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Reisebericht Thailand 

Boah ey, voll krass!!! In nicht nicht einmal mehr ganz einer Woche starten Helmut und ich unsere Asien-Erlebniss Tour. Jetzt geht es in die heiße Phase der Vorbereitung. Koffer wollen schon einmal probegepackt und vor allem auch mal gewogen werden, die Gelder werden noch mal überflogen und letzte Ausrüstungsgegenstände wie Sonnenbrille, ein Handtuch mit vielen Vitaminen und Outdoor Badelatschen werden schon mal zurechtgelegt. Von Kairo über Qatar geht es dann nach Bangkok. Zwölf Wochen Thailand stehen auf dem Programm!!! Yeah, meines Erachtens nach eines der schönsten Länder zum reisen, rumhängen und relaxen.

Aber nicht nur, dass wir uns auf eine phantastische Reise zu unserer inneren Mitte begeben, nein, so ganz nebenbei treffen wir uns auch noch mit ein paar unheimlich netten Leuten dort.

 Da wäre zum Beispiel Mathias "Matze, Killer" Dehn vom Traum-Center-Tauchen aus Hannover. Da Matze einen guten Teil seiner Tauchlehrerkurse in Pattaya gehalten hat, wird das auch unsere erste Station sein. Geistesgegenwärtig wie er war, hat er schon mal drei Zimmer beim Nürnberger klargemacht und reist einen Tag früher an um uns ein Taxi zum Flughafen zu schicken. "Hey Killer, verdammt cool"!!!


Die Bären sind los! Olli und Naddel. Wie auch immer die Beiden wirklich heißen mögen, sie sind der absolute Hammer. Im Winter 2005 haben wir uns auf den Philippinen im La Estrella das erste mal gesehen und das dann auch gleich bei ca 80l Cuba Libre gefeiert. Bevor wir uns auf Koh Lipe im Süden Thailands treffen sind die Beiden erst mal für ein paar Wochen in Kambodscha unterwegs. Auf K.L. werden wir dann aller Wahrscheinlichkeit nach sämtlichen Limettenbäumchen den Garaus machen und so über Weihnachten und Neujahr unsere guten Vorsätze überdenken.

 


 

Und hier haben wir Herrn Niki "Nikiletti" Seker. Der nette Mann von nebenan. Immer ein Lächeln im Gesicht, für einen Spaß zu haben, und traut sich wirklich mit uns nach Thailand zu fahren. Niki wird am 19ten Dezember von uns in Phuket eingecheckt. "Hey Niki, lauf Dich schon mal warm man!!!!!!!" Wir haben nämlich an diesem Punkt unserer spirituellen Tour gerade zwei Wochen rumhängen und Energie sammeln für neue Abenteuer hinter uns. Das werden wohl ein paar harte Tage für unseren vierten Mann werden. Patong Beach "Walking Street" wir kommen. 

 

        

  Huuu Yes, Herr Stephan Brohm. Hat uns schon zweimal in Ägypten besucht, und findet die Idee jetzt mal mit uns gemeinsam Süd-Ost Asien unsicher zu machen auch garnicht schlecht. "Gute Idee Herr B-Punkt". Er neigt zwar dazu bei kleineren Explorationen ab und zu mal verloren zu gehen, da er aber selbst schon länger im Ausland gearbeitet hat, findet er den Weg nach Hause auch immer alleine zurück. "Don´t worry baby, wir werden ein kleines Auge auf Dich haben". Und weil wir heute so schön amerikanisch speaken..."Wir freuen uns riesig auf Dich"!!!



 

 "Das ist alles so great" wie Jimi zu sagen pflegt. Am Sonntag landen wir in Bangkok und von da geht es gleich noch nach Pattaya weiter. Allerdings nur für vier Tage, denn Big P. sollte eigentlich Sodom heißen. Nachdem wir dann Bier aus Eimern getrunken und uns blind gemacht haben geht es ab in den Süden. Weiße Strände, rustikale Holzbungalows und abhängen wie Robert ist dann endlich angesagt...Urlaub also!!! Am 19ten holen wir dann Herrn Niki Seker aus Phuket ab. Und was soll ich Euch sagen... ich denke wir werden dann erst einmal ein paar gepflegte Singas (das örtliche Belustigungsgetränk) zu uns nehmen. Für drei bis vier Tage! Weil wir der kleinen lustigen Gerste aber nicht zu sehr angetan sind fahren wir sofort weiter nach Koh Lipe. Eine kleine verschlafene Insel wo Thailand noch Thailand ist. Dort werden wir uns dann eine schöne rustikale Abenteuerspielplatzhütte nehmen, Weihnachten feiern und dem neuen Jahr entgegen schauen. Das ist der vorläufige Plan "A". Man ist das Leben doof :-)!!! Noch Fragen???!!!


Freitag 30/11, 17.30 Uhr                                                                                        Der Count Down ist abgelaufen. Gestern abend haben wir noch mal schnell ein wenig Abschied gefeiert, und sind dann heute morgen auch dementsprechend aufgewacht. Was in etwa soviel bedeutet, als dass Helle ausnahmsweise schon mal vor mir wach war und das übliche Chaos vom Vorabend beseitigt hat, und ich mich so um eintausend Uhr, in leicht desolatem Zustand, aus dem Bett gequält habe. Seitdem laufen die Vorbereitungen in letzter Minute auf vollen Touren. Kaffee trinken, zum Friseur gehen, und den ersten arbeitsfreien Tag genießen. Hmmm, aber sollten wir nicht auch heute noch irgendwann anfangen zu packen???

Samstag 01/12, 10.16 Uhr, Hurghada                                                            Aufregend, aufregend. Heute geht es doch wirklich los. Bis zur letzten Minute ist eigentlich so gewesen, dass der auf uns zukommende Urlaub einen eher unwirklichen Eindruck gehabt hat. Als Frau Heidi uns dann angefangen hat noch ein paar Bemmen fuer den Weg zu schmieren, wurde auch uns klar, dass heute irgend etwas anders sein muss. Ab in den Jeep, zum Flughafen und seitdem wackelt die Heidae alleine zu Hause. Die naechsten zwanzig Stunden haben wir dann mehr oder weniger mit Warten verbracht. Warten auf den Start, warten auf die Landung, warten auf den Anschlussflug. Fliegen ist total aufregend!!! In der Zwischenzeit habe ich versucht mich ein wenig zu belustigen in dem ich auf dem Airport in Kairo versucht habe ein paar Fotos zu machen. Super Sache auf einem Militaerflughafen, kommt unheimlich gut an. Viele Haende haben gefuchtelt, viele Stimmen aufgeregt durch einander gerufen und bevor ich einen Tag im aegyptischen Gefaengniss verbringe habe ich das Projekt doch lieber auf Eis gelegt. Wir kommen ja schliesslich noch einmal wieder...dann aber mit asiatischen Miniaturkameas im Hemdkragen.

Sonntag, 02/12, 12.16 Uhr Bangkok                                                                    Puhh, der Flug ist echt anstrengend gewesen. Gut, dass am Flughafen schon unser Taxiservice gewartet hat. Gute Planung ist eben alles!!! Die Fahrt von Bangkok, was ohne zu schwindeln "die Stadt der reifen Pflaumen" heisst, war anfangs ein wenig eintoenig. Bis Helle aufgefallen ist, dass unser Fahrer ganz schoen kleine Augen hat.  "Klar" sage ich noch, "das haben sie doch hier alle, hohoho" und schon landet das Kinn des Guten auch auf seiner Brust. Hey 1a, den Flug ueberlebt und dann im Taxi Tschuess gesagt. Da waren, zumindest unsere, Sinne auch wieder geschaerft, und nach 1 1/2 Stunden Fahrt am Rande des Todes sind wir dann uebergluecklich in Pattaya eingeflogen. Great wie Jimi zu sagen pflegt, Pattaya ist die Stadt die eigentlich Sodom heissen sollte. Haette Matze nicht langjaehrige Bekannte hier waeren wir auch ganz bestimmt nicht hier gelandet. Ruhe und Einsamkeit findet man hier nicht, aber was man hier unheimlich toll machen kann, ist ein Fass nach dem anderen auf zu machen. Das Schoene an dieser Stadt ist, das wir uns gleich wie zu Hause gefuehlt haben. Denn auch hier hat sich mittlerweile eine Gruppe kaukasischer Abstammung, allgemein "Der Russe" genannt, niedergelassen. So findet man auf den Menues der Restaurantes, den gebratenen Frosch auf Englisch, Thai und Russisch angeboten. Bei unserer Ankunft beim Nuernberger hat Matze auch schon ganz sehnsuechtig mit ein paar isotonischen Getraenken auf uns gewartet. Starker Auftritt, unser Gepaeck hat es sage uns schreibe man gerade so aus dem Taxi geschafft, um uns dann beim Willkommenspunsch zu zu schauen.

Dienstag 04/12, 20.23, Pattaya                                                                            Heute wollen wir es mal so richtig krachen lassen. Die ersten Tage haben wir uns ja noch ein wenig zurueck gehalten, aber heute nehmen wir die "Walking Street" mal mass. Suende, Suende, Suende,...ueberall am Strassenrand stehen schon Salzsaeulen. Einfach nicht umdrehen und nur nach vorne schauen. Eine ganz fantastische Meile, wo man nicht nur "Walken", sondern auch an anderen Sportarten wie zum Beispiel Boxen teilnehmen kann. Nach ein paar Glas Club-Cola konnten wir den schlechten Ruf dieser so schoen bunt ausgeleuchtet, liebevoll gestalteten Strasse auch garnicht mehr nach vollziehen. Das ist echt toll hier, alle haben sich lieb. Schoen die vielen multikulturellen Paearchen zu beobachten die auch offensichtlich, was Altersunterschied betrifft, keine Grenzen kennen. Am Ende sind wir dann bei Micha in der Go-Go Bar gelandet. Der Mann ist ein echtes Erlebniss. Laut eigener Aussage schon seit zwanzig Jahren in Pattaya, und jeden Tag betrunken. "Aaarrghha" ist eines seiner Lieblingswoerter. Klasse Kommunikation, war aber gar nicht so schlimm, weil wir mittlerweile auch nicht mehr viel hervorgebracht haben. Nur weinen mussten wir noch kurz vor gehen. Da gab es doch glatt eine junge Dame die auf den wunderschoenen Namen "Bum Sing" gehoert hat.

Freitag 07/12 kurz nach Einbruch der Dunkelheit in Pattaya                                      So nah liegen Freud und Leid beieinander. Die Rock´n´Fly Airways Supervisionäre mussten heute in den frühen Abendstunden schwere Rückschäge einstecken. Was ist geschehen??? Am morgen haben sich Helle und Martin mit einem örtlichen Gebrauchtflugzeughändler getroffen, um mit einer zweimotorigen Doppelfocker Bj. 1963 einen Probeflug zu machen. Möglichst reale Bedingungen sollten auch vorherrschen. Also wurde auch noch ein Gast mit eingeladen. Nach einer kurzen Einweisung in die Pedalerie ging es auch schon los. Mehrer tausend PS heben uns in den Himmel, und wir fliegen der untergehenden Sonne entgegen.Nach einer kurzen, romantischen Sightseeing-Tour und ein paar perfekt geflogenen Immelbergern, spiegelte sich allerdings auch ein großes Fragezeichen auf unseren Pilotenbrillen wieder. Wie war das gleich mit dem Landen...und wo kommt auf einmal dieses komische Gebäude her??? Vielleicht hätten wir vorher doch noch mal einen Führerschein machen sollen!!! Hat ja aber auch keiner nach gefragt...yeah. Unserem Gast hat es so viel Spaß gemacht, dass er das Grinsen auch nicht mehr aus dem Gesicht bekommen hat. Also schnell raus aus dem Flieger, bevor jemand merkt das wir falsch geparkt haben. Herr Skelleton hat uns dann sogar noch ein paar Bier in der nächsten Bar ausgegeben.

Samstag 08/12, 21.32 Ko Lanta                                                                          Nach einer kurzen nächtlichen Krisensitzung haben wir beschlossen uns auf den Weg in den Süden zu machen. Nicht nur um den Jalousievertretern aus dem Weg zu gehen, sondern in aller erster Linie um endlich am Inselleben teil zu nehmen. Die Verbindung in den Süden ist recht gut. Von Bangkok aus eine Stunde mit dem Flugzeug (aus nachvollziehbaren Gründen mussten wir uns von dem Pilot den Führerschein zeigen lassen) nach Krabi, und von dort noch einmal ca. 2 Stunden mit dem Minibus. Das war der Plan! hat auch gut geklappt, bis auf die Tatsache, dass im Leben natürlich immer alles anders kommt. Trotz des Ausfalls einer Fähre haben wir es sind wir dennoch am frühen Abend in Ban Saladan, der Hauptstadt von K.L. angekommen. "Ahh, Ko Lanta"!!! Zwei, mehr oder weniger zusammenhängende Inseln vier Autostunden von Phuket entfernt. Die große, hügelige Insel Ko Lanta Yai ist noch zu 67% mit geschütztem Wald bedeckt. Vom Norden führt eine 25 Km lange Strasse entlang der Westküste,an der die Bungalowanlagen liegen, bis fast ganz runter an die Südspitze. Dieser Teil der Insel wurde 1990 samt der umliegenden Gewässer und fünfzehn Inseln in einen Nationalpark umgewandelt. Im inneren Teil der Insel ragen bewaldete Berge bis zu 488m auf. Die Insel wurde von mir schon einmal Mitte der Neunziger entdeckt. Damals noch ein kleiner einsamer Geheimtipp, hat sie sich heute zu einem beliebten Touristenziel hoch gearbeitet.

Sonntag 09/12 so um 10 Uhr                                                                                 Very early in the morning haben wir uns heute on the road gemacht, um uns eine nette kleine Bleibe für die nächsten Tage zu suchen. Da wir ja alle auch richtige Rocker sind, haben wir uns für dieses Projekt ein paar sogenannte Big Bikes klargemacht. Honda 125 ccm Melodie!!! Nach zwei Stunden sind wir auch schon fündig geworden. Am Long Beach hat Norman sich eine schöne, im Grünen gelegene, sehr gepflegte Anlage aufgebaut. Das Andaman Sunflower ist genau das richtige für uns!!! Hey, und Onkel Norman hat auch immer einen guten Typ parat wenn es um die Aufwertung des Urlaubs geht. Wärend ich noch diesen Zeilen geschrieben habe, fragt Big N. mich ob ich denn Motorräder gerne mögen würde. Ist die Erde rund? Keine zwei Minuten später finde ich mich auf Normans 650er Yamaha mit Sissi-Bar wieder und schieße knapp unterhalb der Lichtgeschwindigkeit über die Insel. Das gibt einen ganz klaren Eintrag im Buch der coolen Leute. Bleib so wie Du bist Norman, das rockt.

Dienstag 11/12, 18.15 Uhr Ko Lanta
Eine Situation, die zumindest für mich ganz neu ist und mich vor eine echte Herausforderung stellt, ist die Tatsache, dass es heutzutage nicht mehr so einfach ist in Thailand ein gutes und vor allem auch günstiges Zimmer zu bekommen. Entweder sind die Bungalows echte Baracken, die eher den Eindruck vermitteln gerade so eben noch von einem Zehnjährigen auf dem Abenteuerspielplatz zusammen gehämmert worden zu sein, oder sie kosten ein mittleres Vermögen. In einem Kurzurlaub von vier Wochen mag letzteres kein Problem darstellen, bei zwölf Wochen allerdings... Das ist die eine Seite, die andere, die sich als deutlich arbeitsintensiver erweist ist die, dass man über die Feiertage überhaupt erst einmal ein Hüttchen finden muss. Plan "A" sah vom Ablauf her so aus, dass wir von hier aus weiter nach Ko Lipe reisen. Nach eine schier unendlichen Anzahl von Telefonaten mit den Resorts auf Lipe haben wir dieses Projekt dann aufgegeben. Vor drei Jahren noch ein Geheimtipp, sieht es wohl mittlerweile so aus, dass sich der gute alte Rucksackreisende dort teilweise mit einem Stückchen Strand über Nacht zufrieden geben muss. Jesus (sprich Dschises) aus dem Alter sind wir raus. Egal ob auf Lipe oder auf Lanta, die Worte die mir aus diesen Tagen im Ohr liegen geblieben sind klangen in etwa so: "Solly, we ale full (wie wir  alle wissen, harmoniert unser aller geliebtes "R" weitest gehenst nicht mit dem asiatischen Sprachapparat)!!! Ja wir freuen uns ja auch für unsere Gesprächspartner, dass sie den ganzen Tag über ordentlich einen im Kahn haben, aber was bitte hat das mit unseren Zimmern zu tun. Mit weniger Tiger-Bier klappt es bestimmt auch irgendwann mit "R".  Also haben wir den Kriegsrat einberufen und gemeinsam beschlossen am nächsten Tag mal nach Ko Jum rüber zu setzten.  

Mittwoch 12/12, 06.15 Uhr, Tagesausflug nach Koh Jum                                           Aus der Not eine Tugend gemacht machen wir uns morgens um 08.15 Uhr auf den Weg nach Ko Jum (gesprochen Ko Dscham). Der Vorschlag hier überhaupt rüber zu fahren kam von Norman. Anfangs standen wir der Idee mit der Fähre für einen Tag auf eine andere Insel zu fahren , um dann mit dem Motorr...sorry, Honda Melodie 125ccm, die Insel nach freien Bungalows ab zu klappern ja noch ein wenig skeptisch gegenüber. Das aber hat sich im Laufe des Tages als völlig überflüssig erwiesen, denn Ko Dscham ist eine echte Perle. Für jeden der das echte Thailand erleben möchte ein absolutes Muss. Auf halbem Weg zwischen Krabi und Ko Lanta hat sich KJ seinen ürsprünglichen Charm erhalten. KJ wird hauptsächlich von Fischerfamilien bewohnt, die vorwiegend in fünf Dörfern leben. Sie produzieren nebenbei auch noch Kautschuk und weben einen Stoff, der als "Pato Ko Pu" bekannt ist. Überall sieht man lächelnde Gesichter!Welcome back in Thailand!!! Nach einer halben Stunde Fahrt nimmt die Fähre ein wenig Speed raus, nicht, dass sie anhält, nein sie verlagsamt ihre Fahrt nur ein wenig, und eine Hand voll von diesen schicken bunten Longtail-Booten geht längstseits. Mit einem mutigen Sprung wechseln wir so das Verkehrsmittel und werden zum Joy Bunglows rübergesetzt. "Solly we ale full"! Na wer hätte das gedacht! Also los geht es mit den Bikes. Über unbefestigte Straßen ziehen wir so, vorbei an Gummibaumplantagen und naturbelassenem Regenwald, von Resort zu Resort. Riesige Affenhorden deren Spezies auf den wunderschönen Namen "Ma-Kackn" hört, begleiten uns mit Ihrem animalischen Gebrüll als wenn sie uns sagen wollten, dass wir nicht aufgeben sollten. Immer mehr wird für uns der Weg zum Ziel und die Absagen störten uns schon garnicht mehr. Bis wir zum Oon lee Bungalows gekommen sind. Durch Hügel, Täler und unwegsames Gelände haben wir uns geschlagen um hier überhaupt her zu kommen und jetzt war auf einmal alles so klar. Ja, vielleicht wurde es uns auch den Bruchteil einer Sekunde früher bewußt, auf jeden Fall entstand diese Feststellung nicht aus einer Überlegung. Es war eher eine Offenbarung, eine plötzliche Erkenntnis, der kein Gedanke vorausgeht. Hier werden wir Weihnachten und Neujahr verbringen. Die Besitzerin Valerie, eine Französin mit hervorragenden Englischkenntnissen, hat dann auch sogleich die magischen Worte hervor gebracht:"No problem"!!! Zack, gebucht und wieder zurück durch den Dschungel. Kaffee und Wasser trinkend wie ordentliche Weltbürger das so tun fällt uns vor unserer Abreise noch auf, dass die Leute im Joy Bungalows sich ihre Zigaretten alle miteinander teilen. Haben die etwa alle kein Geld,...und warum sieht der Barman der mir gerade so freundlich sein konisch zulaufendendes Rauchgerät anbietet Rocket-Bob so ähnlich. Fragen über Fragen die uns auf unserer Heimfahrt begleiten werden. Nachdem wir Horst noch an der Ecke stehend getroffen haben, ging es wieder der temporären Heimat entgegen. Da das Wetter in der Zwischenzeit ein wenig umgeschlagen hat, musste ich das Ruder vom Ausleger auch mal selbst in die Hand nehmen. Die Thais sind nämlich auch ein wenig wie die Lakritzfüße, und fangen schon bei Windstärke 0,5 an von zu Welle zu reden. (siehe Bilder 31 bis 45)

Samstag 15/12, 15.15 Uhr, Koh Lanta                                                             Wasser, eine ganz fantastische Verbindung aus den Elementen Sauerstoff (O) und Wasserstoff (H). Der Ausdruck Wasser, bzw Water, Aqua oder aber auch Maja wird in der Regel für den flüssigen Aggregatzustand verwendet. Im festen, also gefrorenen Zustand wird es Eis, im gasförmigen Zustand Wasserdampf oder einfach nur Dampf genannt. Entgegen dem Glauben von mehr als 40% der amerikanischen Bevölkerung ist Wasser der Entstehungsort allen Lebens, und auch, obwohl wir als fundamentalistische Biertrinker da grundsätzlich ganz anderer Meinung sind, Grundvorraussetzung für den Betrieb unserer Maschine "Mensch". Mit Wasser kann man ganz viele tolle Sachen machen! Zum Beispiel kann man, um sich eine weiße Weste zu besorgen seine schmutzige Wäsche drin Waschen, man kann es trinken, und was uns als Taucher besonders freut, auch ein wenig darin planschen gehen. Über 71% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt, und auch unser Körper besteht zu mehr als 70% aus dieser, in vieler Hinsicht, einmaligen Verbindung. Manchmal, das ist abhängig davon auf welchem Teil der Erde man sich gerade befindet, hat Wasser auch die unglaubliche Eigenschaft einfach so vom Himmel zu fallen. Das nennt man dann Regen!!! In den letzten Tagen hat es hier davon reichlich gegeben. Hey, das ist eine ganz tolle Geschichte wie der Regen da so auf die Dächer prasselt, der Flora ihr Leben spendet und uns einfach den ganzen Tag begleitet, den immerhin leben "Hell-Mut" und ich in einer der wasserärmsten Regionen in Mama Afrika. Trotzdem, wird der Ein oder Andere, der permanenter Bewohner der nördlichen Hemisphäre ist, wahrscheinlich nachvollziehen können, dass wir der andauernden Bewässerung irgendwann auch über waren und uns auf den Weg in trockenere Gefilde gemacht haben.

Mittwoch 19/12, 08.15 Uhr Phuket                                                                    Endlich ist die Rock´n´Roll Society wieder vereint. Niki "Nikilettowitsch" Seker, ein Sympathisant der ersten Stunde, hat sich glücklich und gesund in den frühen Morgenstunden auf Phuket eingefunden. Mit schwerem Gerät, da kommen wir später noch einmal drauf zurück, haben wir ihn eingesackt und zu unserer Residenz, dem Kata Inn geleitet. Über Phuket braucht man nicht viel zu erzählen, da es ja aus Funk und Fernsehen weitestgehenst bekannt ist. Im Wesentlichen ist Phuket touristisch voll erfasst, und bietet an seinen drei Stränden Alles was das Urlauberherz begehrt. Neben der Möglichkeit sich mit Bier und anderen Lastern am Patong-Beach über Nacht besinnungslos zu machen, kann man es auch am Kata-Beach ein bißchen ruhiger angehen lassen. Hier geht alles noch ein bißchen charmanter zu. Mein Gott, aber wer will es schon in den ersten Stunden  der Wiedervereinigung ruhig und charmant angehen lassen. Extreeem Metalling ist angesagt!!! Louie ein Bekannter von Matzloff, hat uns für dieses Unterfangen sein geliebtes Mafiamobil zur Verfügung gestellt und uns in die Welt der Reizüberflutung gebracht. Der Abend hat so schön angefangen...

Freitag 21/12, 09.00, Phuket                                                                         Nachdem Niki wieder aus seinem gefakten Gefängniss freigelassen wurde, haben wir uns mit einem ganz dezeten Kater, und ein paar geliehenen monstermäßigen 400tern auf den Weg gemacht, um uns der kulturellen Seite von Los Phuketos zu widmen. Nach ein paar Kaffeten am Strand haben wir nach ca. einer halben Stunde Fahrt die Baustelle des großen Buddha erreicht. Buddhismus wird in Thailand groß geschrieben und ist fast eine Art Staatsreligion. Schaut man sich aufmerksam um sieht man recht viele Tempelanlagen, und selbst in der kleinsten Garküche hat eine Figur von Buddha seinen Platz gefunden. Wer sich die Mühe macht mal kurz nach Sonnenaufgang aufzustehen, wird die Mönche in ihren safrangelben Roben durch die Straßen ziehen sehen, um Opfergaben - meist in Form von Lebensmitteln - von den Gläubigen entgegenzunehmen. Mit ihren Spenden erwerben sich die Geber Verdienste für ihr zukünftiges Leben, so dass sie sich ehrfürchtig und wortlos bei den Mönchen für die erwiesen Gunst bedanken. Extremly charming, sag ich da nur!!! Der große Buddha steht auf dem höchsten Berg auf Phuket.Der Platz ist extra so ausgewählt, dass man Big B. von jedem Punkt in Phuket aus sehen kann. Für die Ausstattung der Tempel ist die Bevölkerung bereit, große finanzielle Opfer zu bringen. Zumindest für einige Monate nehmen die meisten Männer, einschließlich des Königs, und einige Frauen freiwillig das entbehrungsreiche, strenge Klosterleben auf sich. Um die den großen Buddha gibt es noch recht viele kleinere, bis zu 15m hohe Figuren, Opferschalen und einen großen Gong, an dem man gongen kann. Gong gong haben wir natürlich auch gemacht!!!    

Samstag 22/12, 18.11 Uhr, Phuket                                                                   Morgen am 23/12 werden wir uns in aller Frühe auf den Weg nach Koh Jum machen, um zum Einen Naddel und Olli zu treffen, und zum Anderen Weihnachten und Neujahr in aller Ruhe zu vebringen. Damit uns aber nicht ganz so langweilig wird, werden wir aller Wahrscheinlichkeit noch ein paar ausführliche Studien über die Ma-kackn betreiben. Bis jetzt sind wir uns nicht wirklich sicher, ob es auf K.J auch eine Verbindung zur Außenwelt gibt...was natürlich eine komplette Katastrophe wäre!!! Den ganzen Tag lang nur faul rumliegen, sich in der Sonne ein bißchen toasten lassen und abends bei ein paar geschmeidigen Club-Cola über Weltpolitik zu philosophieren geht ja wohl gar nicht. Das wäre ja fast wie Urlaub!!! Für den Fall der Isolation, haben wir schon mal ein paar Buddelschiffchen gebastelt, um Euch die aktuellen News auch weiter zukommen zu lassen. Sollten diese allerdings ihren Weg ins Netz nicht gefunden haben wünschen wir Euch allen ein fettes Fest, und guten Rutsch ins neue Jahr!!!

Mittwoch 02/01/08, 15.23, Los Phuketos                                                       Yeeehaaa, very welcome in 2008!!! Das war ja wohl der absolute Hammer...also wenn ich nicht ich wäre, dann würden mir jetzt fast die Worte wählen. Gut, dass ich immer noch ich bin!!! Sylvester in Thailand ist immer eine feine Sache, ganz besonders wenn man mit solchen Roggan wie wir unterwegs ist. Die letzte Jahreswende in Thailand habe ich in Ko Lanta mit einem klasse Lagerfeuer am Strand verbracht, und wollte schon ein bißchen enttäuscht sein, diesmal in Phuket feiern zu müssen, aber alles ist gut geworden! Damit Sylvester so richtig Spaß macht, haben wir uns morgens in aller Herrgottsfrühe auf den Weg zur Raketenausgabestelle begeben, um uns die Filettstücke der Geistervetreibungstechnologie unter die Nägel zu reißen. Das war Liebe auf den ersten Blick, und nachdem wir unser Logo noch zwischen die Abgasentsorgung haben lackieren lassen, haben wir uns mit Freudetränen in den Augen wieder auf den Weg nach Hause gemacht. Um ca 20.00Uhr haben wir den Abend eingeleitet, was eigentlich soviel heißt, wie noch mal gut zu Essen und sich dann ins pralle Leben zu begeben. Man kann vieles über die Thais sagen, was man aber auf gar keinen Fall vergessen darf, ist zu erwähnen, dass sie auch feiern können bis der Arzt kommt. Bevor wir allerdings die erste Stufe unserer Männermaschine zünden durften, haben wir am Strand noch mal unsere Wünsche für das nächste Jahr zum Himmel fahren lassen. Extreeem charmante Geschichte!!! Damit die Gedanken auch an der richtigen Adresse ankommen, kauft man sich am Strand einen Ballon, der dem Lampenmodel "Erik Frederikson" von Ikea recht ähnlich sieht, zündet eine kleine pysikalisch wichtie Einheit an und versucht das Ding dann steigen zu lassen. Das hört sich definitiv einfacher an als es letztendlich wirklich ist, macht aber richtig Spaß und ist total....ähhh...schön!!!!! Wirklich, am Strand zu stehen, den Himmel voll mit den Wünschen der hunderte von Menschen die um einen herum sind hat schon was!!! Und dann war es endlich Mitternacht, Zeit dafür mal allen zu zeigen wo der Hammer hängt. Die Thailänder selber haben ja schon ein mächtiges Fass aufgemacht!!! Böller, mit denen andere Länder Krieg führen würden wurden da aufgefahren, die Nacht zum Tag gemacht und garantiert hat der Ein oder Andere böse Geist einen kleinen Hörschaden davon getragen. Nachdem wir allerdings unser "Dscherät" gezündet haben, traut sich garantiert kein Geist in ganz Süd-Ost Asien für die nächsten Monate mehr vor die Tür! (Siehe Bilder 135 bis 163!)

 

Strandzeit 007012008, 13.01                                                                                Nachtrag für das Logbuch der R´n´F- Enterprise, Kaptain Kramer. Zwischen dem letzten Jahr und heute ist viel passiert. Am 23/12 im alten Jahr sind Olli und Naddel mit voller Wucht in Koh Jum eingeschlagen. Von dem Moment an, in dem die Gesellschaft wieder vollkommen vereint war, haben wir sofort in den vierten Gang geschaltet. Extrem Rumhänging, Barbicuing in the sun und Relaxing war jetzt angesagt. Die Erde hat noch gezittert, aber wir haben es uns natürlich nicht nehmen lassen am arrival-day an alten Traditionen festzuhalten und uns mit lustigen Getränken zu begrüßen. Die folgende Woche war ab jetzt angereichert mit diversen Abenteuern. Am heiligen Abend zum Beispiel hat Olli, in Badelatschen natürlich, seinen ersten Vorstoß in den Dschungel gewagt um seine ersten, ganz eigenen Ma-Kackn-Studien durchzuführen, und wurde auch prompt mit einem Biss, eines uns bis heute unbekannten Reptils, in den Fuß belohnt (siehe Bild 115). Man kann sich vorstellen wie aufgeregt wir alle waren! Offensichtlich haben wir uns in ein echtes Abenteuer begeben...cool!!! Angeblich soll die besten Therapie für fremdartigen Substanzen von noch viel fremdartigeren Reptilien in der eigenen Blutbahn eine ordentliche Runde Bier sein. Nach ausgiebiger Vergabe von Gegengift, können wir diese medizinische Maßnahme durchaus verifizieren. Den Abend haben wir dann glücklich, Ollis Leben gerettet zu haben bei Lifemusik ausklingen lassen. Weihnachten mal ganz anders. Die letzten Tage unseres Robinsondaseins haben wir mit weiteren Erkundungen der Insel, über und unter Wasser, verbracht.  (Siehe Bilder 83 bis 134)

 


Dienstag 08/01/2008, 05.50 Uhr MEZ, Phuket                                                    Kinders wie die Zeit vergeht. Laut Einsteins universalen Gleichung, der Relativitätstheorie, E=MC2 gibt es nur zwei Vektoren auf den wir uns bewegen. Der Zeitvektor, auf den wir die meiste Energie verwenden, und den Vektor der Fortbewegung. Würden wir es schaffen mehr Energie in die Fortbewegung zu stecken als auf das Vorranschreiten auf dem Zeitstrahl, könnten wir wahrscheinlich in der Zeit reisen. Bei all der Bewegung die wir mittlerweile gemacht haben sollte man doch meinen, dass wir in der Lage gewesen wären in der Zeit stehen geblieben zu sein. Auch wenn uns das zwischenzeitig so vorkam, haben wir inzwischen doch die Achtundzwanzig überschritten, und somit auch heute die erste Hälfte unseres Urlaubs hinter uns gelassen. Gute Freunde sind gekommen und auch wieder gegangen. Nikiletti hat sich am 2ten wieder in seinen, doch ein wenig konservaiv angehauchten Condorflieger mit Klopapierrolle im Heckfenster gesetzt und sich Richtung Heimat bewegt, um wieder ein wenig worki-worki zu machen. Dafür hat er Stefanowitsch Brohm am Flughafen noch fast die Hand gereicht. Einen Tag Departure-day, den nächsten schon wieder Arrival-day. solche Traditionen können bei Zeiten auch ganz schön anstregend sein...yeah. Morgen ist es auch für Olli und Naddel wieder soweit, dem heiligen Land good bye zu sagen. "Hey Ihr drei Rogga, wir haben getrunken, gelacht, sind gereist und haben eine echt fette Zeit miteinander gehabt!!! Hoffentlich klappt Plan "A" und wir treffen uns im Sommer in Ägypten!" Nachdem wir mit Stephan die örtlichen Sehenwürdigkeiten besucht haben, machen wir uns nun morgen auf den Weg nach Ko Phangan. Dort haben wir uns in einem kleinen, extrem angenehmen Resort eingemietet, was von einem Australier, der auf den wunderschönen Namen "Martin" hört,und seiner thailändichen Lady geleitet wird. Ich war dort, 2001 schon einmal und hoffe im "Rainbow Bungalows" hat sich nicht allzu viel verändert.                                         (siehe Bilder 162 bis 176)

Sonntag 22/01/2008 Koh Phangan                                                                       Vely, vely long time no see! Dem aufmersamen Leser unseres Tagebuches wird vielleicht auffallen, dass in unserer Einleitung fuer heute ein paar Buchstaben vertauscht sind. Es ist nicht so, dass wir Euch ein "A" fuer ein "O" vormachen wollen, aber offensichtlich findet so ganz allmaehlich eine leichte Adaption von Schrift und Aussprache satt. Man mag es gar nicht glauben, aber es ist kein Witz, so witzig es auch sein mag, dass die Asiaten kein "R" aussprechen koennen, und eben dieses "R" einfach gegen ein "L" was ihnen wahrscheinlich sehr viel leichter von der Zunge geht, austauschen. Zumindest was das Schriftliche angeht entwickelt sich so die Fortfuehrung des Tagebuches immer schwerer, da ja auch noch die Umlaute mit in Betracht gezogen werden muessen. Kommen wir aber auf den Kern der Aussage unserer Einleitung zurueck, faellt uns auf, dass er ein ganz anderes Zeil verfolgt. Lange, lange haben wir uns nicht gesehen. Wie waere es, wenn wir uns auf dem Zeitstrahl einfach wieder ein wenig zurueck bewegen und da ansetzten wo wir zu letzt waren? Nachdem wir Olli und Naddel am 8ten unter krokodils grossen Traenen verabschiedet habe, haben wir am 9ten wieder ein wenig Dynamik entwickelt und uns in aller herrgotts Fruehe auf den Weg nach Koh Phangan gemacht. Mit dem lokalem Bus sind wir von Phuket aus, Stunden ueber Stunden durch die bluehende Landschaft der Region Krabi, vorbei an bizarren Felsformationen an die Ostkueste, zum Golf von Thailand gefahren. Dort angekommen haben wir uns auf ein seltsam anmutendes Objekt, was den stolzen namen Faehre getragen hat, begeben, und sind mit der untergehenden Sonne im Ruecken, vorbei an Koh Samui, unserer neuen temporaeren Heimat entgegen gefahren. Spaet abends sind wir dann bei Noi und Martin angekommen, und haben einen Tag an dem wir phantastische Eindruecke gesammelt haben, bei einem leckeren Glas Fruit Juice ausklingen lassen.


22/01/2008, 15.15, Koh Phangan

Erst am nächsten Morgen konnten wir unser unsagbares Glück überhaupt fassen. Bei Martin und Noi hat sich eigentlich nicht viel verändert. Das heißt, eigentlich, und bei Sätzen die das Wort „eigentlich“ beinhalten ist alles ganz anders, denn „eigentlich“ heißt nicht mehr als „genau das Gegenteil ist der Fall“,...also eigentlich ist alles beim alten geblieben. Die Anlage die früher recht „basic“ war, wurde einmal komplett abgerissen und wieder neu aufgebaut. Dort wo früher recht spartanische Bambusbungalows wie auf dem Abenteuerspielplatz lose zusammen gestanden haben, finden wir heute eine traumhafte Anlage, in einem herrlichem Garten gelegen. Zwischen Palmen und riesigen Bananen ist noch ein kleiner Teich mit Japanischen Karpfen angelegt, und zwanzig Schritte weiter stehen wir auch schon im Restaurante. Im Golf von Thailand gibt es ein weltweit recht seltenes Phänomen. Im Gegensatz zu den anderen Meeren der Welt, reichen sich hier Flut und Ebbe nicht zweimal am Tag die Hand, sondern eben nur einmal! Ich weiß nicht, ob ich es schon erwähnt habe, aber oben besagtes Restaurante steht bei Flut, ziemlich genau 2 Meter vom Wasser entfernt. Ayayayayyyy wie der Mexikaner zu sagen pflegt, da kommt echtes Südsee-feeling auf!!! Direkt gegenüber,  Richtung Süden, liegt Koh Samui. Wenn sich abends das Wasser nach und nach zurückzieht, wird eine ca. dreihundert Meter breite Wattebene, die von kleineren Seen und Sandbänken durchzogen ist, freigelegt. Die untergehende Sonne spiegelt sich in dem flachen Wasser, in dem Fischer ihre Netze auswerfen, wieder und illuminiert den Himmel in allen erdenklichen Rottönen. Hier und da sehen wir ein paar Pärchen, die verliebt Hand in Hand durch den Kallamatsch schlendern, und nebenbei versuchen ein paar von unseren Freunden mit den Scherenhänden, ich glaube der eine hieß sogar Edward, ein bisschen Zivilisationsschrott im Austausch für ihre Frauen, anzudrehen. Und denen die immer auf der Suche nach dem perfekten Sonnenuntergang sind, den sie auf 6 Millionen Pixel bannen können, werden die Augen feucht. Eine Träne des Glücks läuft uns über die Wangen und in ihrer Spur sammelt sich noch einmal die Wärme der letzten Sonnenstrahlen.


Zur musikalischen Hintergrunduntermalung haben sich ein paar kleinere Combos von mehreren tausend Zikaden zusammen gefunden, die einen zarten Singsang anstimmen, der zum Showdown in einer Kakophonie endet, bei der jeder Flughafen seine Startbahnen abreißen müsste. Nachdem die letzten Blautöne  der hereinbrechenden Nacht gewichen sind, sitzend wir noch eine Weile unter einem fantastischen Sternenhimmel, beobachten das Zeichen der Lupe, und philosophieren über das Leben. Und soll ich Euch was sagen? Das Leben ist schön!!! Ich bin schon an vielen Orten auf dieser Welt gewesen, aber dieser hier ist ein ganz besonderer, und wir hatten das Glück ein paar Tage hier verbringen zu dürfen !!!

 

Noch ein bisschen Lust über Koh Phangan zu plaudern? K.P liegt etwa 20 Kilometer nördlich von Koh Samui. Mit 19 Kilometer Länge und 12 Kilometer Breite  ist die Insel etwa 2/3 so groß, hat aber einen völlig anderen Charakter. Während Koh Samui weich und einschmeichelnd wirkt, zeigt sich ihr kleines Gegenüber eher von der rauen, ungezähmten Seite. Ein Drittel der Insel besteht aus dschungelig bewachsenen Bergen, und die dominante Farbe ist auf jeden Fall Grün. Weltweit bekannt ist Koh Phangan eigentlich für seine ausschweifenen Full-Moon Partys geworden. Aber auch die Half-Moon, Black-Moon, und Day-Partys haben es ganz schön in sich. Sollte übrigens jemand Fragen zu dem Thema "Party auf Koh Phangan" haben, kann man sich diesbezüglich auch gerne vertrauensvoll an unseren Partykorrespondenten Herrn Helmut Hugo Arno Feix wenden. Wer aber diese Perle der Natur nur nach seinem Partyfaktor beurteilt, wird dem wahrem Wert der Insel einfach nicht gerecht. Deswegen haben wir uns natürlich auch wieder ein paar Motorbikes gemietet, um unsere, mittlerweile übliche Erkundungstour zu machen. Auf der Ringstraße, deren Baubeginn ca. 1995 war und Dank thailändischer Gemütlichkeit wahrscheinlich erst in 100 Jahren abgeschlossen ist, düsen wir, den Geruch von wilder Freiheit in der Nase, vorbei an üppigem naturbelassenen Regenwald, rauschenden Wasserfällen und Ortschaften an denen die Zeit einfach stehengeblieben zu sein scheint.Orchideen in hunderten von verschiedenen Farben säumen den Straßenrand, und auch die Tierwelt hat es durchaus in sich. Da kann es schon mal passieren, dass es sich eine Schlange mit dem Durchmesser von Arni S. Oberschenkel mitten auf der Strasse fürs tägliche Sonnenbad gemütlich gemacht hat.

24/01/2008, 12.23, Koh Phangan                                                                        So geht das uebrigens nicht nur in freier Wildbahn zu, sondern auch in unserem Resort. Martin hat sich eigens fuer die Sicherheit seiner Gaeste einen 65 kg schweren Rottweiler namens Rolli angeschafft. Mit seinen 2 Jahren ist Rolli auch noch ganz schoen verspielt, wie wir gleich am ersten Abend festgestellt haben. Also, ich muss an dieser Stelle ausdruecklich darauf hinweisen, dass ich es nicht so sehr mit Hunden diesen Ausmasses habe! Helmut im Gegensatz dazu, ist mit Hunden der Kategorie "Ich kann Dir weh tun" gross und stark geworden. OK, am ersten Abend also kommt Rolli gleich freudig auf uns zugesprungen, um uns in seiner Geruchsdatenbank, zwecks Wiedererkennung, abzuspeichern. Da wurde ausfuehrlich an Haenden, Fuessen und Popo geschnueffelt, um uns dann Lupo-maessig "Hallo" zu sagen. Nachdem Rolli mir dann freundschaftlich seine Pfoten auf die Schultern gelegt hat, ist mir doch ein wenig komisch zu Mute geworden und ich habe erst einmal Deckung hinter Helmut gesucht. Der, ganz Hundefluesterer, hat mir erklaert, dass ich, wenn mir das Kalb zu aufdringlich wird, es einfach nach Alphamaennchenmanier unterwerfen muss...Rolli, der sich wohl nicht mehr so sehr beachtet gefuehlt hat und desssen Sinne immernoch auf spielen ausgerichtet waren, hat just in diesem Moment seinen gigantischen Kopf einfach mal zur Seite geworfen und dorthin geschnappt, wo es eben etwas zu schnappen gab. Vielleicht sollte ich, dem besseren Verstaendnis fuer die Situation, noch dazu erwahenen, dass er seinen Kopf in etwa auf Huefthoehe traegt. Mitten in der Ausfuehrung seiner Unterwerfungstheorie bricht Helmut nun direkt vor meinen Augen, mit einem deutlichen und vor allem lauten "Aaarrrgghhhh... aua" zusammen. Was ist passiert? Da hat der Rolli beim Schnappen mit seinen maechtigen Kiefern, die durchaus eine Bisskraft von mehreren Tonnen entwickeln koennen, ganz aus Versehen, oder vielleicht doch um der Unterhaltung eine witzige Wende zu geben, Helles rechten El Hodo erwischt. Das, liebe Leser, ist bestimmt kein Geschenk gewesen! Nun ja, auf jeden Fall Rolli und ich haben unseren Spass gehabt. So viel zu dem Thema "Unterwerfung". 

04/02/2008, back from Koh Jum                                                                                 Wie wir in unseren letzten News ja schon berichtet haben, hat Frau Heide G., die sich waehrend eines kurzen Deutschlandaufenthalts dazu hinreissen lassen hat unser Office in Deutschland zu leiten, mittlerweile auch einen Fuss auf thailaendischen Boden gesetzt. Mutig wie wir sie kennen, hat sie natuerlich den Zweiten auch gleich hinterher gezogen, und wackelt mit uns seitdem froehlich und ausgelassen durch die thailaendischen Gefilde. Natuerlich sind wir uns voellig im Klaren darueber, und es tut uns auch aufrichtig leid, dass wir den Lueneburgern ihre Flachlandschaft geklaut haben, aber offensichtlich wackelt es sich eben hier deutlich besser. Nachdem wir Heides Dackel aus Gruenden des coolen Auftretens, am Flughafen zurueck gelassen haben, haben wir uns, nach drei Tagen Eingewoehnung auf Phuket, noch einmal auf den Weg nach Koh Jum gemacht. Klar sind Helle und ich inzwischen schon zweimal dagewesen, aber wenn man, wie zum Beispiel oben genannter Vetreter des weiblichen Geschlechts, bis jetzt bei dem Woertern " wilde, unberuehrte Natur" und "freie Laufbahn", an Gaensebluemchen, die wirklich nicht annaehernd wie Gaense aussehen, "Heide"kraut (nettes Wortspiel nicht wahr :-)) und an Laminatboden niedersaechsischer Turnhallen denkt, dann kommt Koh Jum natuerlich ganz nett in die Wertung!!! Auch Stephan ist bis jetzt ja noch nicht dagewesen und hat also noch deutlich Nachholbedarf was die Entdeckung seines Stammbaums betrifft. Da wir diesmal nicht im gleichen Resort unterkommen wollten, haben wir uns dafuer entschieden uns in der Anlage einzumieten, an der wir bei unserem ersten Tagesausflug gelandet sind. Das Joy Bungalows hat einfach sofort einen bleibenden Eindruck bei uns hinterlassen. Alle Leute sahen so entspannt aus, dass wir dort eine Feldstudie betreiben wollten, wo dieser Gesichtsausdruck wohl herkommen mag. Nach ausgiebigen Beobachtungen und Selbstversuchen, haben sich unsere ersten Beobachtungen insofern bestaetigt, als dass die grundsaetzliche Leichtigkeit des Seins, hier wohl mit den komischen konisch zulaufenden Zigaretten zu tun hat an denen sich hier jeder festhaelt. Nach eingehendem Studium bin ich auch zu dem Schluss gekommen, dass diese Art der Aenderung der Bewusstseinsebene sich durchaus negativ auf die Evolution, der Asiaten auswirken kann. Wie uns allen bekannt ist, ist ja der afrikanischen Kontinent der Ursprung der Menschheit. Von hier aus haben sich die Menschen, noch in leicht gebueckter Haltung, per Voelkerwanderungen ueber die restlichen Kontinente verteilt. Hierbei haben sich im Laufe der Jahre bei den diversen Wandergruppen unterschiedliche Merkmale hervorgetan. Die, die nach Links gegangen sind, haben eine leicht roetliche Faerbung angenommen, jene die sich in dem Land in dem es immer regnet niedergelassen haben, haben wie der Volksmund  sagt, eine Kopfform aehnlich eines Kanisters angenommen, die zu Hause gebliebenen haben sich gut gebraeunt,...ja, und die die nach rechts gegangen sind, haben offensichtlich eine leicht gelbe Toenung angenommen. Schaut man aber genau hin, faellt uns als Entdecker fuer Aussergewoehnliches auch auf, dass ihre Augen im Laufe der Evolution immer kleiner geworden sind. Wenn das so weitergeht, dann gibt es in 10000 Jahren nur noch Panormabilder zu sehen. Ja und eben diese lustigen Rauchgeraete scheinen diesen Prozess durchaus zu foerdern. Also, Augen auf liebe Koh Jum-Bewohner, der ein oder andere Streichholz soll da Wunder wirken.

   

05/02/2008, 8.25 Uhr, Kata Beach                                                                         Nun sind wir mal wieder zurück in Phuket am Kata-Beach. Zum Einen hat Heide leider nur kurze 2 Wochen Urlaub gehabt, und muss also bald wieder nach Hause fliegen, und zum Anderen haben wir auch noch ein Date mit M. Timm und Frau Christina auf Phuket. Denen die schon mal bei uns in Ägypten gewesen sind sollte M. noch gut in Erinnerung sein. Nur kurz zur Erinnerung: M. ist der junge Mann, der, wenn er nicht zufällig bei uns im Tauchcenter hinter dem Tresen steht, wie ein junges Reh, die schlanken behaarten Beine dafür hat er ja auch, fröhlich durch unsere Basis springt, und die wahre Geschichte der Schildkröte, die gerade 6 Junge gesäugt hat als er vorbei getaucht ist, erzählt. Na hallo, ist das nicht ein toller geschachtelter Satz!!! C-dot ist dementsprechend seine Lady die ab demnächst das kosmische Vergnügen hat zu uns ins Office zu kommen. Was man mal unbedingt erwähnen muss, ist die Tatsache, dass es übrigens unheimlich cool ist sich mit Bekannten irgendwo im Ausland zu treffen!!! Mittlerweile haben wir das ja schön öffter gemacht, und so eine entsprechende Routine entwickelt, was natürlich nicht heißen soll, dass es langweilig wird, nein ganz im Gegenteil!!! Extrem Arrivaldaying ist mal wieder angesagt. Hey, und das kann ja wohl nicht langweilig sein!!! Timm als altem Thailandveteran können wir natürlich nichts mehr zeigen, Mrs.C-Dot und Mrs H-Dot allerdings sollten unbedingt mal einen Blick in die "Walkingstreet" werfen...yeah!!! Na einem kurzem Beachposing ging es ab in das Mafiamobil, Rock´n´Roll in die 1000 Watt Anlage und los geht das. Die geplante Kultur-Tour zu diversen Tempeln und Buddhas ist dementsprechend aufgrund von allgemeiner schleppender Performance abgesagt worden.

07/02/2008 ganz früh am morgen, Flughafen                                                        Leider ist auch irgendwann mal alles vorbei. Timm und Christina, haben sich auf den Weg nach Ko Jum gemacht, und Heide muss leider wieder zurück in das schöne Deutschland fliegen. Auch für mich geht es allmählich aufs Ende zu. Morgen mittag fliegen Helle und ich nach Bangkok um dort die letzten zwei Tage zusammen zu genießen. Momentan ist es für mich noch ein völlig fremder Gedanke, mich wieder auf den Weg in meine Wahlheimat zu machen. Inzwischen haben wir immerhin mehr als siebzig Tage in Thailand verbracht, und hier zu sein hat sich durchaus zu meiner Realität entwickelt...ganz seltsames Gefühl jetzt die Sachen zum letzten mal zu packen.

07/02/2008, Phuket, etwas später                                                                          Wie die meisten Asiaten sind auch die Thailänder ein sehr gläubiges Volk. Allerdings nicht nur im Bezug auf die Religion! Neben dem Buddhismus spielen auch diverse Geister ein recht große Rolle im Leben der Thais. Für uns wird das ersichtlich, weil selbst in ärmsten Verhältnissen, noch vor der kleinsten Blechhütte so genannte Geisterhäuschen stehen. Diese Geisterhäuschen haben einen so charmanten Hintergrund, dass sie in unserem Reisebericht auf jeden Fall erwähnt werden müssen! Die Thailänder gehen davon aus, das auf jedem Stück Land Geister wohnen. Wenn man in Betrach zieht, wie gut es uns in unserem Urlaub geht, können wir davon ausgehen, dass die Geister, die dort dauerhaft wohnen, ziemlich glückliche Geister sind. Wenn also ein Thailänder sich ein Stück Land kauft und dort seine Drei-Raum-Unterkunft aufstellt, dann macht er sich erst einmal Gedanken darüber, dass es vielleicht sein könnte, dass die Geister nicht unbedingt begeister ...höhöhö, begeister!!!....darüber sind, dass sie jetzt so einfach von ihrem Land verscheucht werden. Um sich nicht der schlechten Laune der Damen und Herren auszusetzten ( wir haben alle genug Filme gesehen, und wissen, dass das wirklich uncool enden kann), werden eben die kleinen Häuschen errichtet damit sie dort einziehen können. Bei großen Gebäuden, von zum Beispiel Banken, können die Häuschen durchaus eine recht große Dimension annehmen. Und weil Nachbarschaftspflege hier nicht nur ein Wort ist, wird auch immer mal ein Schnäpschen vor die Tür gestellt.

08/02/2008, Mittags, Bangkok                                                                            Wenn man nicht in Bangkok gewesen ist, ist man auch nicht wirklich in Thailand gewesen. Bangkok wird auch die Stadt der Engel, oder aber auch die Stadt der wilden Pflaumen genannt. Für mich sind das zwei ganz schön kontrastreiche Namen, aber was sagen Namen schon über eine Stadt aus? Der Volksmund sagt, dass man Thailand riechen kann, was auf jeden Fall auf Bangkok zutrifft!!! Nicht das eine exotische Mixtur aus Blumen, Gewürzen und asiatischem Allerlei unser Vestibulum entert, nein, dass was man in Bangkok riechen kann ist Verkehr. Vielleicht daher einer der oben angeführten Name! Verkehr in allen erdenklichen Formen. Zwischen Bussen in allen erdenklichen Größen und Automobilen in einer für uns nicht vorstellbaren Anzahl, treibt sich hier und da ein Tuk-Tuk rum ( der Name Tuk-Tuk hat nichts mit dem Zwittertum zwischen Auto und Moped zutun, sondern bezieht sich auf das Fahrgeräusch). Während wir links den Eingang zur U-Bahn sehen, gleitet über uns der Skytrain lang. Auf den Hoteldächern finden wir Hubschrauberlandeplätze und rechts von uns in den Klongs, das sind die kleinen Flüsse die Bangkok durchziehen, sehen wir das zur Hauptverkehrzeit schnellste Verkehrsmittel, das Speed-Longtail. Hauptverkehrzeit scheint, zumindest für unser Verständniss, in Bangkok immer zu sein. So etwas wie Verkehrsfluss gibt es hier nicht. Totaler Smok hängt in den Gassen..cool!Unabhängig davon aber ist Bangkok eine Stadt in der man gewesen sein muss. Helle und ich haben natürlich noch eine kleine Erkundungstour über diese Insel gemacht und dabei auch versucht möglichst alle Verkehrsmittel dabei zu nutzen.


          

10/02/2008, 04.30 Uhr                                                                                         Was ist den das? Muss ich jetzt wirklich los?Weil Bangkok so eine kleine Stadt ist, hat sie natürlich zwei Flughäfen. Von unserem Hotel ist es ziemlich genau eine halbe Stunde bis zum neuen Flughafen der vor erst einem Jahr eröffnet wurde. Na das ist mal ein Flughafen, total futuristisches Design, groß und mit allem was das Herz begehrt. Trotz Umbuchung habe ich meinen Platz im Flugzeug auch wirklich bekommen. OK, der Tag hat gut angefangen. Habe ich schon erwähnt, das ich mit Qatar Airways fliege. Ja, das ist eine von den tollen arabischen Airlines, mit eigenem Bildschirm, tollem Essen und einem guten Service. Ich nehme Platz, bereite mich mental auf den Start vor und....aber was ist das??? Hat sich da etwa einer von Bangkoks Geruchspartikeln in meiner Nase festgestetzt? Nach eingehender Analyse und Vergleichen mit allen mir bekannten Gerüchen bin ich allerdings zu der Feststellung gekommen, dass das gar nicht sein kann, den Bangkok hat nicht nach Stinkfuß gerochen. Nach einem Blick unter den Sitz habe ich dann auch die Quelle des Übels ausgemacht. Ali!!! Ali hat seine Schuhe ausgezogen und seinen blanken Übeltäter bei mir unter den Sitz gestellt. Das kann ja wohl nicht wahr sein, ich bin noch nicht einmal aus Bangkok weg, und doch schon irgendwie zu Hause.