Kinders, es ist wirklich ein Trauerspiel!
Was sich die deutsche Medienlandschaft, allen voran das Fernsehen, da traut uns als Programm zu präsentieren, ist wirklich bedrückend peinlich. Ja gar beschämend, denn man könnte das Ausbleiben von Vielfalt und Kreativität durchaus auch als einen Spiegel unserer Gesellschaft interpretieren.
Die Frage die sich mir stellt ist, ob ich es zulassen möchte, dass die Anderen mich über eben diesen Spiegel definieren. „Hu schaut mal, da kommt der stumpfe, langweilige Visualkonsument, aus dem mittleren Norden.“
Aber auch die Verbreiter von monotonen UKW-Wellen mit einer durchschnittlichen Amplitude ähnlich dem friesischen Wattenmeer bei Ebbe, im Volksmund Radio genannt, sitzen mit im gleichen Boring-Boat.
Definition Radio:
Radio (v. lat: radius = der Strahl) als Kurzwort für Radioempfangsgerät oder auch Rundfunkempfangsgerät bezeichnet einen Apparat zum Empfang von Hörfunksendungen. Diese werden bei herkömmlichen Radios von einem terrestrischen Rundfunksender über elektromagnetische Wellen oder als hochfrequente elektrische Signale über Kabel ausgesendet. Die empfangene Information wird im Wesentlichen in Schall umgewandelt.
Definition“video“:
Herkunft: Aus dem lat. Infinitiv: videre. Das „o“ steht für die Ich-Form. Video = Ich sehe.
Bedeut. Von den 80gern bis heute: 1) Eine optische Sequenz aus Einzelbildern, 2) Ein Medium in Form v. Plastik mit 2 innen liegenden Rädchen auf d. die Darstellung v. 1) gespeichert ist.
In den letzten Monaten habe ich viel Zeit gehabt. So wollte ich mir, zurück in den heimischen minus Breitengraden, abends den Luxus gönnen, mich dem Genuss hinzugeben, vorm Fernseher abzuschalten und mich ein wenig treiben zu lassen. Man sagt, dass Leben kann ein langer, ruhiger Fluss sein. Schaltet man den Fernseher aber ein, so scheint der Fluss einfach zum Erliegen zu kommen, oder sogar spontan seine Richtung zu wechseln, und den Berg wieder rauf zu fließen. Was mich ziemlich schnell dazu veranlasst hat, abzuschalten und wieder kurz zu sehen. Ein Buch kann auch was sehr schönes sein! Ersten eigenen Spekulationen zu Folge wird Richterin Barbara Salesch auch mit einem 154cm LCD-Bildschirm nicht schöner, und die Sendung nicht spannender, geschweige denn anspruchsvoller. „Ego no video“ wie Brutus zu sagen pflegte!
Definition „audio“:
Herkunft: Aus dem Lat. Infinitiv audire. Ebenso wie bei
„video“ steht das „o“ für die Ich-Form. Die konjugierte Form (1ste Person
Singular Indikativ Präsens Aktiv) ist folgerichtig: „audio“.
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Vor nicht allzu langer Zeit aber, habe ich die Krönung einer Negativ-Unterhaltung über mich ergehen lassen müssen.
Einen ganzen Tag lang war ich dazu genötigt Radio zu hören, und was ich da vernommen habe, hat mich aufs tiefste bestürzt. Nichtssagende Popmusik wurde über den Tag bis zu 8 Mal – ja, ich habe aufgrund der Penetranz mitgezählt - wiederholt. Acht Mal liebe Indianer und Indianerinnen! Selbst „Günni der Treckerfahrer“ wurde als Partizipant einer Endlosschleife, morgens, mittags, und am frühen Abend ins Rennen geschickt. Selbst die guten Songs, die bei denen automatisch der Fuß mitwippt, und die das Potenzial eines Ohrwurms haben, sind nach einem Tag schon Oldies. Ins eine Ohr rein, hat sich der Wurm, aufgrund von doch recht offensichtlicher Aufdringlichkeit, sogleich durch das andere wieder aus dem Staub gemacht.
Ich habe mich mal schlau gemacht, im Radiobusiness wird dieses, dem anspruchsvollen Hörer gegenüber, respektlose Verfahren „Power rotating“ genannte! Für mich allerdings ist dieses schändliche Verhalten, eine beispielhafte Darstellung des Versuches, mit minimalem Aufwand ein maximales Ergebnis zu erzielen. Durch die Öffentlichkeit des freien Signals, und das Signal kann man nicht aufhalten, stellen sich die Macher, die angeblich kreativen Köpfe selbst an den Pranger. „Das eine lasst Euch gesagt sein ihr durchtrieben Verschwender, ihr die uns der Wiederholung der Wiederholung nötigt, wir lassen das nicht mit uns machen! Ja, wir sind aufmerksam, und wir hören zu! Unsere Rache wir fürchterlich sein, wir werden Euch einfach abschalten, und was folgt wird Revolution sein!“
Auch die auf den ersten Blick durchaus folgerichtige Argumentation, dass der Hörer laut Umfrage nach spätestens einer Stunde den Sender wechselt, stößt zumindest bei mir, und ich denke Ihr stimmt mir da durchaus zu, nicht auf fruchtbaren Boden. Die Antwort auf die Frage, warum das denn so ist, liegt doch auf der Hand. Das was hier mit falschem Stolz Programm genannt wird, ist einfach schlecht! Gezeichnet, von Einfallslosigkeit, und mangelnder Kompetenz der Gestalter, wird man förmlich dazu gezwungen den Sender zu wechseln. Nur um festzustellen, dass auf der nächsten Frequenz die gleichen Versager ihr Unwesen getrieben haben. Für die Betreiber hat das ähnliche Auswirkungen wie bei den verschiedenen Zigarettenmarken respektive Banken, nämlich gar keine. Wo ein Kunde geht, rückt einfach ein neuer nach. Die Märkte sind aufgeteilt! Dementsprechend kann man sich auch zurücklehnen, und dem Müßiggang frönen.
Das Schlimme ist, dass es für derlei Gebaren auch noch jemanden gibt, der Geld dafür bekommt. Der Programmdirektor, und seine Schergen!
Dabei gibt es doch so viel Genreübergreifend gute Musik die Hammer und Amboss in harmonische Schwingungen versetzt, und unseren musikalischen Verstand zu schmeicheln versteht. So viele bekannte, und auch unbekannte gute Künstler, die über so viele Jahre geübt haben, die so gute Ideen haben und Ihre Instrumente so perfekt beherrschen,!
Morgens zum aufstehen ein wenig Reagee, zum frühen Vormittag ein bisschen gemischtes, mittags gibt’s mit schnellen, und noch schnelleren Gitarren ordentlich was auf die Mütze, nachmittags die anspruchsvolle Musik für den Kenner, am frühen Abend hier ein wenig Easy-Listening und da ein bisschen Chill-Out, und abends verschiedene Sendungen, über deren Sinn und Unsinn sich nicht streiten lässt, mit „Rex Kramer“, „Robert Riviera“ und „Sir Franz ohne K“.
Das nenne ich ein Programm!
Hm, ich sollte als nächstes mal wieder meine CD-Sammlung konsultieren, und nach einem Schmackelie suchen, welches Euch zu liebe dann freiwillig dazu bereit ist, sich für eine CD-Rezension herzugeben. Ja, da ist eine guten Idee…!
Double-Hm, vielleicht sollte ich auch einen Brief mit einem Interview verfassen, und mal schauen bzw hören was die Musiksender so von meiner fundierten Kritik halten.
Tripple-Hm, vielleicht sollten wir ganz einfach einen eigenen Musiksender gründen?! Revolution! Viva los Rock’n’Fly Heroes!
13/11/2010, 15:02 Uhr, in der Uraine
Eine haarige Angelegenheit Teil 2,
Kasachstan, ein Land, wild und ungestüm! Die Uhren ticken hier noch anders, Gesetze tauchen auf und auch wieder ab, und während sich die kasachischen rasierten Soldaten auf ihren Grenzeinsatz vorbereiten, wird mir bewusst, dass die Relevanz dieser Fuckten ohne „A“ infinitesimal gegen Null tendiert.
Wie aber komme ich gerade auf Kasachstan? Ja,ja, ja, ja…da war doch was! Vor zwei Wochen haben wir über ein Bündel, einen Zopf, einen ganzen Pferdeschwanz voll Haare berichtet, die einsam und alleine, voller Furcht auf einem dieser ländlichen kasachischen Bahnhöfe Ihre Zeit verbringen.
Diese Haare einsam und allein, zurück gelassen im tiefsten Osten, sind Gefahrensucherhaare! Widerspenstig, und borstig, geben sie sich nicht ihrem ausgefallenen Schicksal, ihrer Entwurzelung hin, sondern gehen, bevor sie sich einem stumpfen und matten Dasein hingeben, gegen. Revolution!
Erste Härchen verknoten sich, bilden dünne Strähnchen, und nachdem die ersten Zöpfchen sich zu einem Schwänzen gemausert haben, geht auf in Richtung Schalter. Ein Ticket will gelöst werden, denn hier im wilden Osten kann Schwarzfahren eine sehr haarige Angelegenheit werden. Am Schalter angekommen werden die euphorischen Haarlinge mit ersten Hürden konfrontiert. Skandal rufen die einen, Haarspalterei die anderen!
Die Spreu soll vom Weiten getrennt werden, denn hier kommt nicht wirklich jedes Haar auch in die Suppe. Getrennt dürfen sie wohl reisen, ja! In mehreren Klassen soll gereist werden. Die edlen, die glänzenden, und kräftigen, - die die immer gut gepflegt wurden, und schon zu Zeiten als sie noch fest mit dem Hinterkopf verwachsen waren, die sollen ein Abteil mit Fenster, ja sogar mit Meerblick bekommen. Die anderen, die eh schon immer vernachlässigten, die Brüchigen, die Stumpfen und Gesplissten die sollen vorne am Kohlenbunker sitzen. Die Vertreterin des ausgesprochen linken Rechtssystems gab hinter ihrer rasierten hinterhältigen Maske noch zu verstehen, dass sie ja auch schließlich eine ziemlich behaarte sei, es doch aber da am Kohlenbunker, ganz in der Nähe zum Heizkessel, doch kuschelig warm wäre. Über Austrocknung, bräuchte man sich da auch keine Sorgen machen. Der dichte schwarze Pflaum Ihrer Oberlippe, strafte sie kollegial wie er nun einmal ist lügen, und so kamen unsere Gefahrensucherhaare um Haaresbreite davon und wurden nicht noch zusätzlich gespalten.
Lang war die Fahrt…und vereinzelt kam es zu Brüchen. Fettige Strähnen waren hier und da zu sehen, aber sie alle hielten zusammen, denn schließlich wollten sie wieder gemeinsam auf Sir Kramers Haupt Wurzeln schlagen. Moskau, Berlin, Den Haarg - Stationen einer Odyssey !
In Haarnover angekommen haben sie sich noch mal für mich schön gemacht. Ist das nicht lieb von Ihnen?! Meine kleinen Härchen, zusammen sind wir aufgewachsen, Schutz haben sie mir geboten, im Winter vor Kälte und im Sommer vor zu starker UV/A-Bestrahlung. Da stehen sie nun vor der MHaarHaar (Medizinische Hochschule Haarnover) und bürsten sich gegenseitig ordentlich durch, stärken die spröden und schwachen, und machen sich auf zur Station 42, der Station mit der Antwort auf die große Frage der Fragen – und sind schockiert!
Szenewechsel!
Es ist einer dieser wunderschönen Herbsttage! Ich liege in meinem Bett am Panoramafenster, die Sonne scheint herein, wärmt mich, und überschüttet meine Seele mit, für diese Jahreszeit unüblichen, Glückshormonen. Das Leben ist schön!
Gefesselt und tief versunken in meinen SF-Roman, habe ich es endlich geschafft die drei akustisch aufdringlichen temporären Mitbewohner meine Wohngemeinschaft, alle ungefähr ein zweidrittel Leben älter als ich, auszublenden. In meiner eigenen Welt nehme ich Teil an Abenteuern, kämpfe in meinem Exoskelett gegen die technologisch fortgeschrittenen Advancer mit ihren Bio-Higher-Implantaten, und doch …schafft es ein Geräusch sich in meine Wahrnehmung zu drängen. Erst leise und zurückhaltend, und dann…
Was ist das, was da an meinem Unterbewusstsein kratzt?
Eigentlich lese ich ja, und so sortiert mein Unterbewusstsein, unabhängig von mir, das Geräusch in die Schublade Elektrorasierer ein. Nach und nach tauche ich aus den fernen Galaxien auf, und fange an die störenden Wellen zu verarbeiten. Es scheint sich nicht um eines dieser japanischen Geräte zu handeln, dass kann man ganz klar hören. Es ist das tiefe, satte und kräftige Dröhnen eines qualitativ hochwertigen, in Deutschland gewickelten E-Motors, und der scharf schneidende Sound von 28-fach gefalteten, in Höchstgeschwindigkeit rotierenden Kruppstahlklingen, der mich zu diesem Schluss kommen lässt. Inklusive der herbstlichen Atmosphäre suggeriert mir mein Gehirn sogleich das Bild von einem dieser Ungetümen grünen Mähdrescher die im vorwinterlichen Herbst die Früchte ihrer Arbeit einfahren. Einer Guillotine gleich wird das goldene, kräftige Getreide, dass Haar des Trägers, an der Wurzel gekappt, und unwiderruflich des Feldes verwiesen.
Nicht das Geräusch selber ist es was mich so irritiert, sondern viel mehr der geographische Ursprung seiner Quelle! Warum nur, frage ich mich immer noch den Blick auf den Zeilen haftend, kommt dieses meine Harmonie störende Etwas nicht aus dem Bad, sondern aus unserem gemeinsamen Wohn/Schlafzimmer.
Der Zeitpunkt, dieser doch recht interessanten Frage meine volle Aufmerksamkeit zu widmen, scheint günstig, und somit gekommen zu sein. Ich lokalisiere das Raspeln auf in 10:30 Uhr, da liegt Winfried (Anmerk. D. Red.: Der Name ist frei erfunden, die Situation beruht auf wahren Begebenheiten)! Ich öffne meinen Mund, bewege meine Zunge hin und her, und fange schon an Luft auszustoßen, so dass sich erste Worte meiner Entrüstung bilden könnten, da wird mir die wahre Kuriosität der Szene erst bewusst!
Winfried liegt rücklings in seinem Bett, den rechten Arm ausgestreckt als würde er ein Schwert in den Kampf führen! Die gute Braun Mähmaschine scheint perfekt in der Hand zu liegen, mit sicherer Bewegung rasiert WINFRIED SEINE FRAU!
Nein, nein, vergessen sie den ersten Gedanke, es ist nicht so, dass besagter Schwertführer seiner Dame getreu nach dem Motto, „schau mal wie das killert“, den E.-Drescher nur an das Gesicht hält. Die Choreografie der beiden scheint gut eingespielt zu sein, und zeugt von einem hundertfach, wieder und wieder gemeinsam eingeübten Tathergang! Die Hände im Schoß sitzt die Dame leicht nach vorne übergebeugt, neben an des Bettes Seite und scheint den intimen Vorgang der Damenrasur wahrlich zu genießen. Wie eine Katze drückt sie ihr Kinn dem erotisierendem Vibrieren und der maskulinen Kraft des Haarterminators entgegen.
Kopfschüttelnd wende ich mich von dieser sexuell perversen Szene ab – ob sich dieses Bildwohl in mein Gehirn eingebrannt hat? Soll ich die Flucht ergreifen, bevor auch ich…wo ist die Tür?
Einen Blick in Richtung des rettenden Ausgangs werfend, stelle ich zu meiner Überraschung fest, dass wir nicht mehr unter uns sind! Haare, dort stehen Haare in der Tür!
Haarige Perspektive:
Haupthaar an Pferdeschwanz und vereinzelte Strähnen: „Da ist er, unser Rexy! Rexy wir lieben Dich, halte aus, wir kommen!“
Sexy Rexy:
Oh mein Gott, das sind meine Haare! Sie haben es wirklich geschafft. Den langen Weg von der Ukraine bis hier her. Nicht hat sie aufhalten, keine Gefahr, weder Sonne, Regen noch Ivans Friseursalon. bremsen können. Das sind sie, meine Drei-Wetter-Erprobten Agenten!
„Yeehaaaa“!!!
Noch im Sprung erreicht das Dröhnen der Braun, die haarigen Reisenden.
Alle Haare schauen zu Winfried und Frau!
Haare gemeinsam im Chor:
„Aaaarrrggghhh“
Rex K.:
„Aaaarggh“
Winfried und Frau:
„Waaaaas“
Die Schwester:
„Aaaaargghhh“.
Der Arzt und sein Team:
„Aaaarggghhh“
Haupthaar an Schwänze:
„Rette sich wer kann, attacke…“
Dummerweise, liebe Indianer und Indianerinnen, sind meine Agenten nicht alle an den Ort ihrer Geburt zurückgekehrt, sondern haben sich zum Teil ganz unpassende Plätze als versteck vor Winfried uns seiner Frau gesucht.
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23/09/2010, 12.23 Uhr, eine kleine geschichtliche Überlieferung
Versprochen ist versprochen…
Es war einmal, in einem weit entfernten Land, ganz in der Nähe des humanoiden Ursprungs, dem Ort an dem wir gelernt haben aufrecht zu gehen, und uns somit über „Mother Earth“ zu verbreiten – vor langer Zeit…Vor langer Zeit, das kollektive Bewusstsein, der Metamensch in Form von Glücksnüsslein, und Tagesweißheiten hatte sich noch nicht seiner jetzigen Daseinsform etabliert, kam es zu DEM revolutionären Urknall, des Internets. Die Blase des Netzes scheint sich, wie auch unser Universum, immer weiter im Vakuum des Neuen und noch nicht definierten auszudehnen, Grenzen und Horizonte werden von Entdeckergeisten frei verschoben, und doch hat Evolution schon ihren elektronischen, geistigen Höhepunkt erreicht, und scheint sich, auf einem Punkt fokussiert zu haben. „Damals“ wurde die Rock’n’Fly Homepage geboren…yeah!
Aus der Zeit davor, bevor sich die Ereignishorizonte, des Netzes und meiner Persönlichkeit zu einer symbiotischen Erlebnisfalte zusammengetan haben, gibt es eine kleine geschichtliche Überlieferung, die ich Euch auf keinen Fall vorenthalten möchte.Ich erinnere mich noch wie ich vor Jahren in Hurghada gestanden habe. Frisch angekommen, als Tauchlehrer, und im Bezug aufs Tauchen, von absolut nichts, aber wirklich von gar nichts eine Ahnung gehabt habe.
Ein kleines Lied: „…brennend heißer Wüstensand, fern so ferne dem Heimatland, …so schön, so schön, so schön war die Zeit…“!
Zu diesen Zeiten haben wir uns jeden Tag in die Fluten, in die große Show des Roten Meeres gestürzt, gesehen und genossen. Artenvielfalt, Farben, Erlebnisse der außergewöhnlichen Art, jeden Tag. Alleine die Tatsache sich wieder und wieder in den anderen Element, bewegen und ein Teil der Natur sein zu dürfen, ist eine alltägliche Bereicherung gewesen…und, ist es auch immer noch! Dann, irgendwann, hat man auf einmal Ahnung gehabt - zumindest meinte man das, und wenn man meinte, man hat Ahnung, muss man sich nur noch die Frage stelle, wovon den eigentlich! Bei einer guten „Stellage“ habe ich damals beschlossen, die Ahnung die ich hatte, in Richtung Wissen auszubauen.
Weiterbildung, Vertiefung der Materie, und Vielfalt des Hobbys und der Arbeit haben mich in Ihren Bann gerissen. Ach was es da alles für Möglichkeiten gibt… Ich hatte mich für das fortgeschrittene Tauchen entschieden! Kreislaufgeräte, Doppeltanks, exotische Gase wie Trimix…das ist einfach männlich! Aber auch andere haben die Idee gehabt, dem Ruf der Tiefe zu folgen, oder blasenfrei mit der so genannten „Weißen Kiste“ auf dem Rücken, mit dem Element zu verschmelzen. So hat sich ein kleiner, illustrer Kreis heraus gebildet, von vielen belächelt, von anderen bewundert – wie die fliegenden Männer in Ihren tollkühnen Kisten. Dann haben wir einen Plan gemacht, gefragt, gemacht, organisiert, und sind zu unserer ersten, ganz eigenen Tek-Tauch-Kreislauf-Männer-Macho-Tour aufgebrochen…und ich weiß noch wie heute, dass ich Kai gefragt habe, ob es nicht Lust hat, unseren Trip für die Ewigkeit einzufangen…
Dem
ein oder anderen aufmerksamen Beobachter wird vielleicht auffallen, dass
es im Abspann, eine kleine Diskontinuität in Verbindung mit dem realen
Zeitstrahl gibt, aber wer sind wir, dass wir uns über so Kleinigkeiten
Gedanken machen werden...
19/09/2010,
17.01, am Tellerrand, und darüber hinaus
Eine kleine Einleitung:
- mit einem
kurzen Gedankenstrich…!
In der letzten Zeit haben sich die Ereignisse
überschlagen, mein Ereignishorizont hat sich zu japanischen Kunstwerk
in Raum und Zeit gefaltet, und die Realität irgendetwas angenommen, was
mir aus meiner Perspektive teilweise sehr seltsam erscheint.
Vorweck
möchte ich erwähnen, dass ich unter leicht fortgeschrittenen
Sauerstoffmangel leidet, was ja eigentlich auch recht witzig sein kann,
dementsprechend es aber auch zu leichten brainalen Ausfallerscheinungen
kommen kann, wahrend ich so vor mich hinschreibe. Es könnte auch
passieren, dass es zu leichten Gedankensprüngen kommen kann, passiert ja
sonst nicht, oder ich mich aber auch, den Umständen entsprechend, in
angewandter Fäkalsprache üben werde….wir werden sehen, ich bin schon
sehr gespannt, wo die Reise heute hin geht!
Der letzte Bericht
von vor zwei Wochen, dass war, der Auftakt, der Start, der, um es in
einer unseren eher vertrauten Sprache zu sprechen, der Einstieg ins
Wasser zu einem Sporttauchgang mit unbekannter Tiefengrenze, und
unvoraussichtlichen, noch nicht gemachten Erfahrungswerten. Der Stand
der Dinge hat sich in den letzten Wochen so häufig überschlagen, mich,
und sogar sich selbst, in dermaßen großen Schritten, überholt, dass es
wahrlich schwer fällt zu folgen, und sich die Frage aufdrängt, ob das
überhaupt alles wahr ist.
Der gesundheitliche Griff den ich hier
gerade ins Klo zu machen scheine, ist wahrlich tief, und voll durch die
Mitte gegangen. Die (entschuldigt liebe Indianerinnen, jetzt angewandte
Fäkalsprache) Kacke in die ich da gegriffen habe dampft nicht nur,
sondern steht lichterloh in Flammen.
Über meinen kleinen „Bruder“
der sich mit Sonnenschirmchen, und einer kühlen Pinà Cola innerhalb
meines Brustbeins gemütlich gemacht hat, brauche ich da schon gar nicht
mehr zu reden. Dem jungen Schurken wurde schon die Tür gezeigt….bzw.
jetzt kommt das, was man veränderte Perspektive und Wahrnehmung nennt,
wenn man es genau nimmt, dann ist er es nämlich eigentlich gewesen, der
mich darauf hingewiesen hat, dass da was wohl nicht ganz in Ordnung ist.
So was nennt man Zufallsbefund, und wäre mein kleiner Bruder nicht
gewesen, dann…wäre in den letzten zwei Wochen bestimmt vieles nicht so
gut gegangen wie es jetzt der Fall ist. Er hat sich wieder
zurückgezogen, hat seine Aufgabe erledigt, leise und höflich. In diesem
Sinn mein kleiner Bruder, ich weiß nicht was ich sagen soll, mir fehlen
einfach die Worte! Danke, dass Du für mich da warst, und mich hast
wissen lassen, dass etwas nicht in Ordnung mit uns ist! „…Rock in Peace
little Brother…“! 
Mit einer Sportverletzung ins Krankenhaus rein, mit einem
Tumor wieder raus, und noch eine Woche später liege ich mit einem
ausgewachsen „Plasmozytom“, im Volksmund Krebs, im Krankenhaus. Was für
eine Show…ich meine man überlege sich mal doch mal wie rasend schnell
der Verlauf der Dinge gewesen ist. Eben freue ich mich noch auf einen
neuen, guten Job, der mir viel Spaß bereiten wird, das Rote Meer, die
ganzen Erlebnisse die auf mich zukommen werden, und Zack, ist auf einmal
alles ganz anderes…also ich meine so ganz anderes.
Über die
gesundheitliche und technische Problematik eines „Plasmozytoms“ möchte
ich mich hier an dieser Stelle gar nicht weiter auslassen, dass kann man
alles im Internet nachlesen, ich werde eher versuchen, eine partielle
Beleuchtung aus meiner ganz eigenen Perspektive vorzunehmen. Das ist zu
einem ein wenig unterhaltsamer, und entspricht zum anderen doch eher
meinem Naturel.
Letzte Woche Mittwoch ging die Reise in eine neue
Zukunft nun endlich los. Meine körperliche Performance war am war durch
den Boden durchgeschossen, es war jetzt endlich raus, dass ich nicht
einfach wieder so gehen kann, und eine Richtung sollte eingeschlagen
werden. Sollte wohl bemerkt…
Rauf in die Onkologie, Station 42,
Zimmer 1 (man beachte bitte, dass die zahl 42, die schon auf unserer
Startseite eine ganz besondere Rolle einnimmt, hier auch vertreten ist).
Klamotte aus, Puschen an, und am noch ein paar ganz „normale“
Untersuchungen, mit ganz alltäglich Ergebnissen. Zuerst einmal, wurde da
eine Knochenpunktion gemacht. Wow, habe ich noch nie von gehört, cool!
Auf meine höfliche Frage hin, ob dass denn wehtun würde, schaut mich der
Arzt an, und sagt so einfach ganz locker daher, als wenn es ganz normal
wäre „Ja, natürlich tut das weh“. Also ich meine er hat nicht einmal
ansatzweise den Versuch gemacht die schmerzhafte Zukunft zu beschönigen.
Ahaa, ich Mr. Kramer habe die Gafhr gesucht, und hier ist sie nun. Na
komm schon her, was soll schon passieren. Kleiner schnitt in den Rücken,
und dann wurde die durch den Knochen in das Mark geschoben, da
brauchten wir ja eine Probe her…und, boa…boa…boa, das war nicht
schlecht, der junge Mann hat verdammt recht gehabt, das tut weh….und er
war noch nicht einmal fertig mit seinem Werk. Da musste ja auch noch aus
dem Knochen selber eine Probe genommen werden. So ein 1,5cm langes, 2mm
dickes Würstchen sollte da noch zu Tage gefördert werden. Ist alles
kein Problem, wenn was bei der Untersuchung schief läuft, die Zange zum
Beispiel abbricht, oder einer der beteiligten eine Falsche Bewegung
macht, ist man eben querschnittsgelähmt. Ich wollte die Arme schon
hochreißen, meine Waffen von mir schmeißen, aber da war auch schon alles
vorbei. Voll funktionsfähig überlebt, …und Schmerz ist so was schön
Relatives.
Über Nacht haben sich nun ganz unwesentliche
Atembeschwerden eingestellt. Man stelle sich das so vor: „Ihr bekommt
einfach keine Luft mehr…“ , ja ich glaube so lässt sich das am besten
beschreiben…yeah!
Die nächsten Untersuchungen standen ja eh an, und
viel besseres hatte ich auch nicht vor, also können wir da auch gleich
noch mal looki-looki machen.
Erste U-Kontakt, die allgemeine
Organultraschalluntersuchung. Total futuristisch, abgefahren, spacig,
was da geht! Fremde Welten mit spacigem Sound die sich da auf dem
Bildschirm meine Untersuchungskommandos auftun, und die Interpretierende
verstehen sogar was sich da in meinem Inneren tut….und das ist wohl
eine ganze Menge.
Die Milz ist Krankheitsbedingt vergrößert, OK!
Mein
Magen/Darm der mir so lange Jahre….der ist voll OK!
Die Leber!!! -
an dieser Stelle ist wohl ein kleiner hurrikonaler Trommelwirbel
angebracht, denn welchen „stellagen und san miguellistische“
Lebensstill wir in den letzten Jahren genießen durften, darüber brauchen
wir ja wohl nicht zu reden….drrrrr drrrr drrrdedum! Normale
Vergrößerung der Leber im Krankheitsbedingten Rahmen….yeah!
Das Herz,
oh ups, was ist den das…war da nicht…das muss weiter untersucht werden!
Und
nun die Nieren, innerhalb des Krankheitsbildes von ganz entscheidender
Roll! Nicht gut, gar nicht gut! Weit über die Grenzen hinaus belastet,
und schon an dem Punkt angekommen, an dem sie dazu geneigt sind die
Funktion einzustellen, weil sie der Belastung und dem laufenden Programm
nicht mehr gewachsen sind.
Oh ups…
Jetzt erst mal schnell zur
Echokardiologie, da war ja schließlich was mit dem Herzen. Fehlalarm,
sieht doch alles gut aus…(Fehlalarm bitte merken, da kommt noch was in
der chronologischen Schleife).
…und hop-hop, noch im Bett, zur
Nierenbiopsie.
Hatte ich heute schon mal dieses leidenschaftlich,
schöne Worte, welches gewisse Umstände so schön auf den Punkt bringt,
erwähnt??? „Kacke“!!!
Gegenüber der Knochenpunktion, wird mir jetzt
die nächste Bohrprobe entnommen. Natürlich bin ich heute ein wenig
forscher an die Frage ran gegangen, wie es sich den innerhalb der
nächsten paar Minuten mit meinem subjektive Schmerzbefinden verhalten
wird. Ganz cool män, im Gegensatz zu gestern ist das hier nichts, keine
Schmerzen, läuft alles ganz groovie ab. Ein Lächeln in meinem Gesicht,
die Haare aus der Stirn, und “aber“, wenn wir die Nieren untersucht
haben, dürfen sie sich 24 Stunden nicht bewegen! Gar nicht, und am
besten noch viel wenig er als gar nicht! Hm, hört sich erst mal, nicht
nach einer unüberwindbaren Hürde an. Ich bekomme ja auch eh keine Luft,
wo soll ich hin, und mit dem Rückenschmerzen und dem anderen Blabla…na
dann mache ich mir es mal gemütlich.
Nebenbei wir mir die
Kernproblematik geschildert. Die Niere darf nicht Anfangen zu bluten,
weder nach draußen, noch nach drinnen, sollte das der Fall sein, dann
muss eine Not-OP her, La Niere raus, was ziemlich schlecht wäre, da sie
ja, wie weiter oben schon erwähnt, eine ganz entscheidende Rolle spielt.
Mit
nicht bewegen war übrigens, nicht bewegen. Am besten gar nicht! Auf dem
Rücken liegen bleiben, Hände hoch, und auch die Beine nicht mal
anwinkeln. Hm, ich muss nachdenken! Die Einschüsse von den letzten
beiden Tagen sind auf dem Rücken, ich habe einen Bandscheibenvorfall,
kann auf dem Rücken liegen nicht atmen, liege eh schon recht lange auf
dem Rücken, und …oh mein Gott, die Blase! Verdammt, dass kann ja was
werden.
Da die Nieren ja nun auch keine Lust mehr gehabt haben,
muss eine adäquate Ersatzfunktion her. Dialyse! Ach wie aufregend, und
dass alles noch am gleichen tag vor 14:00 Uhr. Ich habe noch nicht mal
meinen zweiten Kaffee gehabt.
14:00, vierundzwanzig Stunden, der
Count-Down läuft, und ich habe schon ein leichtes Füllgefühl in der
Blase!
Nun erst mal 8 Stunden Dialyse! Schläuche rein in meinen
Körper, andere raus, piepende, blinkende Geräte, überall Lämpchen…akuter
Sauerstoffmangel, der meinem Gehirn nicht den Zutritt, in das Hier
überlässt, die Blase, die Schrapnelleinschläge im Rücken, Wesen in Blau,
Oh mein Gott die Borg, ich werde assimiliert!
Durch einen Nebel
voller Blasen, ich musste mittlerweile doch mal recht dringend aufs Klo,
registriert mein Unterbewusstsein, wie ich die „Ente“ gereicht
bekommen. DIE „Ente“ meine Herren! Ich sag nur „No way“ so viel Trubel
um mich herum, so viele Assimilatoren, geht nicht, ich bin nicht der
Entenman, nicht hier unten!
Um 22 Uhr, nach gefühlten 100 Tagen wurde
ich zurück auf die Antwort meiner Fragen, die „42“ gebracht. Es war
dunkel, meine Room-Mates haben schon geschlafen, und ich und die „Ente“
waren endlich unter uns…yeah!
Am nächsten Morgen sind alle
vorläufigen Ergebnisse zusammen gelaufen, und alles ist ganz anderes als
noch vor zwei oder drei Tagen. Es ei an dieser Stelle mal erwähnt, dass
ein Plasmozytom, eine sehr einfallsreiche, und auch kreative Art von
Querulant ist, die sich nicht örtlich begrenzen lässt. Sie steckt auch
voller Tatendrang, und mit eben jenen geht die Eigenschaft einher Gas zu
geben.
Jetzt und hier muss gehandelt werden. Abwarten, beobachten
ist nicht mehr drin. Taten müssen her.
Plan „A“ sieht folgendermaßen
aus! Ca. 36-42 Wochen Chemotherapie, inklusiver, einer recht leichten
Chemo die schon läuft, Eigenstammzellentherapie, und Chemotherapie im
Quadrat. Vorteil der ersten Chemo, ein Teil der fehl programmierten
Jungs wird gebeten das Haus zu verlassen, und vielleicht nicht wichtig
aber um so angenehmer, keine Übelkeit, und kein Haarausfall :-)! - Und
ich hatte mich schon über einen neuen Leserbrief von Ingolf gefreut!
Die
Prognosen, sind folgendermaßen: Schulterzucken!
Man weiß es einfach
nicht!
Wenn alles gut läuft, dann, keine Ahnung! Sollte alles ganz
schlecht laufen, was auch durchaus im Bereich des Möglichen liegt, -
machen wir uns hierüber aber einfach mal keine Gedanken!
Das ist
der Stand der Dinge, der ist interessant!
Viel Wichtiger aber doch
ist die Frage, wie ich damit umgehen werde!
Ich will ehrlich sein,
natürlich komme ich nicht umhin zuzugeben, dass die ein oder andere
Information die ich in den letzten Tagen bekommen habe, ein wenig
schocking war, und mich auch durchaus zum Nachdenken angeregt hat, aber
ich werde mich auch nicht nur ansatzweise dem kleinsten Gedanken
hingeben, der meine Seele auch nur im Ansatz bekümmern könnte.
Bis
heute habe ich ein Leben geführt, auf das ich so voller Stolz
zurückschaue kann, dass ich jeder Zeit den Deckel mit einem Lächeln im
Gesicht zu machen könnte. Keinen Tag möchte ich missen!
Und vor mir
liegen noch so viele Wünsche, Träume und Visionen, dass alleine der
Gedanke daran, sie nicht mehr haben zu können, schon die blanke
Verschwendung ist.
Gedankensprung: Momentan läuft im Radio ein
Song, bei dem ich nicht umhin komme zu zugeben, dass er mich aufgrund
meines temporären Status Quo, unwesentlich berührt. „Wir wurden geboren
um zu leben,…mit den Wundern unserer Zeit…“.
Yeah, ich wurde geboren
um zu Leben, und um die Wunder unserer Zeit zu genießen. Die Wunder
sind es doch die das Leben so schön machen. Die Wunder unserer Zeit,
sind die Sonnenaufgänge die wir jeden Tag sehen dürfen, die Familie und
Freunde die wir um uns haben – die Sha’ab Abu Ramdas, die Fischschwärme,
die Natur in der wir uns bewegen dürfen, die Vielfalt alles…und gerade
jetzt erst realisiere ich Sie, sehe Sie als normal an, und verstehe,
dass sie nicht zu Normalität verkommen dürfen!
So was nenne ich
philosophische Schwärmerei, …aber ich finde sie auch einfach schön…yeah!
Ladies an
Gentlemen, heute ist der 19/09/2010, mein Name ist „Rex Kramer“
geborener Martin Marienhagen, und das ist der springende Punkt! In
meinem Körper lebt eine 100% positive Seele, die sich am Leben und sich
selbst erfreut! Dies ist meine Waffe gegen meine Plasmoklone! 
Ich
werde meine kleinen fehlgeleiteten Klonkriegern in mir den richtigen Weg
wieder weisen, mir im Winter ein Bike aufbauen, und mich in kürzester
Zeit wieder in die Fluten unserer Welt stürzen! Dies ist nur ein
kleiner, äußerst interessanter Ausschnitt aus meinem Leben, den ich
nächstes Jahr um diese Zeit, als erlebte Erfahrung abgehakt haben werde!
Dementsprechend
werde ich mich jetzt hier auf, der Homepages der Homepages, jetzt auch
wieder, den unterhaltsamen Seiten zuwenden! In den letzten Monaten habe
ich ein paar ganz interessante CDs gesammelt, die Ihr unbedingt hören
müsst….hm, vielleicht richte ich auch einfach mal ein Radio für Euch
ein, dass woltte ich schon immer mal machen. Matze unser R’n’Fly Racing
Pilot hat sein 300 PS Geschoß abgegeben, weil es einfach zu lahm war,
und schaut sich gerade nach einem 1200PS Doppelturbolader um der ihn und
uns mit auf dem Beifahrersitz bis fast a die Schallgrenze schießen
können sollte! Kai hat noch ein feines Dive-Tec Video gedreht, und meine
synaptischen Verbindungen schreien danach, kreativen Schwachsinn zu
produzieren….yeah!
01/09/2010,
13.14 Uhr es kommt immer ganz anders als man denkt
Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich meine wir haben schon des Öfteren über das Leben, wie das Leben so spielt, und Planung monologisiert.
Dementsprechend verleihen wir dem heutigem Artikel den Titel „Das Leben und seiner Wirren römisch zwei“!
Wo fange ich an...hm, gut ich denke wir planen alle viel im Leben, also ist das der Anfang einer hoffentlich nicht „Never ending Storry“. Ich denke es wir Euch auch schon aufgefallen, dass im Leben immer etwas kommt. Hat man das im voraus geplant, kommt es allerdings nicht, oder es kommt anders als man denkt. Würden wir diese Theorie auf „Murphy’s Law“ anwenden, würden das bedeuten, dass die Leberwurstseite des Brötchens nicht auf dem Boden landet, sondern uns fröhlich ohne Boden-Boden-Fusel anlacht.
Um also das gewünschte Ergebnis zu erreichen, dürfen wir nicht planen, oder gar denken, was bedeutet, dass wir uns möglichst doof stellen müssen, um das von uns ersehnte Ergebnis zu erreichen. Der „Killer“ Matze und ich haben das schon mal drei Tagen lang in Thailand versucht, allerdings mit einem anderen Hintergrund. Grundlage des der Feldstudie „Wir wollen blöd sein“ war die Volksmundtheorie „Die blöden haben es einfacher im Leben“. Nach ausgiebigen Versuchen und Testreihen haben wir festgestellt, dass es uns einfach unmöglich ist das von uns anvisierte Maß an Blödheit zu erreichen.
Gesprächsschleife in die Gegenwart: Es kommt immer anders als man denkt, hat sich auch letzten Mittwoch wieder mehr als bestätigt. Eigentlich, bedeutet soviel wie „...ich denke/sage/fühle/ es ist so und so, aber es ist alles ganz anders....“, und eigentlich wollte ich mich letzte Woche wieder auf den Weg nach Egypt machen, und mal so ein oder zwei Jahre lang als Safariguide arbeiten. Der ein oder andere mag jetzt, mit gutem Recht wohl bemerkt, sagen: „Egypt, Du meinst Ägypten, dass wo Du nur ein Halbes bleiben wolltest, und ...“. Ja genau das meine ich, die Umstände, dass andere „es kommt immer anders als man denkt“ hat mich dazu getrieben. Nennen wir es einfach Schicksal, und ich habe mich, ob man es glaubt oder nicht, wirklich darüber gefreut. Im Laufe der Jahre habe ich dort unten, da leicht rechts, so viele nette Leute kennen gelernt, Menschen die mir wahrlich ans Herz gewachsen sind, dass mir erst jetzt aufgefallen ist, wie sehr ich sie vermisse. Ein Teil von Ihnen lebt noch in good old Hurghada, die anderen frequentieren es regelmäßig. Ja, ich habe mich wirklich gefreut! Was für eine schön Zeit dort auf mich zu gekommen wäre. Ich glaube, Prädikat cool, wäre in diesem Fall mehr als angebracht.
Nun bin ich aber leider nicht blöd, und die Wurstseite grinst mir mitten ins Gesicht.
Am Montag, drei Tage vor meinem Abflug in eine neue, strahlende Zukunft, habe ich die Idee gehabt, ich bin ja intelligent, doch noch mal meinen Sportunfall, den ich ja schon seit vier Monaten mit mir rumschleppe, checken zu lassen. Klasse, dass wir gleich die Medizinische Hochschule, im Folgendem MHH genannt, um die Ecke haben. Da sitzen viel Doktoren, Professoren, und Prof.-Dr’s, alles totale Profis in deren fachmännischen Hände ich mich begeben werden, soll zwar nur ein Check sein, aber man kann ja nie wissen. Man habe ich gute Ideen, und das war wahrscheinlich schon die Gradwanderung auf dem Fass der Intelligenz respektive der nicht vorhandenen Blödheit, die das Zünglein an der Waage des Schicksals war.
In der Notaufnahme habe mich vorerst mal zwei Doktoren aufgenommen, um sich mit einem sehr großen Fragezeichen anzuschauen, und mich dann zu fragen, und was soll das sein.
An diesem Punkt muss ich vielleicht mal kurz ausholen. Beim Sport habe ich mir wehgetan, also ganz dolle, und vier Wochen bevor wir die Philippinen verlassen haben, ist mir aufgefallen, dass ich eine kleine Beule oberhalb des Brustbeins habe. Ich habe die Beule dann vorerst „Mount Kramer“ genannt. Nach einer einschlägigen autodidaktischen Fortbildung im Internet, bin ich zu dem Schluss gekommen, dass wohl eins der Schlüsselbeine sich selbstständig gemacht hat. So was passiert ja mal ...yeah!
Wieder zurück, habe ich eine weiteren Doktor vor mir. ich muss sagen die waren wirklich alle ganz doll nett zu mir, und haben sich wirklich ganz toll um mich gekümmert. Vor allem haben sie die Vorgänge auch wirklich schön beschleunigt, da ich ja in drei Tagen wieder zurück zur „Red Sea Riviera“ fliegen wollte. Dr. Drei hat ich dann angeschaut, mir Fragen gestellt, und abgeschlossen mit den Worten, „Hm, so was habe ich auch noch nie gesehen“, und diese Aussage mit einem Schulterzucken, bestärkt. Also ab, in den CT (Computer Tomografie). da gibt es wieder ein schönes Paket Strahlen, und die Bilder sind deutlich besser. Kaum wieder zurück in der Notaufnahme, habe ich meine Strahlenodyssee fortgesetzt, und bin auf dem Hacken umgedreht, um noch mal einen Besuch beim CT zu machen, diesmal mit Kontrastmittel. Das alles hat mich an X-Men Wolverine erinnert. Fein, kann ja alles nicht schaden, hauptsache das Kontrastmittel besteht nicht aus Kryptonit.
Zurück in
der Notaufnahme, war nun auch der Chefarzt da, um sich „Mount Kramer“ zu
betrachten, aber ups, was war denn das, habe ich da wirklich wieder
dieses
Schulterzucken gesehen. Um ehrlich
zu sein, fand ich das schon ein wenig irritierend, aber, ich scheine
etwas
besonderes zu sein. Ach ist das Leben schön!
Am nächsten Morgen ging es dann ins MRT (Kernspintomografie). Da kann man einzelne Gewebe ganz toll sichtbar machen. Phu, da gab es gleich das ganze Programm! Kontrastmittel und Strahlen all inklusive. Wow ich bin immer wieder fasziniert was heutzutage alles möglich ist! Das Ergebnis war dann...wie soll ich sagen...ernüchternd.
Zum einen habe ich diesen Sportunfall, das kann man auf der Aufnahme sehr schön sehen. Eine Bandscheibe hat sich zwischen zwei Wirbeln hervorgequetscht, und drückt jetzt den dahinterliegenden Nerv zu etwa 4/5tel ab. So was nennt man einen Bandscheibenvorfall. Na klasse, so was wollte ich auch schon immer mal haben. Der muss wohl operiert werden. Das ist ziemlich doof, aber da mit kann ich auch leben. Nun ist aber leider die Bandscheibe nur das sekundäre Problem!
Das primäre Problem stellt „Mount Kramer“ dar. Der ist nämlich gar kein „Mount“ sondern mein kleiner Bruder.
S. King einmal schön in einem seiner Romane beschrieben, Es gibt das Phänomen, dass im Mutterleib zwei Föten heranwachsen, aber noch während der ersten Monate der eine den Anderen absorbiert. So da haben wir ihn also meinen kleinen Bruder. Ich könnte Ihn auch Tumor nennen, was die medizinisch korrekte Bezeichnung wäre, aber mein kleiner Bruder hört sich einfach besser an. Ich habe ihn als Hommage an mich selbst „Bruder Robert“ genannt. Bruder Robert ist schon ganz schön groß (Bilder folgen Morgen), ganze 4x6cm, und hat es sich im oberen Teil des Brustbeins gemütlich gemacht. Da sitzt er fröhlich vor sich hin, sammelt auch ein paar Strahlen, und ich meine auch auf einer Aufnahe gesehen zu haben, dass er mir gewunken hat. Der kleine Schelm der.
Das war der Stand, letzten Donnerstag!
Am
Donnerstag war ich noch mal zu Biopsie. Da wird eine Gewebeprobe
genommen. Als
im Prinzip haben sie mir drei Bohrkerne aus der Brust gezogen. Wahnsinn,
ich
bin gespannt, ob man auch die letzten zwei Eiszeiten an ihnen ablesen
kann,
denn gefühlte Tiefe der Bohrkerne war so etwa 29m. Diesen
Montag war die Tumorsitzung in der MHH – ohne mein Beisein, dabei hätte
ich
bestimmt auch was zu sagen gehabt. Es wurde
beschlossen, dass ich noch mal in die Nuklearmedizin muss, und dann in
die
Onkologie verlegt werde. Nuklearmedizin ist toll, da werden intravenös,
strahlende Flüssigkeiten verabreicht, und tolle Bilder vom ganzen
Skelett
gemacht...Onkologie,
ist nicht ganz so toll, da kommen Krebspatienten hin. Man kann sich
vielleicht
vorstellen, dass ich mir erst das Haar gekrault habe, aber der Termin
war erst
heute.
Wenn ich in
der Besprechung heute nicht schon gesessen hätte, hätte ich mich
bestimmt mal
setzten müssen. Mein kleiner Bruder ist nicht artig, im Gegenteil er ist
einziemlich böser Junge! Mein
kleiner
Bruder scheint ein so genanntes Plasmozytom zu sein, eine ist eine
bösartige hämatologische Tumorerkrankung. Typisch dafür ist die
Ausbildung
vieler Tumorherde im Knochenmark. Beim Plasmozytom kommt es zu einer
gesteigerten ungeregelten Vermehrung von krankhaften Plasmazellen, der
so
genannten monoklonalen Plasmazellen. Diese entarteten Plasmazellen
entstehen
aus einem einzigen Zellklon im Knochenmark. Gesunde Plasmazellen bilden
einen
Antikörper, der eine Fremdsubstanz abwehrt. Die entarteten Plasmazellen
bilden
alle denselben Antikörper. Diese Antikörper sind jedoch funktionslos und
bieten
keinen Schutz gegen eine Fremdsubstanz.
Alles in allem ist das Plasmozytom ist bisher in der Regel nicht heilbar. In den letzten Jahren ist es aber gelungen, das Fortschreiten der Erkrankung aufzuhalten. Die Prognose richtet sich nach dem Alter und dem allgemeinen Gesundheitszustand des Betroffenen, sowie nach der Teilungsrate der entarteten Plasmazellen. So kann die Überlebensdauer zwischen mehreren Monaten und über 10 betragen.
Nun denn, dass alles wird sich aber erst mit dem Ergebnis der Bohrkerne bestätigen. Vielleicht kommt ja auch alles ganz anders!
1908/2010, 18.58 Uhr in Hannover am Fenster
Eine kurze
philosophische Abhandlung über das Thema Leben, wie es so spielt, und wie es
unverhofft, aber doch in der Regel meistens ganz anders kommt als man sich
gedacht hat. Mittlerweile,
fast auf den Tag genau, ist es ein halbes Jahr her, dass wir good old Egypt
nach ewig langer Zeit den Rücken gekehrt haben, und uns auf in die große weite
Welt gemacht haben, um der Erfüllung unserer ganz persönlichen Träume ein wenig
näher zu kommen. Dem
aufmerksamen Leser unserer Lieblingshomepage wird ganz eventuell aufgefallen
sein, dass wir uns für dieses aufregende und spannende Unterfangen auf den Weg
in Richtung Asien gemacht haben.
Alles aber auch wirklich alles haben wir mit im Gepäck gehabt! Erinnerungen so wie den ersten Siegespokal von unserem Racing-Team, in weiser Voraussicht eine Hand voll Dollar, Bücher für unsere Gäste- „ich habe immer gesagt, in ein gutes Resort gehören gute Bücher, denn was gibt es schöneres als mit einer guten Hängemattenlektüre den Tag an sich vorbeiziehen zu lassen“ – und nebenbei eine unüberschaubare Menge an Wünschen, Träumen und Hoffnungen!
Großartig,
Carabao ist wahrlich ein recht idyllisches Fleckchen Erde! Die Tauchplätze sind
gut, dass Bier ist immer kalt, und die Sonnenuntergänge unschlagbar.
Der Anfang war nicht einfach! Ziemlich schnell hat sich herausgestellt dass viele von den Zusagen die per Mail getroffen wurden, vor Ort gar keinen Bestand mehr haben. Also haben wir erneut verhandelt, wie sagt man so schön, gemacht und getan, und uns dann an die Arbeit gemacht.
Unsere Website,
unsere Lieblingshomepage haben wir ein ganz klein wenig umgestellt, so, dass
sie ein wenig mehr einen professionelle Eindruck macht, und nicht gleich auf
den ersten Blick vollkommen klar ist, dass wir Spinner sind. Und ich kann Euch
sagen, dass ist ein Haufen Arbeit gewesen. In den kommen den Wochen haben
dutzende Exploration-Dives gemacht. Gott war das cool! Neue Tauchplätze
entdecken, an Plätzen tauchen wo vorher noch nie jemand getaucht ist, und das
ganze auch noch zu kartographisieren ist eine dermaßen aufregende Erfahrung
gewesen...! Genau so stelle ich mir meinen Job vor. – Abenteuer, Mumien,
Monstren, Mutationen, der wilde Westen im Osten! Apropos
wilder Westen. Carabao ist, obwohl so nah an der touristischen Hochburg
Boracay, schon sehr nativ, also sehr ...na ja unberührt. man fühlt sich
teilweise schon als hätte man einen Raum-Zeit Sprung in die Vergangenheit
gemacht., gerade was Politik, und zwischenmenschliches Verhalten betrifft. Da
doch allen ernstes jeder auf der Insel eine Waffe! Klar , ich bin
Gefahrensucher im fortgeschrittenen Stadium, aber unter dem Aspekt, dass auf
jeder Fiesta im Dorf auch zumindest einer erschossen wir, habe ich mir schon
mal den ein oder anderen Gedanken darüber gemacht, ob ich wir uns
nicht doch
vielleicht eine Gatling aufs Dach stellen sollten. Nur zur Anmerkung, eine
moderne Gatling macht bis zu, und jetzt Augen auf Indianer, 10.000 Schuss in
der Minute. Hätten wir so ein Ding auf dem Dach stehen, könnten wir Carabaos
höchsten Berg innerhalb von 5 Minuten um die Hälfte seiner Höhe reduzieren, und
wir könnten uns auch gegen ungewollte Besucher schützen. Ah Besucher! Da sitze
ich doch glatt eines wunderschönen Tages bei uns im Sunset-Restaurante, arbeite
fleißig vor mich hin, denke nebenbei an nichts böses, und registriere wie sich
sechs schwer bewaffnete Gestalten, davon teilweise welche in Uniform, durch
unser Zuhause bewegen. Ich kann Euch sagen, dass schon ein komisches Gefühl,
wenn da sechs Maschinengewehre durch den Vorgarten schleichen.
Im Laufe
der Zeit hat sich auch leider herausgestellt, dass unser Vermieter zu einem der
Schwarzen Schafe in unserem geliebten Gewerbe gehört. Viel Zusagen wurden uns
von Anfang an gemacht, und so ziemlich genau gar nichts wurde davon auch nur im
Ansatz eingehalten! Dieses
Verhalten ist soweit eskaliert, dass es uns unmöglich erscheint, ein seriöses
und vor allem zuverlässiges Business aufzubauen, wie wir uns das vorstellen. Dementsprechend
haben wir vor ein paar Tagen die Reißleine gezogen, um zum einen keinen
größeren Schaden zu erleiden, und zum anderen, und dass ist ja noch viel
wichtiger, nicht etwas anbieten zu müssen, was werde Euch noch uns gefällt!
Gerade
wegen oben schon angesprochenen Wünschen, Träumen und Hoffnungen ist das ziemlich
traurig, und wir haben uns auch wahrlich schwer mit dieser Entscheidung getan,
aber eben diese Entscheidung hat sich dann auch jeden Tag aufs neue als genau
die richtige erwiesen.
But, and it
is a big but, ich gehöre nicht zu den Menschen die den Kopf in den Sand
Also,
Schultern durchgedrückt, Sonnenbrille auf, und los geht das!
stecken, ganz im Gegenteil! Gott sei Dank habe ich ein sonniges Gemüt, und
erfreue mich an einer im höchsten Maße positiven Lebenseinstellung. Ganz davon
abgesehen, sieht man mit dem Kopf im Sand so wenig, es brennt in den Augen, was
zusätzlich noch einen klaren Blick verschleiert, und die Sicht nach vorne, da
wo das Leben tobt, ist auch ganz klar versperrt!
...und na siehe da, so schnell geht das!
Der Stelmort ist Schuft, und wie jeder gute Schuft kehrt er auch gerne an den Ort der letzten Schufterei zurück! Oh ups, dem Wortgewandten Leser wird vielleicht auffallen, das sich da doch glatt ein kleines Wortspielchen mit eingeschlichen hat. Wir meine natürlich nicht Schufterei in Sinne von geknechtet, sondern viel mehr im Sinne vom Ort des Verbrechens.
Lady Gabler
hat es auch an selbige Stelle gezogen und mich...ja, ich...werde mich erst mal
ein wenig in Hannover entspannen, bei Muttern futtern, einen Blick in meine
Zukunft werfen, und...mich nächsten Donnerstag wieder on the road machen. Hurghada ist
ein so süßes kleines verschlafenes Nest, welches durch seine ganz eigene
Kultur, und seine Prachtbauten glänzt. Achtung jetzt! Ich selbst fühle mich mittlerweile
unter Land und Leuten ausgesprochen wohl, und komme nicht umhin zuzugeben, dass
es sich, in den letzten Jahren, zu meinem zweiten Zuhause entwickelt hat! So werde
ich der Stadt noch einmal, in Form meiner Anwesenheit, die Ehre erweisen!
Ja, ja ich
weiß...! – jetzt ist ein guter Moment sich noch einmal die Einleitung
durchzulesen! Aber ich
werde mich auch ein wenig weiter entwickeln – Stillstand, oder Rückentwicklung
ist etwas so schrecklich langweiliges. Also werde ich Safari
fahren...double-yeah!
Ziemlich cool, wie das Leben so spielen kann...triple-yeah!
28/07/2010, 05.15 Uhr am Strand Es gibt Situationen und Augenblicke die sind einfach ...schön! Im besten Fall erkennt man sie und schafft es sie für die Ewigkeit einzufangen!
Morgens um 05.15 vor der Abfahrt nach Boracay…ohne Worte
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24/07/2010, 10.63 Uhr, entlarvt
Der Fuß!...unendliche Weiten, …trennen ihn von unserer geistigen Zentrale, und doch, soll er philosophisches Fundament und Kern unseres heutigen Artikels sein!
Unter körper-geographischen Aspekten ist er der am weitesten von Gehirn entfernte Teil des Körpers. Ganz im Gegensatz zu den Händen, oder gar des Gesichts, in dem jedes einzelne, noch so kleine Härchen, dem Dogma des eigenen Idealbildes von Schönheit und Harmonie unterliegt! Gerade letzteres ist im besten Fall, der erste „Hingucker“, Persönlichkeitsgestalter für Außenstehende, Stimmungsbarometer, und die Möglichkeit vielerlei Fassaden. Dem entsprechen viel Aufmerksamkeit wird unserem Gesicht gewidmet, und die Diektive „Schönheit durch möglichst viel Aufwand und die damit einhergehende Perfektion“ liegt nur allzu häufig auf der Hand. Es soll zu unserem schaden nicht sein!
Auch der eben angesprochenen Hand, bzw. der Mehrzahl kommt noch ein auffällig hoher Teil an Aufmerksamkeit zu. Da wird gefeilt, gehärtet und coloriert. Diverse Mode in Bezug auf Länge, Form und Farbe, sind in den vergangenen Epochen gekommen und wieder gegangen.
Es sogar professionelle Stylisten Ja Nagelstudios, um jedem einzelnen Ableger auch dem ihm entsprechenden Aufwand zukommen zu lassen
Seltsam, dabei war die Hand doch auch mal ein Fuß. Erinnern wir uns einfach nur nicht mehr dran, oder haben wir die Tatsache, dass wir mal stolze Besitzer von vier Füßen waren, einfach nur verdrängt. Stolz sollten wir jedoch sein, und nur Robert weiß was wir finden würden, würden wir auf unserer Ahnentafel nur weit genug zurückgehen.
Der Fuß, er hält uns in Bewegung, und bei durchdachter Richtungsvorgabe, und gut eingespielter Hand/Fuß-Koordination kann er auch für Fortschritt in die vorgegebene Richtung verantwortlich sein
Literarischen Banausen, und Rüpel der deutschen Sprache nennen ihn Mauken, oder ab Variante 44 unter anderem Quadratlatschen, dabei können es auch Quanten sein! So können für uns ganz persönliche Quantensprünge möglich werden! Wir wären auf der Ebene des Wortschatzes bereichert, und müssten unsere sportlichen Bemühungen, ein möglichst große Distanz in einem, von deutlicher Anstrengung gezeichneten, Satz zu überwinden, nicht solchen banalen, von Sachlichkeit überschatteten, Wortkreationen wie „Weitsprung, Hochsprung oder Dreisprung“ überlassen.
Mit Quanten lässt sich auch Spaß haben.
Habt Ihr zum Beispiel schon einmal, bei einem Eurer sommerlichen Ausflüge an den benachbarten Baggersee, versucht Eurem gegenüber, der seine temporäre Heimat am See mit einem transportablen Jägerzäunchen abgesteckt hat, einen „Stinkezeh“ zu zeigen.
Nicht? Na dann mal auf auf liebe Kameraden! Mit intensiven vorhergehenden Visualisierungsprozessen, und ein wenig Hingabe ist alles möglich! Fragen doch einfach mal Euren Arzt oder Apotheker!
Obwohl den nackten Tatsachen selber relative wenig Gedanken gewidmet werden, braucht auch dieser Teil des Körpers nichtsdestotrotz einen adäquaten Schutzmechanismus wenn er auf die Straße geht.
Frauen scheinen da wahre Verpackungskünstler zu sein. Kein Schuhschrank in dem es nicht mindestens 40 Paare gibt. Eigene langjährige Untersuchungen, und die Verifizierung von Geschlechtskollegen haben es bestätigt, es gibt für jeden Anlass das entsprechende Modell. Selbst für die Anlässe ohne Anlass sind da noch ein paar Paare verfügbar!
Der Mann ist da eher pragmatisch veranlagt. Sport, Arbeit, Freizeit, drei Anlässe, drei Paar Verpackungen, ein Umstand der zum nachdenken anregen sollte!
So, und warum schreibe ich das alles?
Udo, seines Zeichens erstklassischer Sympathisant und Agent, hat meine wahre Profession, entdeckt. Ich Rex Kramer, Gefahrensucher und Held, gebe es zu, ich bin Schuhverkäufer aus Leidenschaft!
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13/07/2010, 17.29 Uhr, Schwein am Stiel,
Zu allererst ist Herr Thiletti, einer unserer ehrenwerten ehemaligen Kollegen hier angekommen. Der Gute hat sich ja schon lange vor uns aus dem hurghadianischen Staub gemacht, um mit seiner Dame eine Zweigstelle von Sea-Beas in Thailand zu managen. Nichtsdestotrotz hat er sich, wie Cowboy Erik, nicht nehmen lassen wollen, noch vorm einbrechen der Taifun-Zeit, selber mal die Lage vor Ort zu checken. Ganz davon hat die Kramer auserlesende ja auch mit Ihm an einem Tag Geburtstag, und da wir ja fast Nachbarn sind, drängt es sich ja förmlich auf, ein asiatisches Fass gemeinsam aufzumachen.
Also haben wir uns am 25ten in aller Frühe auf den Weg gemacht, um Mr. T., Rock’n’Fly fachgerecht, am Flughafen abzuholen. Upsi, da war wohl mal wieder „Arrival Day“ angesagt.
Verdammt!


Thilo hat auch eine Überraschung, was zum spielen mitgebracht. Eine Lampe zum selber bauen. Die Dinger sind momentan unheimlich populär, und sehen so schön 70ger Jahre retro aus. Bevor sie allerdings unheimlich gut aussehen und Licht machen, muss man sie zusammenbauen. Gut, dass der Hersteller eine Gebrauchsanleitung mit beigelegt hat, aus der so ziemlich gar nicht hervorgeht, wie das funktioniert! So haben wir ganz schön lange was zum spielen gehabt, und wenn nicht einer von uns ganz durch „Rainer“, das Lämpsche zusammengebastelt bekommen hätte würden wir wahrscheinlich heute noch spielen.
Das verhält sich wie mit einem Ravensburger Puzzle, welches aus 10.000 Teilen besteht. Setzt sich das Motiv noch zu 83% aus strahlend blauem Himmel, mit ein paar auflockernden Kumuluswolken zusammen, so wisst Ihr in etwa welche Aufgabe da vor uns gelegen hat.



Die Philippinen sind nicht unbedingt das was man das kulinarische Zentrum Asiens nennen könnte. Nicht das die Einheimische Küche zu verachten wäre, aber an die Raffinesse und Vielfältigkeit der zum Beispiel thailändischen Küche, kommt sie bei weitem nicht ran. Nichtsdestotrotz wir da a und zu eine Überraschung aus dem Hut gezaubert, die die europäische Augenbraue schon mal in Richtung Haaransatz wandern lässt.
Spanferkel! Nun, wer hätte das gedacht?!
Ich für meinen Teil dachte immer, dass Spanferkel so eine deutsche Schreberartenkultur wäre. Samstags nachmittags ab in die Laube, und schön für Sonntag schon mal das Ferkel vorbreitet.
Tja, da haben wir uns wohl geirrt Herr Kramer! Bevor nun aber auch ein falscher Gedanke aufkommt, für dieses Geburtstagslaubenunterfangen haben wir nicht unsere Amanda über den Jordan springen lassen. Zum einen wäre der viel zu weit weg, und zum anderen ist sie ja auch viel zu sympathisch um das zeitliche segnen.
Heide und Thilo haben sich Krista klar gemacht. Krista (anmerk. D. Red.: Der Name ist frei erfunden, und jegliche Ähnlichkeit, sowohl namentlich als auch äußerlich, mit realen, oder anderen fiktiven Personen, ist „Rainer Zufall“ und vom Verfasser dieser aufregenden, und inhaltlich wertvollen Zeilen, nicht beabsichtigt) war ein wenig größer, kräftiger und sah auch einfach besser aus. Da Krista sich bei ihrer Ankunft im Resort hat noch ein wenig hängen lassen, haben die beiden Geburtstagskinder es sich nicht nehmen lassen noch mal schnell eine finale Untersuchung hinzulegen, ob den alles an seinem Platz ist. Dabei kam auch schnell heraus, dass das Schwein so einen geraden Gang hat, weil es den uns allen bekannten Stock im Hintern hat! Das bringt für ein Spanferkel auch durchaus praktische vorteile mit sich, so bekommt man es nämlich von jeder Seite gleichmäßig braun und knusprig. 


Abends haben wir dann auch alle ganz großen Hunger gehabt!
Das Stöckchen haben wir zum Anrichten natürlich entfernt, und was dann geschah, …wird uns allen wahrscheinlich für den Rest unseres hoffentlich langen Lebens ein Rätsel bleiben. Man kann nur hoffen, dass keine Gemüsetraumata aus dem erlebten hervorgehen. Um dem eigentlichen Ziel der Grilljata näher zu kommen, haben wir aus den drei??? eine X-Akte gemacht und weiter an Kobra übergeben.
Was für ein Gelage, wir haben gegessen, getrunken, alte Roy Orbinson Songs, über den Strand und das Lagerfeuer, in die Nacht hinaus gesungen, und ich …ich konnte es am nächsten Morgen selber nicht glauben, habe mich doch glatt dazu animieren lassen auf dem Tresen zu tanzen. Was soll ich sagen, totaler Rock’n’Roll.



Zu Heidis Geburtstag ist auch der Matze, der Killer
gekommen. Was für ein Spaß, so haben wir „A.-Day“ mit Schwein gefeiert. Das muss man schon sagen, „alles wie Zuhause“! Gute Freunde sind da, by the way, es war auch wirklich schön Dich zu sehen Kirsten, wir feiern Geburtstag, und das alles am hauseigenen Strand. Das Leben ist gut zu uns!
Wenn nun noch unsere Jungs gewonnen hätten…
Ich muss schon sagen, wir waren da wirklich sehr enthusiastisch, und haben wirklich gedacht, dass wir es schaffen werden, aber irgendwer hat unsere Jungs gegen die Spanier ausgeknipst, und der Zauberfußball, der vorherigen Spiele, ist in der Kabine geblieben.
Aber dafür sind wir mal wieder dritter Sieger geworden, und alles in allem können wir sagen, dass wir zu Recht stolz auf unsere Mannschaft sein können – und beim nächsten Mal, da putzen wir sie dann aber wirklich…yeah!
28/06/2010, 11.06 Uhr am rauschenden Bach Sehr geehrte Sportfreunde,
diesmal packen wir es, diesmal machen wir den Topf Dicht und dann ist schicht im Schacht. Unser Jungs, die sportlichen Vertreter unser Nation, haben sich gestern nicht vertreten, ganz im Gegenteil, unser Jungs haben die „Three Lions“ gestern so was vom Platz gefegt, dass hätte auch für 15 von den roten gereicht.
Natürlich haben sich auch die Damen und Herren von der Insel Mühe gegeben, sogar psychologische Kriegsführung, in Form der roten Siegertricko’s von 66, wurde eingesetzt. „But and it is a big but“ wie der Insulaner so schön zu sagen pflegt, das hat uns einfach kalt gelassen, und unser Jungs haben einen, völlig unberührt, einen jungen, dynamischen deutschen Fußball gespielt.
Schnelle Pässe wurden, schön von rechts nach links verteilt, die Bälle nicht zu lange gehalten, Chancen genutzt, und umgesetzt.
Eine erste Marke wurde mit dem 1:0 durch Dr. Klose gesetzt. Wahnsinn, kann ich da nur sagen, fast ein Torwarttor. Exzellenter Pass von Neuer über ca. gefühlte 200m, direkt auf unser deutsche Spitze, und die war spitze. Mit vollem Einsatz, hat er sich gegen die anderen durchgesetzt, seine Kämpfermine aufgelegt, und den Ball in das Englische Netz gefummelt.
Danach haben wir frei, und richtig schön gespielt! Doppelpässe hier, und Hackentricks da, und zack ehe sich die Fischernation versieht, haben sie gleich schon wieder einen richtig dicken Brocken im Netz. Der Poldifisch hat zwar noch einen kurzen Moment gezappelt, aber ein 2:0 ist ein 2:0, da gibt es nichts zu zappeln.
Danach hat man das Gefühl gehabt, die sich in schlechtem Wetter wohl fühlenden Fußballer wollten auch mal so richtig mitmachen, und das haben sie!
Haben uns die alten Schurken doch auch noch ein Ei ins Nest gelegt, phuuu…und dann kamen sie, und haben so richtig aufgedreht. Ein paar Minuten später, ein echter Klassiker, das Wembley-Tor vom Endspiel 1966, nur in umgekehrter Richtung…
Nun, ich muss ehrlich gestehen, das war nicht sportlich, und hätten wir so gewonnen, nur wegen diesem Tor, dann hätten wir nicht schön gewonnen, und es wäre kein wahrer Sieg gewesen! Gut, dass am rauschenden Bach noch ein wenig gearbeitet wurde, unser youngster noch einmal ein Feuerwerk losgelassen hat, und uns ins 4:1 gemüllert hat.
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Fazit: Unser Jungs, das zweijüngste Team im Feld, das mit Abstand fitteste Team, einfach schönen Fußball gespielt.
Was mich wirklich beeindruckt hat, ist die Arbeit auf dem Platz! Da wird gelaufen bis der Arzt kommt. Verlorene Pässe werden nicht so wie früher, versucht durch Schwalben und schauspielerische Leistung, zurück zu gewinnen, sondern der Ball wird sich einfach wieder zurückgeholt. Es wird gekämpft und nicht mehr künstlerisch wertvoll geflogen!
Wir treten als Team auf dem Platz auf, haben Spaß, und geben uns Mühe, …und,…das macht Lust auf mehr! Alle Emotionen fliegen hoch, und ich denke wir haben dieses Mal eine reelle Chance auf den Pokal…yeah!
Unser Team ist gut, sehr gut! Wie hat Müller beim Interview so schön gesagt? „Putzen müssen wir sie eh alle“, und dem schließen wir uns gerne an. Lasst unsere Jungs sauber, und klar Schiff machen. Volle Kraft voraus Jungs, wir sind dabei! Diesmal machen wir sie alle platt. Wer sind schon die Gauchos? Ja, sie sind die Favoriten der diesjährigen WM, klar, aber sie sind nicht, und wir werden laufen, kämpfen, Spaß haben, und gewinnen. Wir werden Euch anfeuern Jungs, wir werden so laut dabei sein, dass ihr uns selbst von der asiatischen Platte hören werdet…
23/06/2010, 17.30 PM, in der Selbstlosigkeit
Yeah, während ich gestern Abend gemütlich gesunsetsanmigueled, und nebenbei mit meinem Freund Matze „Killer“ gechatted habe, haben wir beide mal wieder so einen Moment von absoluter, aufrichtiger Selbstlosigkeit gehabt. Der phylosophische Hintergedanke war, nicht jeden Tag eine gute Tat zu vollbringen, sondern es doch lieber ab und zu einmal richtig krachen zu lassen. Ja, nicht die Quantität soll in der ersten Reihe eines guten Gedanken Platz genommen haben, sonder Frau Qualität ist der Vortritt zu lassen.
Für uns eine wahre Pfadfindereinstellung! Also haben wir ein paar geistige Kekse gebacken, und selbst gepresste Limonade, ohne Zuckerzusätze, an vorbeigehende Erwachsene verteilt. Selbst jeglichen Egoismus, und sogar den Lebenserhaltungstrieb der sich in der Regel als Bedarf nach Bereicherung äußert, haben wir den Zutritt zu unserm anti-ökomischen Ich-helfe-Omi-über-die Straße Modell verwehrt.
Dabei heraus gekommen ist das, was man letztendlich eine gute Idee nennt, eine so genannte win-win Situation. Wir fühlen uns gut, weil wir den Farbspektralbereich der Aura unseres Planeten ein wenig mehr in Richtung Rot verschoben haben, und Ihr, unsere geliebten Indianer und Indianerinnen, braucht Euch keine Sorgen mehr zu machen, dass Euch heran nahende Lkw`s den Weg abschneiden.
Ich weiß, es klingt fast unglaublich, aber ab heute habt Ihr die wahnsinnige Möglichkeit in den erlesenen „Rock’n’Fly Dive-X-Shop V.I.P. Cosmic Club“ einzutreten.
Was ist das, was Eure Endorphinausschüttungskapazität an den Rand seiner Belastungsgrenzen treiben soll, und vor allem wie geht das?
In Zukunft, so lange es den Dive-X-Shop und die Rock’n’Fly Society gibt, bekommt Ihr, als Auserwählte, beim Dive-X-Shop auf alle Artikel 10%, und das sogar auf die schon reduzierten Artikel!
Wie geht das?
- Ein Klick auf den Dive-X-Shop Button genügt, und Ihr seit schon fast da wo ihr hin wollt.
- Nun richtet Ihr Euch ein Konto beim Dive-X-Shop
- Und nun, noch bevor ihr Euch dem Vergnügen Eurer ersten Bestellung hingebt, schreibt ihr eine Mail an den Killer matze@rock-n-fly.com mit dem Code „Ich bin ein V.I.P. Opi“, oder wenn Ihr natürlich vom schönen Geschlecht seit „Ich bin eine V.I.P. Omi“, an den Killer.
Willkommen, von nun an seit Ihr im Club der Clubs, dem...
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10/06/2010, 14.14 Uhr, in der Dorfkneipe Nun meine lieben Indianer und Indianerinnen, man mag es gar nicht glauben, uns selbst
fällt das auch ziemlich schwer, aber vor ein paar Tagen ist uns das passiert was man „an seine Grenzen gestoßen“ nennen könnte.Wir wären aber nicht wir, wenn wir nicht versucht hätten, da zumindest mal was in die Wege zu leiten!
So haben wir der Stammsitz der Sparkasse einfach mal ein Geschäftsmodel mit einer technischen Illustration geschickt, und warten schon ganz gespannt auf die Zusage der Umsetzung einer guten Idee!
Und während wir so vor uns hin warten, sind wir in den Genuss der Visite unseres Kolleggas Erik T. Ion aus Egypt gekommen. Der hat sich neulich nämlich gedacht, dass es doch mal wieder an der Zeit wäre, eine Sau raus zulassen.
Da drängt es sich doch förmlich auf, nach Carabao zu jetten. Also, zack, den Whiskey, und die Zigarren ins Gepäck, den Hut aufgesetzt, und auf ins Chinesische Meer, auf ein date mit Amanda. Mittlerweile ein Kulturgut erster Klasse, ist der „Arrival Day“, und den haben wir uns natürlich nicht nehmen lassen. Nur gut, dass es hier auch 1 Liter Gersten Tanks gibt…yeah! Dann nach knapp einer Woche Akklimatisierungs-phase, und Anti-Jetlegging haben wir Amanda zu einem Photoshooting gebeten.
Ach war das alles aufregend! Die Sonne stand im richtigen Winkel, die Sonnenbrillen waren gut poliert und der 12 Jahre alte Whiskey hat die richtige Temperatur gehabt. Auch das Drei-Wetter-Taft hat sich sichtlich wohl gefühlt, und …Amanda war ganz aus dem Häuschen. Das Blitzlichtgewitter, die ganzen Fans, die herausragende Coolness der Statisten – da muss doch erst mal ein Häufchen gemacht werden.
Mitten im Shooting, sagt der Erik auf einmal so was wie „Scheiße“, und siehe da, manchmal ist „Scheiße“ auch wirklich Scheiße. Da liegen drei glückliche kleine lebenslustige Häufchen, ganz frisch aus Amandas Popo geschlüpft auf Eriks linken Fuß und erfreuen sich an der Tatsache, nach bis jetzt lebenslanger Dunkelheit, endlich das Licht der Welt entdeckt zu haben. Kacke, das Leben kann so schön sein…yeah!
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19/05/2010, 07.18 Uhr, Schwein gehabt,
In den letzten Monaten hat sich unser Umfeld gravieren verändert, und zwar nicht nur in geografischer Hinsicht! Ein Schwein hat sich in unser soziales Umfeld gedrängt, und Platz in unserer Mitte genommen.
Ich wollte ja schon immer ein Hausschwein haben, was mir allerdings erst vor nicht allzu langer Zeit bewusst geworden ist! Erinnert Ihr Euch, Anfang des Jahres waren die drei Damen gemeinsam in den Staaten unterwegs. Im Vorfeld der Tour habe ich, ganz aus Versehen, mitbekommen wie ein Besuch in Las Vegas auf dem Sunsetstrip, geplant wurde. Nun ja, was soll ich sagen, ich Sir Kramer, dachte mir damals, dass es vielleicht eine gute Idee wäre, mal schnell einen Flug zu nehmen, und den Helden der Leinwand im Vorfeld der Tour zu erklären, dass es ein eventuell nachhaltig und schmerzhaftes Unterfangen sein könnte, auf einen Kontaktaufnahmeversuch der Ladies auch nur ansatzweise zu reagieren.
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V
or ein paar Tagen nun ist die Tür zu unserem Resort
aufgegangen, und Amanda hat unser kleines Paradies betreten. Amanda, eine junge
Dame, eher noch ein Küken denn ein Schwein, hat tiefschwarze Haut, noch weniger
Haare auf dem ganzen Körper als ich auf dem Kopf, eine Nase ähnlich einer guten
deutschen Steckdose, und einen Charme dem sowohl Mann als auch Frau nur
erliegen kann. Da stand sie nun auf den Hinterbeinen vor uns, ein Stöckchen in
der Hand, einen Zylinder auf dem Kopf, und strahlte uns an, als wenn es nichts schöneres geben könnte als für uns zu Tanzen. Und Amanda hat getanzt – getanzt
und gelacht. Die ganze Nacht hindurch haben wir Spaß miteinander gehabt, uns
gegenseitig Stecker in die Nase gesteckt, das Resort mit hochenergetischem
Strom for free versorgt, und die Sau raus gelassen. Ich kann Euch sagen, so ein
Schwein, dass geht wirklich ab! Hat man einmal Schwein gehabt, will man immer
wieder Schwein haben. We love it…yeah!


Being up to date…
Gerade habe ich noch eine E-Mail bekommen! Im Anhang ein paar Bilder aus den guten alten Zeiten, damals in Hurghada. Man(n) sehe es mir bitte nach, aber es gibt Momente in denen bin ich ganz klar neidisch auf mich selbst, und wenn ich nicht schon ich wäre, wäre ich bestimmt gerne ich. Mein Leben ist schön, und es scheint mir echt gut zu gehen…yeah!
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10/05/2010, 14.29 Uhr, Entdeckung ersten Grades
Der Fehlerteufel, der Schurke, dieser gemeine hinterlistige Hund, hat es gewagt, sich bei uns einzuschleichen. Vor Jahren schon habe ich ihn wissen lassen, „don’t get on my nervs“. Dies ist selbstverständlich als eine reine Präventivmaßnahme gemeint gewesen, da wir grundsätzlich davon ausgehen, dass der oben genannte Schuft zum einen große Angst vor uns hat, und zum anderen Fehler zu den Dingen im Leben gehören, die ausschließlich anderen passieren. Ein aufmerksamer, uns durchaus zugeneigter Besucher unserer Homepage aber, hat ihn entlarvt und bloß gestellt. Wir haben natürlich gleich reagiert, und den gemeinen Kerl umgehend terminiert.
An dieser Stelle ein großes Dankeschön an Andy W. aus B.! Dafür bekommst Du von uns auch einen Eintrag im „Buch der coolen Leute“. Schaut doch mal bei Andy rein, alleine der Name seiner patriotischen Homepage lässt auf die richtige Einstellung und fortgeschritten Coolness schließen! Wäre Andy nicht gewesen, hätte man denken können, dass wir zur besten Reisezeit auf den Philippinen, gar nicht geöffnet haben. Das wäre zwar ziemlich cool und abgebrüht, aber am derzeitigen Punkt der Übernahme des Imperiums nicht kompatibel mit unseren mühevoll kreierten Plänen für das nächste Jahr.
Also, für alle die sich von dem Teufel schon haben einen Bären auf den Rücken binden lassen: "Die beste Reisezeit für die Philippinen, und somit auch Carabao ist von spätestens Anfang Dezember bis mindestens Mitte Juni. Und JA, wir haben in dieser Zeit geöffnet".
0905/2010, 16.51, zu Hause angekommenWahrlich, wahrlich, ich fühle mich vom Leben reich beschenkt! Vor fünf Tagen wurde unserem ganz persönlichen Paradies das I-Tüpfelchen aufgesetzt. Am 4ten Mai, um ziemlich genau 10.10 Uhr hat Gulf Air meine Lady, unsere Püppy, heile in Manila, auf philippinischem Hoheitsgebiet, abgesetzt.
Vier viel zu lange Monate haben wir uns nicht gesehen, waren darauf beschränkt zu chatten und zu telefonieren, und das bei den herausragend, schnellen philippinischen und ägyptischen Verbindungen auf so einer Insel wie Carabao. Man verstehe mich nicht falsch, ich will mich ja nicht beschweren, wir waren glücklich überhaupt die Möglichkeit zu haben auf relative einfache Weise in Kontakt zu bleiben. Wenn aber, die Kommunikation zu mehr als 50% aus „Hallo, - Hallo, bist Du da?...hörst Du mich…?“ besteht, dann ist das manchmal schon ein wenig, nun sagen wir mal anstrengend.
Da waren wir nun am Flughafen, haben uns gesehen, und … Ja, wir haben uns gefreut, sind aufeinander zugelaufen, haben Arme und Beine von uns geschmissen und die Welt um uns herum vergessen. Freude, Liebe überall um uns herum. Wir haben so viele grönemeyerische Flugzeuge im Bauch gehabt, dass der Flughafen von Manila, vorübergehend mit gravierender Abwesenheit von Flugverkehrsmitteln auf sich aufmerksam gemacht hat.
Nun war die Idee erst mal ein paar Tage Urlaub in Boracay zu machen. Fünf, um genau zu sein. Einfach mal noch nicht gleich rüber nach Hause fahren, sondern die Spannung noch ein wenig aufrechterhalten. Wie das mit Plänen in der Regel so ist, kommt natürlich alles ganz anderes. Nach drei Tagen hat „Lady Heidi of Carabao“ es nun doch nicht mehr ausgehalten, und wir sind mit dem Auslegerboot nach Hause gefahren. „Ah, - oh…“ kam, als mehr oder weniger, einsilbiger Ausdruck des Erstaunens zustande.
Phuuu…da ist mir aber echt ein Stein vom Herzen gefallen. Und nachdem dieser Punkt zu aller Beteiligten Zufriedenheit geklärt wurde, haben wir, liebe aufmerksame Sympathisanten was gemacht? Genau, „Arrival Day“ gefeiert. Ein ganz klar glücklicher Zufall war, dass wir eine Stunde vor Sonnenuntergang angekommen sind, und wir „Lady H.of C.“ somit gleich am ersten Abend einen unserer most popular Mitarbeiter, Herrn „Sunset San Miguel“ vorstellen konnten. Nun ist das Rock’n’Fly Management Team endlich vollständig. und wir können mit vereinten Kräften an einer Liane ziehen…yeah!

01/05/2010, 9.12 Uhr am Arbeitsplatz
„Upsala“, ist meinem Wissen nach eine kleine Stadt im südlichen Schweden, nahe der polnisch-italienischen Grenze. Eine wahrlich einzigartige geografische Kuriosität!Und wahrlich, ein selten zu findendes Kleinod schildbürgerische Namensgebung, ähnlich wie seine ostdeutsche Partnerstadt „Biere“ in der Nähe von Magdeburg. Bei solchen Höheflügen abwechslungsreicher Kreativität kreiert sich im Regelfall bei uns ein fundamentales Bedürfnis nach weiterer Investigation, but, and it is a big butt, wir haben ab uns zu auch was anderes zu tun. Manchmal nämlich, zwischen verwirrender, graziler Dichtung und Slapstick schaffen wir eine seltene, einsame Wanderung auf dem schmalen Grad der Seriosität!
In den letzten Wochen zum Beispiel, haben wir keine Mühe gescheut, um den gestalterischen Versuch zu unternehmen, unsere Homepage, die wir liebevoll „ unsere Homepage“ nennen, einen würdevollen Hauch von charismatischem Ernst zuzukommen zu lassen.
Den Tag vor gestern erst, haben wir einen ausgesuchten Teil
des Zeitstrahls an unserer persönlichen Periode „Wir bauen ein ganz eigenes,
ganz tolles Kontaktformular“ entlang gleiten lassen. Als Ergebnis dieser
Bereitstellung unseres Lebensabschnittes ist „Wow“ ein Kontaktformular geboren
worden. Und wie es so, noch feuchte, verniedlichte Kontakties an sich haben,
sind sie, ganz im Gegensatz zu unserer ausgeprägten Macho-Ader, in leichten,
für das Auge angenehmen Rosatönen kredenzt worden.Total professionell, also sehr passend zu unserem
Gesamtauftritt – in Rosa! Kontakt
Mehr als angenehm, ja wahrhaft wie eine zärtliche
Schmeichelei für das Auge des Kenners, kommen auch unsere Tauchpakete die wir
geschnürt haben, daher. Dynamisch, fast selbstlos wirkend auf den ersten Blick,
dennoch real, und kein Produkt suizider geistiger Umnachtung – unser
"Spar-Dich-Reich" Angebot.
Ja, da kommt Freude auf, da ist was los, da geht es rund…
24/04/2010, 08.05 Uhr, beim Frühstück
Es gibt die Tage die laufen einfach rund. Morgens steht man mit dem rechten Fuß auf, die Sonne scheint, und die Vöglein generieren mit ihrer Kakophonie eine Atmosphäre die ihres Gleichen sucht. Man ist energiegeladen, fühlt sich rund herum wohl, und das Leben könnte in einem Moment wie diesem nicht schöner sein, - denkt man.
Heute morgen war so ein Tag! Ich stehe auf, schaue mich um und ein kleines „yeah“ durchläuft meine krämersche Gedankenwelt. Bestimmt gibt es heute noch die ein oder andere Gefahr zu entdecken, aber zuvor brauche ich ein schönes, kräftiges Frühstück.
Da sitze ich nun in unserem Freiluftrestaurante, keine 15m Luftlinie vom Meer entfernt, ein kühle Brise weht sich ihres Weges, und ich komme wieder mal in den Genuss eines wahrlich maskulinen Starts in den Tag. American Breakfast, für mich ein Synonym für Urlaub und Männlichkeit. Was kann es schöneres geben als einen Tag mit zwei Spiegeleiern, Toast, Knoblauchbutter, und zwei Streifen knusprigen Bacon zu beginnen. Yeah, früher, damals als ich noch ein junger, rucksackreisender Kramer war, habe ich es im Urlaub mit wachsender Begeisterung genossen, jeden, und ich meine wirklich jeden Tag, zum Frühstück eine solche Delikatesse amerikanischen Lifestyles zu mir zu nehmen.
Heute, bin ich ja irgendwie, so wirkt es zumindest für den außenstehenden Beobachter, immer noch im Urlaub, und dass das ganze Jahr über. Schön nicht wahr, ich kann es selber manchmal gar nicht glauben! Nun denn, wie ich da so sitze, und meinen unbeschwerten Start in den Tag genieße, kommt doch da noch das I-Tüpfelchen seines Weges, im wahrsten Sinn des Wortes.
Was man in solchen fernen Ländern, wie den Philippinen, sehen und erleben will, sind die Kulturen, und die Lebensweise der Einheimischen. Der auffällige Kontrast zu unserer zivilisierten, hochtechnologischen Welt ist es, was das Reisen, gerade fernab der touristisch voll erschlossenen Gebiete, so interessant macht. Die simple Struktur des Lebens, und das Glücklichsein trotz Ausbleibens „unerlässlicher“ Konsumgüter, ist es wohl, was unseren fundamentalen Neid auf sich zieht.
Und hier ist es, dass I-Tüpfelchen meines Tags! Während ich noch den letzten Bissen meines Bacon genieße, kommt ein Carabao, ein Wasserbüffel samt Passagierkabine, und Ladefläche am Strand entlang „galoppiert“. Wie gut, dass ich meine Großwildwaffe mit 7,1 Megapixel immer parat habe, und mich so dem vorsintflutlichen Gefährt, mit seinem animalischen Antrieb, in den Weg stürzen konnte um es zu erlegen.
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24/03/2010, 07.49 Uhr, Treffen mit Heiner
Im letzten Bericht von unseren ganz eigenen Erfahrungen im Umgang mit der Chaos-Theorie habe ich zwischendurch mal die, durchaus berechtigte Frage gestellt, ob jemand von Euch eigentlich den Hain kennt. Diese Frage scheint nicht nur mich beschäftigt zu haben. Vor ein paar Tagen habe ich einen dezenten Hinweis, aus dem Vorhof der Alpen, bekommen, dass ich meine Unwissenheit durch einen schnellen, nicht allzu riskanten Blick bei Wikipedia, den Garaus machen könnte. Gesagt, getan, nur ist mir leider nicht ganz klar geworden, ob ich nun schlauer bin, oder sich meine Frage zu einer wahren Pythra , entwickelt hat.
Aber macht Euch doch selbst ein Bild!
Für die Bedeutungsentwicklung und -ausdehnung des Begriffs Hain auf einen „gehegten und gefriedeten Wald, in dem eine Gottheit verehrt wird“ („heiliger Hain“) war insbesondere Martin Luther (1483 - 1546) verantwortlich.
Na da haben wir es ja schon mal! Schlagworte bleiben hängen, und es entwickeln sich erste Neuralmuster in neue Gedankenrichtungen bei mir. „Eine Gottheit wird verehrt“ und „Martin“. Finde ich schon echt toll, da geht was!
Johann Heinrich Voss gründete 1772 in Göttingen mit seinen Dichterfreunden einen Dichterbund.
Horchet auf Ihr da draußen, ich bin ein geborener Heinrich, und komme aus Hannover, das ist gleich um die Ecke von Göttingen. Und da haben wir es doch auch schon wieder, jemand scheint sich ein Wortspielchen erlaubt zu haben einen Hain mit „e“. (Hein)rich, ja, mir fällt so was auf! Zum ersten Mal kommt mir der Gedanke, dass ich evtl. mit dem Palmen-Hain etwas gemeinsam haben könnte, ja gar verwandt bin.
Knüppeldicke hat es mich getroffen als ich weiter geforscht habe.
Das Wort Hain entstand im 14. Jahrhundert aus mittelhochdeutschen Hagen für „gehegter Wald“.
Hagen! Damals, noch als junger Gefahrensucher, wurde ich zum Ritter geschlagen, und man hat mir mitgeteilt, dass ich ab diesem denkwürdigen Tag, ein Marienhagen sein würde.
Nun liebe Wortgewandten unter Euch, es wird Euch aufgefallen sein, da haben wir schon wieder einen dieser merkwürdigen, auffallenden Zusammenhänge, Marienhagen.
Schon wieder scheint der Hain, nur diesmal in der leicht abgewandelten Form Hagen, ein fester Bestandteil meines Ursprungs zu sein.
Marienhagen ist übrigens ein kleiner, natürlich, hübscher, Ort in der Nähe von Hildesheim, welches wiederum, in der Nähe von Hannover ist. Marienhagen hat eine Ausdehnung von 6,23 km² und eine Bevölkerungsdichte von 137 Einwohnern je km². Ach, und nur mal so ganz nebenbei bemerkt, Rings um Marienhagen gibt es viele attraktive Wandermöglichkeiten, zum Beispiel auf dem Duinger Berg und Thüster Berg.
Ihr könnt Euch bestimmt gut vorstellen, dass jedes Mal nun,
wenn ich, ein Marienhagen, durch meine Ortschaft gefahren bin, erhaben die Hand gehoben, und mein Volk gegrüßt habe. Ich habe das im Fernsehen gesehen, wie Prinzen und Könige Ihr Volk gegrüßt haben, lange geübt und wahrlich viel Zeit und Mühe in investiert, um meine Geste nicht herablassend wirken zu lassen. Nichtsdestotrotz, alles was mein Volk mir in regelmäßigen Abständen, aber mit erschreckender Konsequenz, erwidert hat, war eine an einen Scheibenwischer erinnernde Handbewegung, vor ihren unverständlich wirkenden Gesichter.„Rebellion, Meuterei, die mache ich fertig“ waren meist meine ersten Gedanken, aber dann war ich in der Regel auch schon durch, durch Marienhagen, denn so groß ist es nicht!
Ich konnte mich mit dem Wappen, ein Schild geteilt, oben in Rot die schräg gekreuzten silbernen Berghämmer (Schlegel und Eisen) mit goldenen Stielen, unten in Gold ein grünes, zweiblättriges Buchenreis mit geöffnetem, grünem, vierblättrigem Fruchtbecher, darin zwei goldene Buchnüsse, eh nicht so identifizieren.
Fassen wir alles zusammen, dann kristallisiert sich folgendes aus meinen Nachforschungen heraus.
Martin (ich?) hat gesagt, dass ein Hain ein Ort ist an dem eine Gottheit (ich?) verehrt wird.
Da sowohl in meine Geburtsname - nein liebe Wortwitzler, ich bin früher keine Frau gewesen – Heinrich, als auch in meinem Ritternamen Marienhagen, der Ha(e)in bzw. Hagen vorkommt, ich also in meinem Ahnenstamm, fest mit einem befriedigtem Stück Wald verwurzelt bin, könnte man also auch behaupten, und dafür fange ich extra einen neuen Satz an…
Das ich, mich, auf meinem befriedigtem ich, selbst verehre!
Wow, dass ist so cool!
Die Ähnlichkeit ist gerade zu erschreckend!
Der befriedete Heiner![]() | Der wilde Marienhagen ![]() |
Das sind wahrlich interessante Ströme von Gedankengängen gewesen die sich da in meiner gut strukturierten Masse ergossen haben, aber obwohl ich das Ergebnis durchaus sehr gut, glaubwürdig und auch überzeugend finde, bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich jetzt wirklich schlauer bin als vorher.
Ich denke ich werde das die Tage einfach noch einmal mit meinem alten Freund Haener erörtern.
13/03/2010, High Noon, am Strand
Stellt Euch mal folgende Situation vor!
Es ist ein wunderschöner Tag, an einem wunderschönen aufregenden Ort, irgendwo auf dieser Welt. Die Sonne scheint, 38 Grad im Schatten, Ihr habt Euch das Haar schön gemacht, und lauft gemütlich, wie in der Barcadi Werbung am Strand entlang. Alles ist schön, ein Lüftlein säuselt vor sich hin, und genau dieses Lüftlein bringt einen Prozess in Gang. Eine Kokosnuss löst sich aus ihrer Halterung und lässt sich ganz gelassen fallen. Ein schöner Tag! Zufälliger Weise liegt euer Weg genau in der Flugbahn der Nuss. Ein Kontakt ist unausweichlich, und jetzt passiert etwas unglaubliches, einer dieser Fälle, die eigentlich gar nicht passieren können, es aber doch ab und zu tun.
Die visiert Euern Kopf an. Aus Ihrer Perspektive, können wir ein schönes, rotes Fadenkreuz auf Eurer gestylten Frisur erkennen. Der Countdown läuft – drei, zwei, eins… Die Nuss glücklich eine neue Bekanntschaft schließen zu können, landet genauso auf Eurem Kopf, dass Euer Glückszentrum in einem bis dahin nicht gekannten Ausmaß angeregt wird. Endorphine werden in rauen Mengen ausgeschüttet, und ein freudiges Lächeln legt sich auf Euer Gesicht. Durch den von der Nuss mitgebrachten Schwung werdet ihr sanft nach hinten geworfen, aber nicht um tölpelhaft im Sand zu landen, nein! Ganz zufälliger Weise steht genau hinter Euch ein Liegestuhl, der in Form und Farbe wie für euch gemacht zu sein scheint. Elegant gleitet Ihr hinein, die Sonnenbrille sitzt noch immer perfekt, und der Eindruck von Coolness ist bewahrt.
Die Nuss, ihrerseits hat auch noch nichts von Ihrem Elan verloren. Nach dem ersten Treffen, hat sie sich wieder auf den Weg in Richtung Heimat gemacht, nur um dann doch festzustellen, dass die Schwerkraft, eine nicht zu unterschätzende Einheit ist, der man sich gerne mal hingibt.
Nach einem kurzen Rundumcheck habt Ihr zu Euerer Befriedigung festgestellt, dass Euer Umfeld durchaus wahrgenommen hat, dass Ihr mit Glück, Eleganz und Coolness gesegnet seid. Ja in so einer Situation kann man auch gleich mal verweilen und den weiteren Tag genießen.
Auch die Nuss fühlt sich von diesem Moment durchaus angezogen, und landet mit einem seichten „Plopp“-Geräusch in Eurer, ganz zufällig nach oben ausgerichteten, rechten Hand.
| Durch den ersten Aufprall hat sich die Nuss am oberen Ende
ein klein wenig geöffnet, und ein, vom Winde verwehter, Strohhalm findet
seinen
Weg, genau in jene Öffnung!Noch selbst über die zielgenaue Landung erstaunt, richtet
sich der Halm in Eure Richtung aus, und fragt Euch, ob Ihr nicht ganz
zufälliger
Weise, in den Genuss eines kleinen Schluckes, gut gekühlten,
Kokosnusssaft
kommen möchtet. | ![]() |
Aber lest doch selbst:
Von: Niki "Nikiletty An: Rex Kramer Betreff: das geht gar nicht....
"Hier eine wahre Geschichte aus dem Leben: Ich
stehe am FlipFlop-Stand vom Cousine 2. Grades von Master Bongsuang, in Bangkok
in der „Khao San Road“, der wollte nur eine Hand voll Yen für die beiden Paare
haben, mit nem T-Shirt von Rock'n'Fly
versteht sich. Da spricht mich doch so ein langer, schlaksiger Typ namens Nil
an, und fragt mich, also nur mich, ob ich einen Martin kenne...! Neeeee kenne
ich nicht, natürlich kenn ich den, den voll durchen Martin! Ich frage Nil,
„woher kennst du den denn?“ Da antwortet er mir, „Na vom Teck-Diving aus El
Gouna!“. Wie witzig...hihi....! Ach so ganz nebenbei, liebe grüße von ihm. Hab
ihn auch gleich mal auf die neue
Homebase hingewiesen. Ja, ja Geschichten
aus dem leben.......fette grüße aus Thailand."
05/03/2010, 7,45 Uhr, in the house
Ich weiß nicht warum, aber gerade geht mir die Titelmelodie von „Dallas“ durch den Kopf. „Dada…dadaa. Dadaaa…dadadadada…“
Ich sehe Bobby Ewing alias Patrik Duffy…aber Moment mal! Der Patrik, der kam mir schon immer irgendwie so bekannt vor. Dieses Gesicht, dieses heimlich, zurückhaltende Auftreten auf der Ranch, seine Liebe zu Pamy-Baby…hmmm…und soeben sind meine großen, grauen Zellen in Flammen aufgegangen. Das ist doch „Der Mann aus dem Meer“.
Das kann ja wohl nicht wahr sei, ich wurde um meine Jugend betrogen! Mein Held der sich so siebziger Jahre mäßig, elegant, gut gekleidet in einer, wie nannte man das damals gleich, Bermuda-Shorts, durchs Wasser bewegt hat, hat das nur als Nebenjob gemacht? In seiner eigentlichen Funktion, in seinem wahren Leben, war er ein viel weniger maskuliner Trittbrettfahrer, der sein Leben im Schatten seines, immer verschlagen grinsenden, Bruders verbracht hat? Nein, dass kann nicht sein, niemals!
Für mich wird er immer „Der Mann aus dem Meer“ sein! Wahrscheinlich war alles ganz anders, und Patricks Auftreten in dieser Soap war nur eine Tarnung, ähnlich die von Bat.- Super.- und den ganzen anderen Männern! Ja genauso sieht das aus, meine Welt ist wieder heile!
Apropos heile Welt, wir haben es uns mal heraus genommen, ein paar Bilder von unserem neuen Zuhause zu veröffentlichen! Schauen Sie jetzt bitte mal ein wenig weiter unten und fangen Sie an zu träumen!
Nun, was würde wohl der Patrick dazu sagen? Ist das nicht
idyllisch? Eine kleine unschige Tauchbasis, eingebettet in den grünsten der
grünen, wie sagt man gleich, Palmenhaine! Sorry, da fällt mir ein, wer auch
immer weiß was ein „Hain“ ist, der fühle sich bitte so frei uns aufzuklären. 27 abgeschrittene Meter vom, dass ganze Jahr über warmen
Wasser entfernt. Cool! Im gleichen „Hain“ liegt auch das Restaurante, mit einer
weltweit beliebten Freizeitgestaltungsmöglichkeit. Billard. Wir konnten es gar
nicht glauben, so was cooles, steht da so ganz entspannt herum als wenn nichts
wäre, und das schönste ist, das der Ausfallswinkel der gestoßenen Kugeln, auch
100%tig genau dem Einfallswinkel einspricht. Das sollte ja auch so sein, höre
ich da im Hintergrund den einen oder anderen Gedanken aufkeimen. Für wahr, für
wahr, liebe Denker, aber ich habe hier in good old Asia schon an Tischen gespielt,
da sind die Kugeln genauso zurückgekommen wie ich sie abgefeuert habe. Ja und was haben wir denn hier? Unsere neue Lungerecke! Vor, nach, oder gar auch zwischen dem Tauchen, lassen sich
hier unheimlich entspannt, ein paar gut gekühlte, frisch gepresste Säfte, zu
sich nehmen. Hier haben wir auch schon „Human-Barbeque“ bzw.
„Extrem-Sonnenbading“ getestet. Yeah, das war um es mal in slangisch zu sagen
„voll cool ey!" Vor drei Tagen hat sich übrigens Herr Helle aus
Indonesien auf den Weg gemacht, um an
dem Projekt „Wir verwirklichen einen Traum“ teilzunehmen. Wer unsere Thailand
Reiseberichte aufmerksam verfolgt hat, der weiß auch schon was nun angesagt
war, Arrival-Day“. Um diesem kultigen Tag gerecht zu werden, haben wir uns zum
„Sun-Setting" ein paar Meter nach links bewegt…und einfach noch einen schönen
Abend gehabt.Nun sind es nur noch ein paar Wochen bis das nächste
Mitglied der Society auf Carabao eintrifft! Wer mag das wohl sein? 

26/02/2010, 10.00, "The Cathedral" Die letzte Zeit ist wirklich sehr spannend gewesen! Jeden Tag machen wir kleine Schritte in eine, für uns, neue Realität, jeden Tag passiert so viel Aufregendes!
Gestern zum Beispiel, bin ich das erst mal in dem Tauchgebiet Carabao Tauchen gewesen. Nun wusste ich so gar nicht was mich erwarten wird. Nicht, dass ich die Philippinen noch nicht kenne, ganz im Gegenteil, in anderen Gebieten habe ich schon so um die hundert Tauchgänge gemacht, aber wie wir ja alles aus Erfahrung wissen, gibt es da teilweise doch recht gravierende Unterschiede.
Morgens, früh morgens, um 8 Uhr wurde ich von unserer Partnerbasis den „White Beach Divers“ bei uns – ach Mensch, dass hört sich aber auch wirklich gut an „bei uns“ – am Strand vom Tauchboot abgeholt. Das anvisierte Ziel war ein Tauchplatz der auf den schönen Namen „Cathedral“ hört. Offensichtlich scheint jedes Tauchareal seinen Tauchplatz zu haben, der von der Namensgebung her, unwesentlich an ein Haus Gottes erinnert. In HRG haben wir da das Moscheefenster, und in Carabao die Kathedrale. Auf, auf, ich bin gespannt!
„Cathedral liegt auf der Nordspitze von Carabao. An unserem Ankerplatz haben wir unter dem Boot ein Plateau auf ca. 12m. an das sich eine Wand anschließt, die bis auf knapp 30m abfällt. In der Wand selber haben wir einen, noch nicht erforschten, Tunnel mit einem ca. 3m hohen, und 2m breiten Eingang. Nicht unweit davon ist die „Cathedral“. Ja, das hört sich doch schon einmal nach einer sehr guten Topografie zum Tauchen an.
Und rein ins Vergnügen! Mike, Besitzer von den „White Beach Divers“ hat es sich heute nicht nehmen lassen, das Guiding zu übernehmen! Great, wir haben ein milde Strömung, gleiten langsam hinab, auf das Plateau zu, und,…ja, dass sieht gut aus, genau so wie ich es von den Philippinen kennen. Ein fantastischer Weichkorallenbewuchs, Schwämme mit einem halben Meter Durchmesser und natürlich Fisch. Gut, gut…alles gut!
Runter auf ca. 25m und ein paar Blicke in den Tunnel riskiert! Rein, weiter rein, und noch weiter…geht es leider nicht, da ist es einfach dunkel. Das nächste Mal, das wird sein wann immer ich will, also nicht in allzu weiter Zukunft, komme ich dann mal mit einem Seilsystem und einer Lampe, mal schauen wo das Ding hinführt…yeah.
Also wieder raus, und dann tauche ich so vor mich hin, freue mich, dass alles schön ist…und schaue so ganz nebenbei mal raus ins Blaue.
„Hmmm, na was ist denn daaas…?!“ In einer von mir grob geschätzten Entfernung von ca. 17,341m taucht einer. Nach einem geübten Blick auf die Gruppe, und einer kurzen Volkszählung, „ aha, da sind fünf Taucher und der Mike“, hat sich mir nun unweigerlich die Frage aufgedrängt, was dieser Taucher da draußen macht, wo er herkommt, und warum er in die falsche Richtung schwimmt.
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„Hell on earth“ wäre meine Kinnlade, verzeiht mir den umgangssprachlichen Ton, nicht angewachsen gewesen, hätte es, just in diesem Moment, einen so genannten „Deep Impact“ auf dem Meeresboden gegeben.
Bei meinem allerersten Tauchgang auf den Philippinen, auf Carabao, sehe ich doch glatt, meinen aller, aller ersten Manta. Ein 6m breiter Schurke, dreht ab, und kommt direkt auf mich zu. Fünf, sechs, sieben, gefühlte eintausend Minuten dreht er, mein Erster, seine Kreise vor mir, kommt bis Armlänge heran, zwinkert mir zu, und es ist als würde er „Hallo“ sagen, „Hallo und willkommen in Euerm neuen Zuhause“…tripple-yeah! Ich habe das Licht gesehen, strahlend, leuchtend und wenn das kein Zeichen, dann weiß ich auch nicht was noch eins sein sollte! Was soll ich sagen, der Rest des Tauchgangs war auch toll, aber…irgendwie, konnte ich mich einfach nicht mehr konzentrieren!
24/02/2010, 16.55 Uhr, am Strand
Am 16ten ging es los, von good old Hurghada, über Kairo, nach Manila. Mit schlappen 100 Kilo leichtem Reisegepäck, ich habe auch wirklich nur das Wichtigste was man so braucht mitgenommen, kein leichtes Unterfangen, wie sich herausgestellt hat. Von einem Terminal zum anderen, über kleine Auslegerboote, den Berg hoch, über Strände geschleppt, da fragt man sich, ob es wirklich Sinn gemacht hat ein Bügeleisen und das 48-teilige Kaffeeservice mitzuschleppen?!
Zwei Tage nach Abreise bin ich dann, verschwitzt ausgebrannt und am Ende meiner Kräfte, auch endlich auf Carabao angekommen! Unglaublich, es sieht wirklich genau so aus wie ich mir das vorgestellt habe! Genau so, wie es sein soll! Endlich konnte ich ein wenig entspannen. Also, zack die Koffer n den Bungalow direkt am Strand, das Beachi-Beachi Dress rausgeholt, und, wie zeitlich perfekt abgestimmt, dass erste lokale isotonische Getränk beim Sonnenuntergang getestet. Perfekt!
Am nächsten Tag konnte ich mich auch endlich mal face-to-face mit Trent und Ivy, den beiden Besitzer des Resorts, mal zusammensetzten um ein paar kleine wichtige Details zu besprechen. Nun, da sind wir dann auch die nächsten zwei Tage hängen geblieben. Kaffee trinken, reden, noch mehr Kaffee trinken, noch mehr reden, essen, San Miguel trinken und reden. Großartig, nach zwei Tagen politischen Small-Talks, haben wir so etwas gefunden was man eine Win-Win Situation nennt, und wir sind alle total glücklich…yeah!
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15/02/2010, ziemlich früh im Garten Man sagt, dass der Mensch sich alle sieben Jahre verändert! Offensichtlich scheine auch ich diesem, wenn ich das als Mann mal so sagen darf, periodisch auftretenden Zyklus, zu unterliegen.
Auf den Philippinen!
Philippinen, Carabao auf einer größeren Karte anzeigen |
„Ich liebe Dich, mehr als alles andere auf der Welt!“
Auf den Philippinen gibt es eine kleine Insel namens Carabao, was in der heimischen Sprache so viel Wasserbüffel bedeutet. Carabao liegt, oberhalb von bekannten Inseln wie Boracay, Negros, Cebu und Bohol, genau im Herzen der Philippinen, und auf Carabao, habe wir ein total niedliches Resort mit Tauchbasis gefunden, welches wir Anfang März übernehmen werden. Caraboa ist noch total ursprünglich, dass heißt, es gibt erst vier Resorts auf der Insel, und somit keinen Massentourismus. Das Resort liegt auf der Westseite der Insel, und somit findet der allerseits beliebte, und gern fotografierte, Sonnenuntergang jeden Abend, im rechten Winkel, direkt vor der Haustür, statt! ![]() |
Am 16ten geht es los! Wir werden Euch selbstredend detailliert berichten, und freuen uns schon darauf unser nächstes Bierchen, mit Euch gemeinsam, am Strand, in unserem Paradies, in unseren wahr gewordenen Träumen, zu uns zu nehmen!










