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Reisebericht Thailand 2009

Liebe Leser unseres Reiseberichts. Wie wir im Verlauf unserer eigenen Reise festgestellt haben, haben wir diesmal bei weitem nicht so viele Inseln und Ort für uns neu entdeckt wie bei unserer letzten Tour. Man könnte fast behaupten, dass wir ein wenig "faul" waren in unserem Urlaub!!! Wer also neu auf dieser Seite ist, und mehr über Thailand erfahren möchte, der findet einen deutlich umfangreicheren Bericht hinter dem Button "Reisebericht Thailand 07/08".

11/02/2009, noch in Hurghada in der heißen Phase der Vorbereitung                              Es ist soweit!!! Rock´n´Fly-Tours begibt sich mal wieder hinaus in die große, weite Welt, um für Euch ferne Länder und Kulturen zu entdecken. Am Freitag geht es endlich los!!! Obwohl die Stewardessen alle Bärte tragen, und mehr oder weniger auf Männernamen hören, haben wir uns, aufgrund der Tatsache, dass die kürzeste Entfernung zwischen zwei Punkten immer noch eine Gerade ist, dazu entschlossen diesmal mit Egypt-Air über den indischen Teich nach Thailand zu springen.

Wie Ihr Euch vielleicht noch erinnert, musste sie, Heide "Püppy" Gabler, bei unserer letzten Erkundungstour durch Süd-Ost Asien erst einmal draußen bleiben, um den Chef-rockern freie Bahn zu lassen. Und da sich Heidi alleine Zuhause gar nicht belustigt fühlte, darf sie diesmal von Anfang an mit dabei sein....von daher wird wohl auch der kulturelle Teil ein wenig mehr die Oberhand haben. ...yeah

 

Kultur ist sehr, seeehr wichtig!!! Im letzten Drittel unserer kulturell.- spirituellen Erwei-terung des Bewusstseins, werden wir allerdings auch auf ein paar nur allzu bekannte Gesichter stoßen. (Anmerk. der Redaktion: Damit unsere Mitreisenden aber nicht schon vor Anbruch ihrer Reise in der Öffentlichkeit erkannt, und ange-sprochen werden, haben wir die Bilder unkenntlich gemacht.) Denn Thailand hat nicht nur auf den oben angesprochenen Sektoren viel zu bieten, sondern auch den Deutschen ein recht vertrautes Hobby. Gerstensaft!!! In Bezug auf den Kalauer, dass "geben seliger ist denn nehmen", wollen wir es uns nicht nehmen lassen, den freundlichen Menschen aus dem fernen Siam einen kulturellen Austauch anzubieten. Die Idee ist es, dem thailändischem Volk einen Einblick in die 2800 Jahre alte, und noch heute, ca. 1250 Brauereien umfassenden, Gerstensaftkultur, Einblick zu gewähren. Für dieses Projekt drängt es sich doch förmlich auf die R´n´F-Society wieder mal an einen Tisch zu bringen, und es ordentlich kulturen zu lassen.

   

Wir gehen mit der Zeit!!! Haben wir in unserem letzten Reisebericht aus dem Jahre 2007 noch mit statischem Kartenmaterial gearbeitet, sind wir heute auch auf dem neusten Stand der Technik, und lassen Euch, mittels unserer interaktiven Weltanschau-ungssoftware, wissen, wo wir gerade sind. Natürlich werden wir die Karte immer wieder updaten, und auch mal Winki-wink machen. Vielleicht geht der Kartendesigner ja auch mit, und man kann uns beim Chillen am Strand beobachten...hey, das wäre verdammt cool!!!

Bangkok, "die Stadt der wilden Pflaumen" 14/02 – 16/02
Wow, wow…und…wow, was für eine aufregende erste Woche in dem wunderschönen Thailand!!!
Nach einem, knapp achtstündigem, eher unspektakulären Flug, haben wir uns, glücklich und zufrieden endlich in Bangkok angekommen zu sein, erst einmal in unserem Hotel absetzen lassen. Tja, und was soll ich sagen, …da haben wir auch schon das erste Stichwort!!! Unser HOTEL!!!

Unser erstes temporäres Zuhause haben wir schon, noch in Hurghada, wohl bedacht, ausgewählt. Nach einer „Anfahrt“ von ca. zwanzig Stunden, und dem Überspringen von fünf Zeitzonen macht es nämlich einfach Sinn, die erste Bleibe möglichst unkompliziert zu erreichen, und es auch möglichst komfortabel zu haben, und da drängen sich die großen Hotels einfach auf. Hui, groß, hätte wohl eher das erste Stichwort heißen sollen, denn UNSER Hotel war wirklich groß, oder soll ich lieber sagen HOCH. Während der ersten zwei Nächte haben wir, wie es sich für Reisende unserer Art gehört, im "Baiyoke Sky Hotel" residiert. Nun ja, und das „Baiyoke Skyhotel“ ist das, neben allen anderen ziemlich hohen Hotels, das höchste Hotel in ganz Thailand!!!!! Aber selbst hier gibt es noch kleine, aber auch sehr feine Unterschiede!!! So hat das Hotel, wie es der Name auch schon einmal vermuten lässt, eine so genannte „Sky Zone“ in der genächtigt werden kann. Diese erstreckt sich vom, sagen wir mal ungefähr 60ten bis, ziemlich genau, 70ten Stock-werk. Darunter liegen die Räumlichkeiten für die, die nicht so hoch hinaus wollen, oder aber auch können. Ja, und wir, wir haben es uns in den Etagen die danach kommen gemütlich gemacht…in der „SPACE ZONE“. Die liegt zwischen 70ten bis zum 74ten Stockwerk, und da ist man dem Himmel wirklich schon ziemlich nah!!! Wer einmal durch Bangkok kommt, sollte es sich auf gar keinen Fall nehmen lassen hier für ein paar Nächte unter zu kommen!!! Der Ausblick bei Nacht über das, mit Leuchtreklame illuminierte Bangkok ist wirklich einmalig!!! Des Weiteren ist es auch so, dass das Hotel sowohl auch sehr günstig in dem Hotel.- und Shoppingareal gelegen ist, als das es auch einen sehr guten Ausgangspunkt für die Erkundigung von dieser einmaligen, sehr angenehmen Metropole bietet.

Ich bin ja schon mehrmals im guten alten Bangkok gewesen, nichtsdestotrotz ist es jedes mal wieder Erlebnis ganz besonderer Art in der „Stadt der wilden Pflaumen“ wie sie von den Einheimischen auch traditionell gerne genannt wird, zu verweilen, und sie zu entdecken. Was für mich allerdings ein Erlebnis darstellt, ist für meine Püppy das, was man eine Reizüberflutung fortgeschrittener Art nennt. Verständlicher Weise, denn mit dem ersten Schritt vor die Tür des Hotels wird man auch gleich mit Geräuschen, Gerüchen und visuellen Paradoxen konfrontiert die nicht so leicht zu verarbeiten sind. So ist es hier ganz normal, dass direkt vor einem Hotel, der modernen Art, ein Markt aufgebaut ist, auf dem, zwischen Garküchen und Sandalettenständen die Tuk-Tuks um Fahrgäste buhlen. Noch während diese ersten Bilder versuchen in den europäischen Gehirnwindungen einen auch glaubwürdigen Platz zu finden tippt einem ein, zwar noch recht junger, aber doch auch schon recht stattlicher Elefant von hinten auf die Schulter um, nach einem kleinen Ständchen mit der Mundharmonika, seinen Lohn einzufordern. Crazy,…sehr crazy!!!
Wie schon erwähnt ist das Hotel der perfekte Ausgangspunkt, um mit diversen Beförderungsmitteln Bangkok zu erkunden – wer sich die Mühe macht die Google Karte, etwas weiter unten auf dieser Seite, näher heran zu zoomen der kann unseren Weg durch Bangkok sehr gut verfolgen.
Erstes Verkehrsmittel sind die eigenen Füße!!! Mit ihnen geht es, ach was für ein nettes Wortspiel, erst einmal los in Richtung Süden, wohl dem der einen Kompass, oder aber noch viel besser eine Stadtkarte dabei hat. Ganz wichtig, zu diesem Zeitpunkt, auf den ersten zwei Kilometern, ist es einen guten Blick auf das eigene Portemonaie zu haben. Nicht, das man sich Sorgen machen muss, dass man beklaut wird, nein, aber wir bewegen uns jetzt gerade noch durch eine der Shoppingareale wo man sich auf knapp 100 Meter locker für die nächsten Jahre einkleiden kann, und das umgerechnet für 100 Euro. Hat Mann der Verführung von Frau Konsum erfolgreich widerstanden, geht es weiter mit der Hochbahn. Am Endpunkt angekommen, legt auch schon, auf recht spektakuläre Art und Weise ein Flußtaxi an, um uns zum Königspalast zu bringen. Der ist echt toll…nur das wir beide zum einen zu spät waren, und zum anderen auch nicht entsprechend gekleidet waren. Guter Tipp vom „R´n´F- Büro für Zeitmanagement und Verhalten in fremden Ländern“, um 15.30 Uhr schließt der Königspalast, und es muss auf jeden Fall ordentliche Kleidung getragen werden, also geschlossene Schuhe, lange, nicht zerrissene Hose, und ein adäquates Oberteil!!!

 

Nur gut, dass um die Ecke noch ein ganz außergewöhnliches kulturelles Schmackeli liegt. Im Wat Phra Chetuphon (วัดพระเชตุพน), Ein-heimische nennen ihn aber noch immer Wat Pho nach seinem historischen Namen Wat Potharam, welcher an das Kloster des Bodhi-Baumes in Bodhgaya erinnern soll, liegt der große liegende Buddha. Mit 45 Meter Länge und 15 Meter Höhe ist dieser Buddha wirklich groß!!! Der Buddha liegt auf seiner rechten Seite. Die rechte Hand unterstützt den Kopf, während die linke Hand ausgestreckt an seiner linken Seite liegt. Beide Füße liegen symmetrisch und parallel. Normalerweise ruht die rechte Schulter auf dem traditionellen dreieckigen Thai-ländischen Kissen. In der indischen Tradition stellt diese Skulptur das Mahaparinibanna dar, also das endgültige Eintreten in das Nirvana, welches die irdische Karriere des Buddha beendet.Sollte ihr mal dort reinschauen, werft aber auch mal einen Blick auf die Wände!!! Denn was auf den ersten Blick aussieht wie eine schöne, mit buddhistischen Szenen, filigran bedruckte Tapete entpuppt sich bei genauerer Betrachtung als künstlerisch wertvolle Handmalerei.

Letzte Station Entdeckungstour ist die „Khao San Road“. Heute leider Anziehungspunkt für Pauschaltouristen und die, die gerne so sein wollen wie die anderen, war ganz früher die „Khao San Road“, daher der Name, Umschlagsplatz für rohen Reis, und hat sich in den frühen Achtzigern, in einen beliebten Treffpunkt für Rucksackreisende gewandelt. Auf 250 Meter Straße, gesäumt mit Tattooshops, Bars und Guesthouses hat man hier die ganze Welt getroffen. Bei einem leckeren „Tiger“ ist man, in den guten alten Zeiten, schnell mit Australiern, Norwegern, Argentiniern oder aber mit dem ganzen Rest ins Gespräch gekommen, und hat Neuigkeiten ausgetauscht. Wo lohnt es sich hinzufahren, welcher Strand ist ganz besonders schön,…alles das hat man dort erfahren…damals. Wer heute noch einen wagen Eindruck über die „Khao San Road“ gewinnen möchte geht eher eine Straße weiter, denn hier scheint die Zeit stehen geblieben zu sein. Nicht nur die Atmosphäre ist deutlich angenehmer, auch die Preise bewegen sich eher in einer Region die mehr mit Thailand als mit Manhattan zu vergleich ist.
Nach eine paar leckeren, gebratenen Nudeln mit Schwein, geht es für uns jetzt mit dem Tuk-Tuk, Kohlenmonoxydvergiftung inklusive, auch zurück ins Hotel.
Völlig überladen mit Eindrücken, lassen wir uns in unser Sofa in der Space-zone fallen, und genießen noch einmal den nächtlichen Ausblick über Bangkok. Was für eine Stadt!!!

 

Und morgen geht es Richtung Süden nach Phuket….
…to be continued…

Anmerk.d.Red: In unserer Karte haben wir unsere Erkundungstour durch Bangkok mit eingezeichnet... 

02/03/2009, auf in den Süden
So schön und beeindruckend Bangkok auch sein mag, irgendwann, in der Regel recht schnell, zieht es einen auch an die schneeweißen Strände in den Süden. Dorthin, wo die Uhren ein wenig langsamer ticken, und das Leben ein wenig geschmeidiger abläuft. Um die die Distanz von knapp 1000 Kilometer zu überwinden, gibt es mehrere Möglichkeiten. Zum einen kann man sich von einem Nachtbus, dessen Fahrer mit Lipovitan, (anmerk. D. Red.: Lipovitan ist Ursuppe des uns bekannten Red Bull, und wurde bei seiner ersten Gefahrensuche in Siam, schon 1995 von Sir Rex Kramer entdeckt. Leider aber ist ein österreichischer Geschäftsmann ein wenig tüchtiger gewesen, und verleiht seitdem Flügel aus Dosen) …bis unters Dach gedopt ist, auf eine Tour mit nicht ganz sicherem Ausgang für das eigene Überleben begeben, oder man fährt ganz gemütlich mit dem Nachtzug in Richtung Süden. Obwohl die Tour mit dem Bus, alleine aufgrund des all inklusiven Gefahrenpotentials, uns tendenziell mehr zusagen würde, können wir aus Erfahrung sagen, dass die Tour mit dem Zug deutlich zu bevorzugen ist. Nicht nur, das eine Ankunft in einem Stück weitestgehend gewährleistet ist, auch der romantische Teil, und das authentische Erlebnis Thailand ist nicht zu vernachlässigen. Abends würde es mit dem Zug noch gemütlich durch die etwas ärmeren Viertel von Bangkok, hinaus aufs Land gehen, und später würde uns der Schaffner, mit seinem immer freundlichen Lächeln, ein nach frischen Lotusblüten duftendes Nachtlager aufschlagen. „Ratatong, ratatong…ratatong“ könnten wir das leise Flüstern der Gleise vernehmen, die uns in den Schlaf zu wiegen scheinen wollen. Früh morgens könnten wir aus dem Fenster den Sonnenaufgang beobachten, und zusehen wie der gerade erwachte Nebel zärtlich die morgendlichen Tautropfen auf den Spitzen der Palmenblätter in die Arme nimmt, um gemeinsam in der Gänze eines neuen Tages zu verdunsten. Ja, das wäre schön!!!
Wir aber, ein wenig faul, und vor allem dem dringenden Ruf der beachi-beachi folgend, sind einfach nur, ganz unromantisch und ohne auch nur ein mikroskopisches Potential an Gefahr, in den Flieger gestiegen, um uns, nach knapp 50 Minuten, am Flughafen von Phuket von Lui, unserem privaten Hol- und Bringdienst, mit seinem Killermobil, abholen zu lassen. Nun denn, man könnte uns jetzt Ignoranten schelten, aber um etwa 23.55 Uhr, hat sich diese Entscheidung für uns als Schicksalslinie aller erster Güte entpuppt. Die vor Samson-und Tiffi-Generation wird sich vielleicht noch an den Song von Oskar aus der Tonne erinnern, in dem er die Freuden einer Überraschung besingt. Der ging in etwa so: „ Ü-ü-ü-überaschung ist toll…“ an mehr erinnere ich mich leider auch nicht, aber der Kern der Aussage ist ja auch in den ersten paar Worten zu erfassen. Ja die Überraschung war groß, als Lui uns darauf hingewiesen hat, dass Stephan auch mit da ist. In diesem Moment hätte bestimmt auch Marti Feldman nicht dümmer aus der Wäsche gucken, geschweige den ein größeres Fragezeichen über dem Kopf haben können…und dann kam er auch schon, er einer der so genannten „Big-seven“ aus dem letzten Jahr, um die Ecke, unser Stephan Brohm!!! Nachdem wir unsere Kinnladen wieder vom Boden eingesammelt haben, haben wir uns auch sogleich mit dem Killermobil vor dem nächsten Seven-Eleven materialisiert, um eine ordentliche Menge Arrival-Getränke zu besorgen…yeah!!!
So haben wir noch ein paar Tage die Möglichkeit gehabt gemeinsam ein wenig rumzuhängen, und Neuigkeiten aus aller Welt auszutauschen!!!
In Phuket sind wir, wie letztes Jahr, wieder im Kata-Inn, untergekommen. Das, von uns nur liebevoll als „Kata“ bezeichnete Guesthouse an der Karon ist, bei einem Aufenthalt in Phuket unsere erste Wahl. Das hängt wohl damit zusammen, dass June und Mr. Refer saubere und schöne Zimmer zu angemessenen Preisen bieten, und die Lage einfach perfekt ist. Das Kata-Inn liegt (auch auf der Karte weiter unten eingezeichnet) etwa zwanzig Meter von der Hauptstraße, insofern man sie so nennen kann, entfernt, in einer Seitenstraße und ist somit frei von Lärm. Das beste ist aber, dass wirklich alles was man braucht, sei es ein „Seven-Eleven“, ein gemütliches Straßenkaffee, sehr zu empfehlen ist das „Cafe Lovers“, internationale und auch lokale Restaurants und alles andere, gleich um die Ecke liegt. Hui, apropos Restaurant!!! Extreeem zu empfehlen ist das „Cafe Pot“. Das hört sich im ersten Moment so an, als wenn es dort nur Croissants und holländische Schokolade zum Frühstück gibt, aber vertraut uns, der Schein trügt!!! Hier gibt der australische Koch Toni seine Kochkünste zum Besten, und zwar in Form von Fleisch…keine Stückchen werden hier serviert, bei Toni bekommt man Stücke, große Stücke, die nicht nur mir, einem in der Schweinefleischwüste lebenden, das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Ein absolutes kulinarisches „must-have“ auch für jeden, der Gemüse nur als Beilage betrachtet!!!

  

Aber auch kulturell haben wir uns ein wenig umgeschaut. So waren wir zum Beispiel noch einmal bei dem Big Buddha. Die, 45 Meter hohe Statur, letztes Jahr noch im Rohbau, hat sich ihres Gerüsts entledigt, und schaut jetzt frei von lästigen Anhängseln, erhaben und glücklich über die Halbinsel. Der Punkt für den Bau war auch gut gewählt, denn hier bekommen wir auch eine gute Übersicht, über den östlichen, westlichen und südlichen Teil der Insel!!! In der Anlage um den Buddha ist auch der Bau in allen Einzelheiten schön dokumentiert, und man gewinnt einen guten Eindruck über den immensen Aufwand den der Bau erfordert hat.

   

Zwischen der Erhaltung des Lebens, in Form von Nahrungsaufnahme und der kulturellen Erweiterung des Bewussteins, haben wir aber auch noch ein wenig Zeit gefunden uns an den Strand zu legen, und ein wenig die Seele baumeln zu lassen. Der Hauptstrand von Karon drängt sich für dieses Unterfangen förmlich auf, allerdings stehen hier die Sonnenschirme auch in, zugegebenermaßen dezenten, Zweierreihen. Püppies Urteil: Wetter gut, Wasser gut, Strand gut!!!
Aber unsere Püppy wäre ja nicht unsere Püppy, wenn sie nicht das Optimum an Beachi-Faktor für uns herausschlagen wollen würde. Ein kleines Stück weiter im Süden, am „Nai Han Beach“, geht es nämlich noch ein bisschen mehr so zu, wie man sich Thailand eigentlich vorstellt. Coole, ungezwungene nicht Pauschalurlaubsatmosphäre!!! Sehr schön, allerdings muss man sich auch ein kleines Moped mieten um dort hinzukommen.

Und morgen geht es weiter an die Ostküste von Thailand, nach Koh Phangan!!!...

Noch eine Anmerk. d. Red.: Natürlich haben wir es uns nicht nehmen lassen unsere Route, und die von uns entdeckten Sehenswürdigkeiten in unsere Karte einzuzeichnen.

09/03/2009, Ostküste Thailand, Koh Phangan
Die Anreise nach Koh Phangan ist, sagen wir mal ein wenig beschwerlich. Nicht, dass sie irgendwelche Schwierigkeiten in sich birgt, nein, sie ist einfach lang…dafür ist sie aber auch umso schöner. Natürlich könnte man auch mal eben schnell mit dem Flugzeug für knapp 60€ nach Koh Samui fliegen, und dann mit dem Speedboot schnell nach Phangan übersetzten, aber wir wollen Thailand erleben und genießen, und dafür haben wir den deutlich zeitaufwendigeren, und auch viel beeindruckerenden Weg auf uns genommen.                                                                           Früh morgens um sieben, und das im Urlaub, - „ach was man doch nicht alles auf sich nimmt um am wahren Leben teilzunehmen“ – geht es mit dem Minibus von der Ostküste aus, über die Region Krabi, an die Westküste. Mit einem leisen Blues im Ohr lassen wir eine üppig, grüne, nicht ganz fremde Landschaft an uns vorbeiziehen. Wie gemalt, strecken sich, zwischen wilder Natur, und Palmenplantagen, skurril anmutende Felsen und Berge, rechts und links von uns, dem Himmel entgegen, während John Lee Hooker mit seiner Slide-Guitarre etwas über die Liebe und das Leben singt. Ja, für diese Fahrt lohnt es sich wahrlich früh aufzustehen!!! Vom Bus aus geht es mit der Fähre noch einmal drei Stunden, an Koh Samui vorbei, dann weiter nach Koh Phangan. Habe ich eben schon den Eindruck vermitteln können, dass der Weg auch manchmal das Ziel sein kann??? Nun, vielleicht kann sich noch manch einer an den Kinderklassiker „…eine Seefahrt die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…“ erinnern?! Lustig war die Überfahrt eigentlich nicht so sehr, (es ist auch nicht so, dass sie in irgendeiner Art und Weise doof war, aber zu lachen gab es eben einfach nur nicht viel) denn heutzutage tragen die Matrosen eher coole Shorts von Billabong als das sie in Unterhosen rumlaufen, aber schön ist die Fahrt mit der Fähre alle mal!!! Nach etwa eineinhalb Stunden Fahrt durch ruhige Gewässer, so etwa gegen 18 Uhr, passieren wir steuerbords die Insel Koh Samui. Gerüchten zu folge immer noch die Insel mit den meisten Palmen pro Quadratmeter, aber das steht auf einem anderen Blatt… Mit der untergehenden Sonne im Rücken steuern wir ganz gemächlich auf unser neues Ziel zu…langsam aber sicher kommt bei uns die Ruhe rein!!! Denn eins ist klar, weder in Bangkok noch auf kulturell interessanten Wegen kann man sich so wirklich entspannen, und das soll hier auf Koh Phangan unsere oberste Prämisse sein. Entspannen,…entspannen,…und entspannen…yeah!!!
                                       Und, ganz im Rock´n´Fly-Vertrauen, das geht wirklich nirgendwo besser als auf dieser kleinem, wunderschönem Fleckchen Erde, das sich, ganz im Gegensatz zu anderen Inseln und Urlaubsgebieten, seine entspannte Atmosphäre und seinen Charme erhalten hat…großes Rex Kramer Gefahrensucher-Ehrenwort!!!
Teilweise scheint die Zeit an Koh Phangan wirklich vorbei gegangen zu sein, …oder vielleicht ticken die Uhren hier einfach auch nur ein wenig langsamer!!! Es ist ruhiger, die Menschen machen einen sehr gelassenen, freundlichen Eindruck, das Grün ist grüner und der selbst nächtliche Himmel scheint ein paar mehr Sterne zu haben als anders wo.
Wer unseren Reisebericht aus dem Jahr 07/08 aufmerksam verfolgt hat, dem wird ganz evtl. auffallen, dass wir auch letztes Jahr schon im „Rainbow Bungalows“ gewesen sind. Da hat man auch „leider“ in Anführungsstrichen, auch keine andere Wahl. Wirklich, wir sind mit dem Moped von rechts nach links, von oben nach unten, von Nord nach Süd, und Ost nach West gedüst, haben jeden Winkel unter die Lupe genommen, aber,…“no way“, das „Rainbow Bungalows“ liegt am schönsten Strand an der schönsten Stelle, ist die schönste Anlage, hat die aller, aller schönsten Sonnenuntergänge, und ist sowieso das SCHÖNSTE…das aller, aller aaaller SCHÖNSTE!!!                                                 Das der Besitzer auf den wunderschönen Namen mit dem heroischen Klang, und der Assoziation zu einem götterähnlichem Wesen, Martin hört, ist sozusagen, zumindest für mich, das I-Tüpfelchen auf einem Sahneschnittchen aller erster Güte!!! Aber, was ist schon ein Held ohne seine Waffen??? Was bei Superman der Hitzeblick, des Silversurfer´s Board, und Mr. Rex´s Püppy ist, ist bei Martin seine thailändische Frau Noi. Sie wollen essen, essen sie!!! Was bei Noi aus der Küche kommt, ist ein so großes Geschenk an die Geschmacksnerven, das man schon fast einen roten Kopf bekommt.
Koh Phangan hat auch eine ganz eigene Ebbe und Flut. Die kommt und geht nämlich nur einmal am Tag!!! Morgens Flut abends Ebbe. Klasse Sache, zumal in dem Ressort auch immer gute Musik, passend zur Stimmung des Tages läuft. Abends legt das zurückgehende Wasser ein 500 Meter breites Watt frei, auf dem noch vereinzelt Wasserflächen zu finden sind, und die Auslegerboote darauf warten am nächsten Tag wieder in See stechen zu können. Auch wenn ich 5 Sterne-Gefahrensucher bin, ist mir die extrem romantische Note des Moments nicht entgangen und ich habe mal schnell ein paar Bilder geschossen. Wie das so ist, lässt sich die Atmosphäre für mich als Amateurfotograf leider nicht einfangen…auch wenn die Bilder wirklich schön sind, sind sie mit der Realität doch nicht zu vergleichen!!!
Fazit: Koh Phangan und das „Rainbow Bungalows“ ist ein absolutes „must have“ und wir werden auf jeden Fall noch einmal wieder kommen!!!
Hmmm,…beinah hätte ich da noch etwas ganz wichtiges vergessen. Letztes Jahr haben wir schon über „Rolli“ den 50 Kilo schweren Rottweiler berichtet, der scharfen Augen und Ohren über die Anlage wacht!!! Damals war „Rolli“ noch ein niedlicher, kleiner Fratz der den ganzen Tag rumgetollt ist, ist und ganz viel gespielt hat. Damals hat er (siehe Reisebericht 07/08) einen richtigen Narren an Helmut gefressen…also, eigentlich eher ganz speziell an seinen Hoden, weswegen wir ihn ja auch „El Hodo“ genannt haben. Heute hat „El Hodo“ die 60 Kilo Marke deutlich überschritte, und spielt gar nicht mehr so viel. Bei einem persönlichem, recht intimen Interview hat er aber verlauten lassen, dass er sich auf Helmut und seine „Spielzeuge schon ganz besonders freut. Wir werden sie auf jeden fall auf dem Laufendem halten…zweifaches yeah!!!  

So long, einen Tag hat es übrigens geregnet. Man war das schön!!! Nicht nur, dass Heidi und ich schon lange kein Wasser mehr gesehen haben welches vom Himmel fällt, nein auch das Spiel der Farben und Wolken war großes Kino. Wenn es auf dem 30 Kilometer entfernten Koh Samui ge-regnet hat haben wir strahlenden Sonnensch-ein gehabt, unterbrochen von schweren dunkelblau-en Wolken die ihre Schatten auf das Land geworfen. Wie kleine Schäfchen in einem wilden Sturm sind diese Schatten über das Land gehuscht und…aber was erzähle ich über Dinge die doch für die meisten so alltäglich sind,... höhöhö!!!
Leider muss meine geliebte Lady aber am 10ten schon wieder los…und so müssen wir uns wieder in Richtung Phuket bewegen, denn der Flieger wartet nicht.
Gut, dass ich Freunde habe, denn sonst müsste ich, während die Heide den wichtigen Dingen im Leben nachgeht ja ganz alleine hier bleiben. Ab heute sind die vier R´n´F-Tiere wieder vereint, und getreu nach dem Motto „einer für alle, alle für einen“ helfen wir uns gegenseitig beschützen wir uns gegenseitig und kämpfen gegen das Böse!!!

17/03/2003 Eine kleine Erörterung zu dem Thema Fotografie
Fotografieren ist gar nicht so einfach!!! Die meisten von uns wissen das, denn schauen wir uns unsere mühevoll geschossenen Urlaubserinnerungen zurück in der Heimat auf dem Rechner an, so stellen wir in der Regel fest, dass unsere Erinnerungen deutlich schöner und beeindruckender sind als das was wir auf den „Film“ gebannt haben. Das ist für uns zwar nicht ganz so toll, aber immerhin noch ausreichend. Nun wollen wir aber doch auch andere an unserer Freude teilhaben lassen, und ihnen etwas von unseren Eindrücken und Gefühlen vermitteln können. Der Laie, ich zähle mich ganz klar dazu, flüchtet sich dann, dank Selbsterhaltungstrieb in so Aussagen wie „das gibt die Kamera einfach nicht her“ oder „die Atmosphäre kann man einfach nicht einfangen“… Nun ja, so ein richtiger Fotograf, der kann das schon!!!
An diesem Punkt hat sich mir irgendwann einmal die Frage aufgedrängt, was denn den Unterschied zwischen mir und einem richtig gutem Fotografen ausmacht. Also zack, bin ich damals, noch als ein kleiner Rex unter 30 Jahren, in die Bücherei gegangen, und habe mir die entsprechende Lektüre besorgt und mich ein halbes Jahr lang ganz doll schlau gemacht. Der Unterschied zu mir ist, wie ich damals festgestellt habe, wohl die Technik. Wobei ich nicht von der, in fachfotografischer Ausdrucksweise, Hardware spreche, sondern von solchen Sachen wie dem goldenen Schnitt (es handelt sich hierbei nicht um ein Geschäft bei dem man mit einem intergalaktischem Gewinn nach Hause geht), Bildaufbau, und dem Verständnis aus dem Zusammenspiel zwischen Belichtungszeit, Blende usw.
Aha, so funktioniert das ganze also!!! Na dann mal los!!!
Mit dem neuen gesammelten Wissen habe ich mich dann auf den Weg in meinen ersten etwas längeren Urlaub nach Asien begeben. Drei lange Monate, und knapp 1000 Aufnahmen später stand ich nun bei Rossman und habe mir meine Abzüge abgeholt. Gut, dass wir heute alles digital einfangen um es später in unserem visuellen Tagebuch abzuspeichern, denn 1000 Abzüge kosten selbst beim Großhändler ein mittleres Vermögen. Letztendlich kann ich aber voller stolz sagen, das ganze 10 Bilder wirklich herausragen waren. Zehn von tausend, dass nenne ich mal einen Schnitt, vielleicht nicht unbedingt golden, aber schon einmal nicht schlecht. Üben, üben, üben ist wohl die Lösung. Über die letzten Jahre habe ich so Bilder geschossen, verworfen, neue Bilder geschossen, wieder verworfen…usw.

 

ABER, es hat sich auch ein kleines Auge für wahrlich schöne Motive entwickelt, und in Kombination mit der richtigen Technik, kommt da ab und zu ein wirklich schönes Bild bei raus. Das wahre Geheimnis aber, kann die Liebe zu einem Motiv sein. Denn nur, wenn der Fotograf sein Motiv wirklich liebt, kann er es in seiner ganzen Schönheit sehen…sehen und fühlen, und nur mit Liebe kann er in genau dem richtigem Moment auf den Auslöser drücken um die Atmosphäre und den Moment der Liebe einzufangen.

"Ich liebe Dich Heide…ich liebe Dich von ganzem Herzen und ich bin jeden Tag an dem ich Dich sehe und mit Dir zusammen sein darf, der glücklichste Mann den es gibt!!! Jeder Tag den ich mit Dir gemeinsam verbringe ist schöner als der davor, …jeden Tag wache ich auf und bin glücklicher als den Tag zuvor, jeden Tag bin ein klein bisschen glücklicher das es Dich in meinem Leben gibt. Für mich bist Du die schönste Frau auf dieser Welt, und ich weiß nicht wie ich mich bei meinem Schicksal bedanken soll, dass ich so reich von ihm beschenkt worden bin!!! Ich liebe Dich!!!"

23/0372009, 13.16 Uhr in the middle of south east Asia
Vorwort: Jede namentliche Ähnlichkeit und jede eventuelle biometrische Gleichheit mit lebenden, realen Personen und Persönlichkeiten, ist rein zufälliger Natur. Die Protagonisten sind frei erfunden, und sämtliche nachfolgende Handlungen und Aussagen sind dem genialen, kreativen Gehirn des Autors entsprungen!!!
Endlich,…endlich, hat das Warten ein Ende!!! Nach einer, im wahrsten Sinn des Wortes, „Durststrecke“, von zeeehhhn laaangeeen Monaten ist die Rock´n´Fly Society wieder vereint. Bug Murdock, Nikiletti, Matzolino und Rex Kramer haben die Zeit der geistigen Entbehrung, und der Vernachlässigung der Lachmuskulatur, in halbwegs brauchbarem Zustand überlebt und sich aus allen Teilen der Welt aufgemacht, um sich gegenseitig zu bereichern. Bevor wir allerdings richtig arrival-day feiern konnten, haben sich „Bug“ und „Nikiletti“ noch einmal aufgemacht, um 60 Kilometer nördlich von Phuket die Qualität des Mediums H2O, in Bezug auf das Tauchen, zu klären.                  Für dieses, heute nicht mehr ganz so abenteuerliche Unterfangen, haben sie sich bei „Chalong Sea Sport“ vorgestellt, und durften dann gegen ein kleines Entgelt von etwas mehr als 600 europäischen Muscheln, mit dem Safariboot „M/V Blue Star“, für eine Woche die Similan Inseln besuchen. Die Similan Inseln sind eine Inselgruppe bestehend aus 9, hui jetzt wird es spannend,…9 Inseln die mehr oder weniger, in einer Reihe von Nord nach Süd, zwei Stunden von der Küste entfernt, ruhig und ganz gelassen, in der Andamansee liegen. Um die Inseln herum gibt es noch diverse Tauchspots, so dass man innerhalb einer Woche bei weitem nicht alle betauchen kann. Obwohl heutzutage auch mit dem Speedboot erreichbar, also ideal für eine Safari. Und hierfür eignet sich die „M/V Blue Star“ ganz hervorragend. Die Wahl von „Bug“ und „Nikiletti“ ist auf die finnische Company gefallen, weil sie für die gleiche Tour wie die deutschen Veranstalter gut ein Drittel weniger Unkostenbeitrag von den Teilnehmern der Tour erwarten. Dafür aber ist das Boot auch erst zwei Jahre jung, hat, ganz wichtig, in jeder Kabine einen Kühlschrank und Air-Condition, und,…jetzt kommt der Hammer, wie auf einem finnsichem Kahn nicht anders zu erwarten, eine SAUNA mit an Bord. Es ist damit natürlich nicht Garry Coopers Sonnen-deck gegen High Noon (Zwölf Uhr mittags) gemeint, nein ganz im Ernst, da ist direkt vorne im Bug eine Sauna!!! Also wenn das keine Auswahlkriterium ist, dann will ich nicht mehr Rex heißen!!!
Nachdem eine Woche vor der Ausfahrt ein Safariboot in dem gleichen Tauchgebiet, in einen Cyklop geraten, und gekentert ist, sind die Beiden natürlich schon mit gemischten Gefühlen an Bord gegangen. Bei dem Unglück, welches völlig überraschend kam, und nach Aussage der hiesigen Experten der See, wie ein echter Negativlottogewinn ist, sind leider bis heute mehrere Gäste nicht wieder gefunden, bzw. tot geborgen worden. An dieser Stelle wollen wir natürlich allen Betroffenen unser Aufrichtiges Beileid aussprechen, und hoffen, dass so etwas nie wieder passiert -…
Aber unsere beiden Hauptdarsteller kennen da natürlich nichts, und los geht’s!!!
Nach Aussage von meinen beiden Lieblingskillern waren die ersten beiden Tauchgänge, na sagen wir mal ganz nett, so gut zum eintauchen, aber eben noch nicht der Reißer. So schnell ist „Bug“, unser Kenner der Tauchszene , und ein alter Hurghadaveteran natürlich auch nicht zu beeindrucken, denn wenn man schon mal aus einem der fettesten Tauchgebiete kommt (siehe Bericht über das Carless-Reef, aus dem Jahr 2008!!!), dann müssen da schon Maschinen, und keine Ersatzteile kommen. Und am nächsten Tag wurde es dann auch schlagartig besser. Das was Matzolino und mich, die „wir-müssen-leider-draußen-bleiben“ Typen, am meisten beeindruckt hat, ist die Geschichte mit dem um 25% vergrößertem und um 33% nähergekommenen Manta.

 
Das Ding muss so fett gewaltig gewesen, und so nah ran gekommen sein, dass es schon fast ein 3 Liter Ford Capri war. Nikiletti, und „Bug“ (Stellemort)“ waren so begeistert von ihrem neuen Freund „Manni“, dass sie auch heute, eine Woche später, sich die Geschichte noch immer wieder mal zu Einschlafen erzählen. Fazit der Beiden Gefahrensucher: Das Boot, der Service, das Essen und ganz besonders die Sauna, waren erstklassig!!! Das Tauchgebiet gut, aber natürlich (Zitat Stellemort) bei weitem nicht so gut wie unser HRG, dafür aber haben sie 20 Minuten lang einen Manta gehabt und auch sonst des Öfteren mal welche von diesen Flugfischen gesehen. Aber Achtung, Augen auf liebe Indianer die Mantas gibt es nicht immer!!! Auch Stellemort und Nikiletti haben nur Glück gehabt, denn eigentlich ist Saison für Mantas schon vorbei.
Nachdem wir uns wieder vereint haben, haben wir arrivaled bis der Onkel Doktor kam, und uns auch gleich, wir werden ja auch nicht jünger, wieder nach Phangan begeben um die Ruhe einer, wie schon berichtet, ganz fantastischen Insel zu genießen. So sitzen wir jetzt abends in einer ruhigen Runde beieinander, schreiben Gedichte, zitieren Goethes „Faust“ um die Wette, und machen uns Gedanken zu einigen sozialkritischen Themen über die wir schon immer mal reden wollten.
 

06/04/2009, back in town                                                                                           Hui, hui, hui,…Kinders, es ist einfach unglaublich wie manchmal die Zeit vergeht. Eben habe ich Frau Doktor Heidi noch mit viel Umarmungen und Tränen am Flughafen verabschiedet, meine Jungs unter großem Getöse in Empfang genommen, und noch bevor wir uns so richtig gehen lassen konnten war auch schon wieder alles vorbei. Eigentlich wollte ich mit meinen Mitstreitern ja am Phangan-Triathlon teilnehmen, mich gesund ernähren, die lange schon anvisierten 80 Kilo in Angriff nehmen und die Welt vor der langen Weile retten. Anstatt, aber jenes alles zu tun, mir eine neue Form zu verleihen, und meinen Geist mit weniger verwirrten Gedanken zu konfrontieren, haben mich die Jungs gezwungen, das Leben in vollen Zügen zu genießen, und noch einmal eine ganze Woche am Strand rumzuhängen und das Leben einfach schön sein zu lassen. Nun ja, und ehe wir uns alle versehen haben, finden wir uns dort schon wieder, wo wir eigentlich gar nicht mehr sein wollen,…zu Hause!!! Schon stehen wir hier wieder, die Augen noch leicht feucht von den letzten Tränen die wir vergossen haben, den Geruch vom Strand und der Freiheit noch in der Nase, so als würden wir noch da sein wo wir eigentlich hingehören, und Fragen uns, wie konnte das nur passieren…wie konnte uns die Zeit nur so zwischen den Fingern verrinnen, wir haben doch so sehr aufgepasst, dass wir keine Zeit verlieren, und wo ist sie nun hin die Zeit…
Nun, da wir jetzt ja wieder genug davon haben - denn in der Heimat läuft die Zeit ja bekanntlich deutlich langsamer, so kommt einem hier in Ägypten manchmal eine Minute durchaus wie ein Tag vor - werden wir uns ein wenig von dieser überflüssigen Zeit nehmen, und drüber nachdenken, wie wir es schaffen werden, die guten Zeiten ein wenig langsamer laufen zu lassen.                                                                                       Ach, und bevor ich es ganz vergesse zu erwähnen, heutzutage ist Urlaub nicht mehr ganz so der Urlaub wie er es früher einmal war. Heute sind wir dank des Handys immer schön verfügbar, können mal schnell zu Hause anrufen, ein paar SMS oder gar Fotos direkt vom Strand an Freunde schicken um sie neidisch zu machen, oder ganz und gar Abhängige haben sogar einen Laptop mit in ihrem Rucksack. Während wir mal so den einen Abend da gesessen haben, ist unser Freund Nikiletti auf die Idee gekommen uns mal etwas ganz besonders witziges zu zeigen. Und im nachhinein kann ich nur sagen "gute gebrüllt Löwe!!!" Was der junge Mann da im WWW entdeckt hat geht auf keine Kuhhaut!!! Wer den geschichtlichen Hintergrund kennt, und weiß, dass die Redensart auf die Gründung der Stadt Karthago zurückgeht, als die Königin Dido sich soviel Land erbat, wie sie mit einer Kuhhaut umschließen konnte, und nachdem sie die Zusage hatte, die Haut in dünne Streifen geschnitten hat, sie aneinandergelegt und ein riesiges Gebiet umschlossen hat, der kann sich in ungefähr vorstellen, wie sehr wir gelacht haben. Und da wir uns verantwortlich Euch gegenüber fühlen, gemeinsm die lange Weile zu bekämpfen, wollen wir Euch dieses Schmackerli der freien Unterhaltung nicht vorenthalten. Der Checker

 
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