Fazit: "Rip it hard" ist das Dscherät was in keiner Sammlung fehlen darf. Egal, ob Ihr mit dem Bike über die Bahn brettert, in einer lausigen Bar steht, oder gerade das innerste Bedürfnis verspürt ein paar Poppern eine Zwangsfrisur zu verpassen, Sir Michael Katon darf auf keinen Fall fehlen. Deswegen haben wir uns auch entschieden, ihm keine Skulls, sondern drei fette Burning-Fingers zu geben.                                           

Leider haben wir von M.K. nur ein Video in nicht allzu prickelnder Qualität gefunden. Wir werden es uns aber nicht nehmen lassen, uns zu erdreisten, Michael in den nächsten Tagen mal anzuschreiben und  eine höfliche Anfrage nach mehr zu stellen...yeah!!!                                                                                                          

Nachtrag vom 15/09/08                                                                                            Dem aufmerksamen Beobachter unserer Unterhaltunsseite wird vielleicht aufgefallen sein, dass wir mit der Qualität des von uns dargestelltem Videos nicht ganz befriedigt waren. Wir haben versprochen, diesen Umstand zu bereinigen indem wir Herrn Michael Katon from Hell (ist das nicht wirklich ein klasse Ortsname) anschreiben, und ihn um einfach mehr zu bitten. Gesagt, getan, via Myspace-Account haben wir Kontakt aufgenommen, und auch (kein Scherz) sogleich Antwort bekommen. Den bisherigen Dialog bilden wir zur Nachverfolgung unten ab!!!

Überseedialog mit Michael:                                                                                                  Dear Michael!!!
I am really a fan of your musik. Recently I made a review on my own homepage about "rip it hard". To all reviews I present a Youtube video. Its really a pitty, but to the song" Rip it hard" I only found videos in a bad quality. So, my question know is, if it is possible that you upload a video in very good quality, so that I can show all my visitors your excellent performance???!!!
Have a nice day
Martin

Hello Martin!,
Thank you very much for reviewing Rip It Hard!....also for putting my song on your profile!....
At this very moment I am on my Macintosh computer studying video editing...In my archives I have alot of video on us from the past 20 years on dvdr and vhs....I am in the process of learning to convert it off of these different sources so I can post clips on YouTube and Myspace etc....I have almost learned the editing steps and hope to be able to post some nice clips soon!...I know I have some good ones of Rip It Hard somewhere because I have seen them!....so I will try to make Rip It Hard one of the first ones....
Thanks again for your support...see you in Germany sometime during a future tour!
Warm Regards From Hell!,Michael Katon

 
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  "On and on"                                                   Künster: Jack Johnson 

Musikrichtung: Des Surfers Mucke                    Label: Universal                                                    ASIN: B00008NG5V

 


Der Künstler:                                                                                                          Jack Johnson lernte bereits als Vierjähriger surfen und war mit 17 Jahren der jüngste Endrundenteilnehmer der Pipe Trials, einem weltbekannten Surf-Event. Bereits vor dem Ende der Highschool hatte er einen Profivertrag mit der Firma Quicksilver. Die "Northshore" mit ihren Stränden ist einer der beliebetesten Surfer-Treffs auf der hawaii-anischen Inselkette. Der Spaß am Surfen stand für ihn in jungen Jahren absolut im Vordergrund.

Nach einer längeren Verletztungspause, in der er viel Gitarre spielte, beendete er, zu unserem Glück, seine Profikarriere als Surfer und widmet sich seitdem ausgiebig der musikalischen Beschallung. Nebenbei besuchte Jack als Filmstudent die University of California im kalifornischen Santa Barbara. Er beteiligte sich an der Produktion diverser Surferfilme die natürlich auch mit Musik unterlegt werden mussten. Hierfür ver-wendete er selbstgeschriebene Lieder. Von nun an avancierte er schnell zu einer festen Größe in der Surferszene. Durch Mund- und "Tape-zu-Tape"-Propanganda steigerte sich Jacks Bekanntheit, worauf im Jahr 2001 sein Debüt "Brushfire Fairytales" erschien. Der Erfolg machte es ihm möglich, ein eigenes Studio auf Hawaii und sein eigenes Platten-label (Brushfire Records) zu gründen.

Die CD:                                                                                                                   Man stelle sich mal folgende Szene vor: Hawaii, am oben genannten Strand, ein unbeschreiblicher Tag, die Wellen des Jahres, mein Board, mein Buddy neben mir, Surfsession bis die Arme brennen, der Kopf nicht mehr will und die Sonne sich verabschiedet. Es geht nach Hause, der VW-Bulli, am Strand noch die Zigarette danach, Abendessen, ein kühles San Miguel und im Cd-Player die neuesten akkustischen Ausflüge Jack Johnsons. Man hört sich die neue an, will mehr und schiebt die "brushfire fairytales" nach, man hört seine erste und entscheidet, dass man noch nicht genug hat, die "on and on" läuft wieder... Hatte man nicht noch vor feiern zu gehen, die Vorzüge des hawaiianischen Nachtlebens kennenzulernen??? ...Ja, das hatte man, doch die Musik fesselt, man will nicht aus den Campingstühlen und der gewohnten Umgebung des Bullis heraus, der Abend geht weiter, man genießt, man versackt und nachdem Jack Johnsons  Musik zum wiederholten Mal erklang, fällt man tiefst zufrieden in seinen Schlafsack, auf dass der nächste Tag ähnlich unbeschreiblich sein wird... Johnson macht einfach "nur" Musik. Seine Songs, ganz besonders auf der "On and On" lassen sich leicht und locker hören, und sorgen einfach nur für gute Laune. Selbst wenn es draußen regnet, bringt Jack die Sonne rein. Die selbstkomponierten, entspannten Melodien werden von Johnsons weicher und sympathischer Stimme sowie von der akkustischen Gitarre getragen. Eine Scheibe, die in keiner Sammlung fehlen darf, von daher bekommt sie von uns vier R´n´F-Skulls.